Rezension | Stilton, Geronimo: Mein Name ist Stilton, Geronimo Stilton (Band 1)

Mein Name ist Stilton, Geronimo StiltonVorgeplänkel

Zugegeben, das Buch ist keine Neuerung am Buchmarkt – es wurde bereits 2000 in Italien aufgelegt („Il mio nome è Stilton, Geronimo Stilton“). Als deutschsprachige Ausgabe kam es 2012 beim Rowohlt Taschenbuchverlag heraus, der Übersetzer ist Carsten Jung. Der Name Stilton bezieht sich übrigens auf eine englische Käsesorte (Infos dazu hier). Das Bild links stammt von der Rowohlt-Seite.

Inhalt

Geronimo Stilton ist Chef eines Verlagshauses, welches Bücher und Zeitschriften herausgibt. Seine Einstellung zu Musik und Lifestyle ist etwas verstaubt – er ist praktisch eine graue Maus. Als dann jedoch seine neue, erst 14 Jahre alte Assistentin Pinky Pick zu ihm ins Büro kommt, ändert sich sein Leben grundlegend.

Aufmachung des Buches

Auf 128 Seiten erzählt uns der Protagonist des Buches Geronimo Stilton, was um ihn herum alles passiert. Dabei gibt es bildliche Untermalung auf jeder Doppelseite und manche Wörter werden grafisch umgesetzt. Zuerst hat mich das Buch sehr an das Sprachbastelbuch erinnert, doch leider blieben die Wortspielereien auf einem eher
niedrigen Niveau.

Sprachbastelbuch  © G und G-Verlag
Sprachbastelbuch
© G und G-Verlag

Fazit

Die Idee ist gut, die Umsetzung schlecht. Leider ist die Geschichte rund um den Helden Geronimo Stilton langweilig. Es kommt keine oder nur kaum Spannung auf. Der Protagonist selbst ist nicht die Hauptperson, sondern die junge Assistentin Pinky Pick. Positive Dinge, die ich dem Buch dann doch abverlangen kann: Es ist eine Reihe, die mittlerweile 16 Bände umfasst. Sollte sich ein Kind in den Geschichten wiederfinden, gibt es, zumindest derzeit, Fortsetzungen in relativ kurzem Abstand. Auf der Geronimo-Stilton-World im Internet findet man außer Büchern auch noch Filme und weitere Extras – die Kinder können auch Reporter in Stiltons Welt Mausalia werden oder Malvorlagen ausdrucken. Außerdem kann man die Bücher online lesen und muss nichts zahlen (unverbindliche Preisempfehlung liegt bei € 1,99 in Deutschland, bei € 2,10 in Österreich).

Rund um Stilton gibt es also viele Produkte, die Kindern mit Sicherheit Spaß machen. Wer sich jedoch auf’s Lesen konzentriert, hat von diesen Büchern nicht viel und die veränderten Buchstaben stören teilweise bei der Lektüre des spannungslosen Textes.

Ich bedanke mich bei vorablesen.de für das Leseexemplar.

 

[21.13] Woche für Woche-Glosse

In dieser Woche ist einiges geschehen. Ich habe meinen 30. Geburtstag Ende letzter Woche hinter mich gebracht und demnach diese Woche viel gefeiert. Der Montag fing mit einem netten Frühstück bei mir mit Mutter, Tante und Freund an, am Dienstag ging’s auf die Spuren von Prinz Eugen von Savoyen nach Schloss Hof (Reisebericht folgt!). Eine recht witzige Anekdote von diesem Ausflug: Die Dame, die uns durch das Schloss geführt hat, fragte nach dem Erbauer dieses Gebäudes – als Antwort kam dann aus den hinteren Reihen: [21.13] Woche für Woche-Glosse weiterlesen

Rezension | Selke, Stefan: Schamland. Die Armut mitten unter uns

Vorgeplänkel

Der Autor, Stefan Selke (1967 geboren), hat sich mit der Armenspeisung in Suppenküchen und Tafeln beschäftigt und gibt im Econ Verlag (Berlin) am 12.4.2013 sein Buch „Schamland“ heraus. Es hat, den Epilog und die Fußnoten mitgerechnet, 288 Seiten. Diese sind von der Druckart her qualitativ hochwertig. Der Einband ist in weiß mit schwarzer Schrift und Orange gehalten.

Inhalt und Aufbau

Das Buch teilt sich in 5 Überkapitel, die da heißen:

http://www.ullsteinbuchverlage.de/media/9783430201520_cover.jpg

I Armut mitten unter uns
II Trostbrot
III Der Chor der Tafelnutzer
IV Zurückbleiben, bitte!
V Nach dem Lob

Außerdem wartet das Buch noch mit einem Prolog, einem Epilog, Danksagung und Anmerkungen auf.

Die Mischung aus Sachbuch und Realitätsbericht von Stefan Selke kommt als 4-teilige Leseprobe zu uns. Im Prolog erzählt der Autor über seine Zugänge zur Armut und stellt sich die Frage, wie Armut im Reichtum bestehen kann.
Im zweiten Kapitel, das sich „Trostbrot“ nennt trifft Selke auf unterschiedliche Leute, die alle eine andere Ausgangsposition für ihre Armut haben. Zum Beispiel ein ein junges Studentenpärchen, das ihr erstes Kind erwartet oder er lernt er ein älteres Ehepaar kennen. Der Mann war früher Handwerker und hatte ein gutes Leben. Auch sie müssen die Tafel in Anspruch nehmen. In einem weiteren Fall geht es um eine erkrankte Frau, die ständig zur Dialyse muss und von ihren Mitmenschen als faul bezeichnet wird. Dann ist sie umgezogen, weil sie es nicht mehr aushielt. Auch sie geht zur Tafel.

