Rezension | Sager, Riley: Final Girls

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Nach einigen Kinder- und Sachbüchern kommt nun endlich wieder ein Thriller auf die Startseite von Buchwelt.co.at. Vor mehr als zehn Jahren las ich dieses Genre eigentlich am liebsten und verschlang Bücher, in denen die Spannung so hoch war, dass man nicht mehr aufhören will zu lesen. Nun kam ich endlich wieder in den Genuss dieses Gefühls. Schon alleine das Cover und der komplett in Schwarz gehaltene Buchschnitt sowie die das rote Vorsatzpapier versprechen Hochspannung pur. 

Quincy, die Protagonistin des Werks, hat mehr als zehn Jahre vor der Erzählzeit als einzige bei einem Massaker in Pine Cottage überlebt. Sie gilt dadurch als „Final Girl“, doch in den letzten Jahren ist es ruhig um die Mädchen geworden. Plötzlich steht die wie vom Erdboden verschluckte Samantha, ebenfalls ein „Final Girl“, vor der Tür von Quincy. Sie möchte der jungen Frau helfen, ihre Vergangenheit zu verarbeiten und bringt sie schlussendlich auch nach Pine Cottage zurück.

Im Buch gibt es immer wieder Rückblenden an die Zeit in Pine Cottage, doch der Hauptteil beschäftigt sich mit der aktuellen Situation von Quincy, die mit ihrem Partner ein ganz normales Leben führt. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind sehr spannend aufgebaut, sodass man immer wieder weiterlesen möchte, um endlich zu wissen, was es mit Samantha auf sich hat und wie es mit Quincy weitergeht. Der Schluss überrascht extrem und ich bin froh, nicht schon die letzten Seiten zuerst gelesen zu haben (wie ich das manchmal mache).

Buchinfos

Autor: Riley Sager
Titel: Final Girls
Verlag: dtv
erschienen: 31.05.2018
ISBN: 978-3-423-21730-9
Seitenanzahl: 416
Genre: Thriller
Preis: € 9,95

 

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