[48.13] Woche für Woche-Glosse

News und Neuerungen

Man sehe und staune, wie viele Einträge ich – mit Hilfe einer Gastautorin – diese Woche geschafft habe. Das ist, soweit ich das richtig überblicke, Rekord auf meiner Website. Umso mehr freut es mich, dass nun auch die BesucherInnenzahl und hoffentlich auch die LeserInnenzahl steigt. Um einem größeren Publikum gerecht zu werden, wurden die beiden Ordner „Wien-Special“ und „Kolumnen“ in die Buchwelt eingebaut.

Wien-Specials

Da ich selbst in Wien lebe und diese Stadt so viel zu bieten hat, dass jährlich einiges an Städteführern (Gebrauchsanweisungen, Erlebnisberichte, …) herausgegeben wird, widme ich mich unter dieser Rubrik den Neuerscheinungen (oder überarbeiteten Ausgaben) der letzten fünf Jahre. Ich hoffe, dass schnell ein Überblick entsteht und der Leser / die Leserin sich für ein Buch entscheiden kann. Das Wien-Special geht auch einher mit der zweiten neuen Rubrik, denn erlebe ich als Wienerin mal was Lustiges, Arges, Trauriges, Skurriles, et cetera, dann passiert das meistens auch in Wien, was nicht heißen soll, dass ich nie woanders hin fahre 😉

Kolumnen

Wie der Titel schon sagt, werden in unregelmäßigen Abständen Kolumnen erscheinen. Teils von GastautorInnen geschrieben, teisl von mir selbst eingestellt. Wer auf die Seite Kolumnen klickt, sieht dort eine E-Mail-Adresse, die für Ideen, Anregungen und Wünsche offen ist.

Kinderbücher

Begonnen habe ich auf Buchwelt.co.at nicht mit Kinderbüchern, aber es werden immer mehr. Das kam dadurch, dass ich ein Proseminar an der Uni besucht habe, welches sich mit Kinder- und Jugendliteratur beschäftigte. Dann war es Zeit, eine Hausarbeit zu schreiben, in der ich mich vor allem den Neuerscheinungen des ersten Quartals 2013 widmete. Nach und nach wurden es aber immer mehr und neuere Kinderbücher und langsam liebe ich dieses Genre mehr als Krimis. Naja, so arg ist es nun auch wieder nicht. Man darf gespannt sein, denn ein paar Bücher habe ich wieder in petto.

 

 

Rezension | Wild Urbs: Wien geht

WIEN GEHT Buchcover
© Wien geht Buchcover

Ein WildUrb ist kein Mensch in diesem Sinne. Eher ein übertragenes Symbol, das in Form eines grünen, Mars-männchenähnlichen Zyklopen mit zwei Hörnern erscheint. Die Autorin des 178 Seiten starken Wien Büchleins, Jine Knapp, hat sich viel Mühe gemacht, um den TouristInnen und der urbanen Bevölkerung die Vorteile des Gehens schmackhaft zu machen. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Beiträge von Roland Düringer, Maria Vassilakou oder Martin Blumenau sorgen für unterhaltsame Minuten, aber der Kern an sich mit den vielen Tracks und Points gibt ebenso viel her. Selbst nicht gehend ist das Buch ein toller Zeitvertreib.

Buch einpacken und los geht’s

Auf der Vorderseite des Buches Wien geht kann man einen Untertitel erkennen, der wie folgt lautet: Abenteuerlich, wunderschön, erholsam, kontrastreich, lieblich oder verwegen: Einfach Gehen. Durch und um Wien. Und so einfach kann es sein. Das Buch hat eine angenehme Größe und ist vom Gewicht her tragbar. In der Hosen- oder Handtasche lässt es sich verstauen, obwohl das Buch in den Farben grün, schwarz und weiß auch voller Stolz in der Hand getragen werden kann. Rezension | Wild Urbs: Wien geht weiterlesen

[Kolumne] Yoga-Nettiquette oder wie man den Stress des Alltags rausschwitzt

„Im Hotroom kann es schon mal eng werden. Seid nett zu einander, mit einem Lächeln auf den Lippen yogelt es sich viel leichter“ liest man auf den Damentoiletten des Yogastudios, das ich seit einigen Wochen wieder stärker frequentiere. Jedes Mal vor Beginn einer Klasse lese ich mir die Infos für die bevorstehenden schweißtreibendsten 90 Minuten des Tages durch und besonders die letzte sticht mir dabei ins Auge. Ich möchte von mir behaupten, eine nette, liebenswürdige Person zu sein. Außerdem bin ich recht höflich und teilweise etwas schüchtern. Vor allem Fremden begegne ich mit einer freundlichen Distanziertheit. Die Yoga-lächel-Regel kommt mir da besonders entgegen, denn so kann ich das auch von anderen erwarten.