Fazit

Ein eindrucksvoll, aber auch sachlich geschilderter Erfahrungsbericht über Menschen, die mit sehr wenig Geld auskommen müssen. Mit vielen anonymisierten Aussagen von Betroffenen, die sich als Schattenmenschen sehen. Eine Enttabuisierung – großartig.

Daten zum Buch

Autor: Stefan Selke
Titel: Schamland. Die Armut mitten unter uns
Verlag: Econ Verlag Berlin (Ullstein Buchverlage GmbH)
Erscheinungsjahr: 2013
ISBN: 978-3-430-20152-0
Preis: € 18,50 (A), € 18,00 (D)
Seitenanzahl: 288

Vielen Dank an vorablesen.de für das Leseexemplar!

[20.13] Woche für Woche-Glosse

Was macht ein Buch im Happy Meal?

Die Wochen verrinnen, die Tage werden länger und ich muss leider gestehen, bei McDonald’s gefrühstückt zu haben. Der Preis ist ja wirklich fast unschlagbar – leider. Als kein großer Fan von FastFood-Ketten ist es schon Überwindung, dorthin zu gehen um zu frühstücken. Doch – zugegebenermaßen – es war gut. Was das ganze mit meiner Glosse zu tun hat, fragt man sich wahrscheinlich. [20.13] Woche für Woche-Glosse weiterlesen

[19.13] Woche für Woche-Glosse

Was sich diese Woche getan hat bzw. noch so tut:

  • Morgen, am 12.5.2013, ist Muttertag
  • Ich habe erfahren, dass die Literaturverfilmung von „Der große Gatsby“ erneut verfilmt wurde und nächste Woche in die Kinos kommt
  • Mein Bücherstapel wächst ins schier Unendliche
  • Ich versuche, für mein Fernstudium zu büffeln und nebenbei noch drei Bücher zu lesen, damit mein Bücherstapel endlich kleiner wird
  • Ich freue mich auf Juli, denn dann gibt’s im Museumsquartier in Wien endlich wieder die O-Töne – okay, das ist jetzt nicht wirklich aktuell, aber ich habe schon daran gedacht

Ansonsten gibt es nicht viel Neues, aber es muss ja nicht immer alles neu sein, um aufregend erlebt zu werden 🙂 Von den aktuellen politischen Vorgängen möchte ich lieber nicht reden, denn die sind, wie so oft, leider sehr traurig und / oder erschütternd.

So long,

die Glossentante

P.S.: Mir ist klar, dass dies hier keine Glosse im eigentlichen Sinn ist, aber man kann sich ja den Rest dazudenken!

 

Literaturverfilmung | F. Scott Fitzgeralds „Der große Gatsby“

Am 17.5.2013 startet der Film in den österreichischen Kinos. Bereits 1974 wurde er mit Robert Redford und Mia Farrow gedreht, nun stehen Schauspieler wie Leonardo DiCaprio, Tobey Maguire und Carey Mulligan vor der dreidimensionalen Linse.
Nächste Woche (KW 20) wird es hier einen Link zu einer Vorabrezension geben bzw. vielleicht sogar einen kleinen Auszug aus der Rezension…
Wer das Buch noch nicht kennt: in KW 22 gibt es hier eine Buchrezension mit kleinem Filmvergleich!

Kurzrezension | Anderson, Howard L.: Albert. Ein glorreiches Schnabeltier

Vorfreude ist die schönste FreudeAlbert -  Ein glorreiches Schnabeltier

 Meinen Titel zu dieser Rezension kann man doppeldeutig lesen. Ich hatte mich extrem auf das Leseexemplar von Vorablesen gefreut, da mir die Leseprobe sehr gut gefallen hat und ich gespannt war, wie man solch einen Roman mit „Die Farm der Tiere“ gleichsetzen kann. Doch wie sich auch Albert auf das „alte Australien“ freut, und es dann doch nicht bekommt, so habe ich mich auf einen anspruchsvollen Roman mit vielen Spannungen gefreut, den ich dann auch nicht bekam. Das war eine Loose-loose-Situation. Wenn’s wenigstens dem Albert besser ergangen wäre. Bei mir ist’s nicht so schlimm, wenn ich ein Buch lese, das mir während und nach dem Lesen nicht gefällt, denn es gibt ja noch viel mehr Bücher, die mich dann wieder überzeugen können.

 Zum Inhalt Kurzrezension | Anderson, Howard L.: Albert. Ein glorreiches Schnabeltier weiterlesen

Website Start

Nun ist es endlich so weit! Die Webseite buchwelt.co.at geht online und bietet ab sofort vor allem News zu Büchern und Veranstaltungen, in denen es um Bücher geht.

Gerne werden Veranstaltungshinweise und Rezensionsexemplare entgegengenommen.

Neben dem Buchressort wird es auch noch Reiseberichte sowie eine Woche-für-Woche-Glosse geben, die sich mit aktuellen, meist persönlichen, Inhalten beschäftigt. Ein weiterer Ausbau der Glossenecke ist geplant.

Viel Spaß beim Stöbern auf buchwelt.co.at wünscht

Daniela

Rezensionen und mehr

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