Vor einer Woche allerdings musste ich mich fragen, wie zum Guru man es schafft, nett zu bleiben, wenn andere es einfach gar nicht sind. Es kann tatsächlich oftmals (!) sehr sehr eng sein in einem beliebten Yogastudio. Von außen betrachtet, schaut das aus, als yogierten im Hotroom Sardinis. Alle so nah beieinander, dass der eine den Schweiß des anderen nicht nur einatmet sondern auch wieder ausspuckt. [Kolumne] Yoga-Nettiquette oder wie man den Stress des Alltags rausschwitzt weiterlesen

Rezension | Buchgraber, Martin / Brandl, Joachim: Wien. Im Beisl Ihrer Majestät

Der Conbook Verlag hat mit seiner Reihe „Heimatbuch“ voll ins Schwarze getroffen. Für die Wiener Ausgabe ins Rot-Weiß-Rote, wenn man nach der Farbe des Einbandes geht. Die beiden Autoren Martin Buchgraber und Joachim Brandl schaffen es, von der ersten Seite an bis zur letzten mit witzigen Anekdoten die Wiener Mentalität, den Straßenaufbau, die Taxifahrer und Schönbrunn zu beschreiben.

Welches Genre ist das Heimatbuch?

Beim Lesen kommt man oft ins Schmunzeln, manchmal sogar ins Lachen, da die einzelnen Kapitel Rezension | Buchgraber, Martin / Brandl, Joachim: Wien. Im Beisl Ihrer Majestät weiterlesen

Rezension | Holzinger, Michaela: Lukas und das Eckenmonster

lukas und das eckenmonster
© Fischer Sauerländer | Buchcover

Erneut darf ich ein Buch von Michaela Holzinger (zu ihrer Homepage geht’s hier) vorstellen, welches diesmal im Fischer Sauerländer Verlag erschienen ist. Das gebundene, 32-Seiten starke Buch verfügt über wunderschöne Zeichnungen von Stefanie Reich. Diese kann man mithilfe eines Bilderbuchkinos auch an die Wand projizieren. Denkbar ist dies zum Beispiel im Kindergarten, aber auch zu Hause beim Kindergeburtstag. Die fix-fertige Vorlage gibt’s unter: http://www.fischerverlage.de/sixcms/media.php/690/Lukas_und_das_Eckenmonster_BIBUKINO.pdf

Worum geht’s? Rezension | Holzinger, Michaela: Lukas und das Eckenmonster weiterlesen

Rezension | Holzinger, Michaela: Die goldene Weihnachtsfeder

die goldene weihnachtsfeder
© G&G Verlag | Buchcover

Die goldene Weihnachtsfeder oder Wo du das Christkind findest

Die österreichische Autorin Michaela Holzinger (zu ihrer Homepage geht’s hier) hat gemeinsam mit Illustratorin Lisa Manneh dieses wunderschöne Weihnachtsbuch verfasst. Es eignet sich besonders gut für die Adventszeit, aber auch unter dem Christbaum macht es sich gut. Vor allem für Kinder ab drei Jahren, die an das Christkind glauben beziehungsweise die nur den Weihnachtsmann kennen, ist „Die goldene Weihnachtsfeder“ ein tolles Geschenk. Lina und Fabian, die beiden Protagonisten des Buches, gehen in den Wald, um die Tiere zu füttern, denn nur wenn man gut zu den Tieren ist, dann kommt auch das Christkind. Sie finden eine goldene Feder und diese schwebt wie durch Zauberhand in ihre Hände.

Da die Geschwister ziemlich gewieft sind, finden sie schnell heraus, dass es sich um eine Zauberfeder handeln muss und sie probieren die mystische Kraft zu Hause im Badezimmer aus. Ein Handy, ein Pony und sogar ein Drache erscheinen plötzlich und sind dann auch so schnell wieder weg, wie sie gekommen sind. Als die beiden Kinder in den Wald zurückgehen, um ihren vergessenen Schlitten zu holen, hören sie zwei Hasen miteinander reden: Die goldene Weihnachtsfeder des Christkinds ist verschwunden und ohne diese wird es kein Weihnachtsfest geben!

Lina und Sebastian sind verzweifelt – ob ihnen ihr Nachbar Jockel helfen kann?

Die Autorin Michaela Holzinger hat bereits mehrere Kinderbücher verfasst, auch eines gemeinsam mit Lisa Manneh (Bobbi Bär und Doddi Dachs). Sie gibt auch Lesungen und auf ihrer Homepage kann man sehen, welche Bücher sie noch herausgebracht hat (hier klicken!).

Ein besonderes Zuckerl ist die Audio-Datei, die ein gratis Hörbuch zum Bilderbuch enthält. Näheres wird im Vorwort erklärt. So kann sich das Kind die Geschichte immer wieder anhören und auch selbst mitblättern, wenn die Eltern oder größeren Geschwister mal keine Zeit haben!

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, liebe Michaela Holzinger und dem G&G-Verlag!

Bilderbuchtrailer:

Buchdetails

Autorin: Michaela Holzinger
Illustratorin: Lisa Manneh
Buchtitel: Die goldene Weihnachtsfeder
Verlag: G&G Verlag
Erscheinungsjahr: 2013, Wien
Seitenanzahl: 32
ISBN: 978-3-7074-1574-2
Preis: € 12,95

[47.13] Woche für Woche-Glosse

Dieses Wochenende (also von Donnerstag, 21.11.2013 bis Sonntag, 24.11.2013) geht die Buchmesse in Wien über die Bühne. Ich war am Donnerstag dort und konnte mich nicht sehr gut bewegen, denn zum einen war ich mit dem Kinderwagen unterwegs, was die Fortbewegung schon etwas einschränkt und zum anderen überrollten Schulklassen die Halle D der Messe Wien. Nicht einmal wurde der Kinderwagen angerempelt – aber mein Kleiner hat es gut überstanden und wurde nicht mal munter. Sehr lobenswert ist der Wickelraum, wo ich dann auch gleich mal gestillt habe. Sitzmöglichkeiten gibt es auf der Buchmesse aber auch genug. So finden sich in einigen Nischen Sessel oder platzt sich bei Lesungen auf einen der Stühle. [47.13] Woche für Woche-Glosse weiterlesen

Rezension | Zacharia, Elisabeth: Warum Kühe lachen und Hühner nicht weinen

warum kühe lachen und hühner nicht weinenFleischtiger sollten die Hände davon lassen

Am Titel kann man sich schon denken, dass es hier um eine Auseinandersetzung mit der Tierwelt und Omnivoren (also Alles’fresser‘) geht. Der Untertitel des Buches, der „Die dunkle Seite des Konsums – wie uns Konzerne in die Tasche lügen“ heißt, verspricht noch mehr als nur die reine Behandlung von Tieren für den Lebensmittelmarkt.

Das Versprechen wurde seitens der Autorin auch gehalten. Auf 352 Seiten beschreibt Zacharia eindrucksvoll ihren Weg durch den Supermarkt-Bio-Dschungel und wenn man nach dieser Lektüre nicht zumindest überlegt, ob man auf eine vegetarische oder gar vegane Lebensweise umsteigt, dann sind die Zeilen wohl nur überflogen worden. An manchen Stellen könnten Verlgeiche mit dem von Allen Carr geschriebenen Buch „Endlich Nichtraucher“ (und diverse Variationen dieses Titels) angestellt werden. So wäre für dieses Sachbuch, welches der Goldegg-Verlag in seine Reihe Leben & Gesundheit einsortiert, auch ein Titel wie „Endlich fleischlos“ oder „Endlich Vegetarier“ möglich. Rezension | Zacharia, Elisabeth: Warum Kühe lachen und Hühner nicht weinen weiterlesen

[46.13] Woche für Woche-Glosse

Langsam aber sicher wird der Herbst so richtig düster. Die Blätter sind nicht mehr so schön gefärbt wie noch im Oktober, die Sonne kommt weniger häufig durch die Nebeldecke hindurch und die Zeit zum Lesen ist immer noch begrenzt. Doch meine Stimmung ist gut – sehr gut sogar. Ich freue mich immer wieder aufs Neue, wenn mich mein kleiner Sohn aufwacht und wir gemeinsam in den Tag starten. Dass mein eigenes Frühstück hinten anstehen muss, ist mittlerweile schon ein Fixpunkt geworden, und erst dann kann ich meine Zeitung aufschlagen. Wenn’s ganz gut geht, dann auch noch das Buch, welches ich gerade lese. Aber da muss der Kleine schon sehr gut drauf sein beziehungsweise immer noch ein bisschen müde sein, denn dann schläft er auf der Couch weiter. Ich würde auch gerne mehr schlafen, doch dann komme ich nicht mehr zum Lesen. Andererseits bin ich oftmals so müde, dass meine Augen die Buchstaben in den Büchern nicht mehr zu hundert Prozent entziffern können und so bleibt mir nichts anderes übrig, als schlafen zu gehen. Ein Teufelskreis. So, nun ist es halb zehn und ich werde mich der abendlichen Lektüre widmen – sofern ich nicht einschlafe …

 

Rezension | Defossez, Jean-Marie: Task Force Animal. Delfine in Gefahr

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© Verlag Kerle | Buchcover

Karen Gerwig hat das in der französischen Originalfassung erschienene Buch „Opération Sauvetage. Dauphins en péril“ ins Deutsche übersetzt. Der Titel lautet hier „Task Force Animal. Delfine in Gefahr“. Die Illustrationen von Diane Le Feyer wurden beibehalten, allerdings wirkt die Umschlagillustration von Dagmar Henze etwas düsterer als das Original:

Dauphins en péril
© Bayard Éditions

 

 

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