Reisebericht | Schloß Hof

Am Pfingstdienstag (21.5.2013) ging es mit meiner Firma nach Schloß Hof, wo wir den Tag verbrachten. Abfahrt war um 9:00 Uhr und um ca. 10:00 Uhr erreichten wir das Schloßgelände. Schloß Hof wurde, nicht wie von einer Kollegin scherzhalber geraten, von einem gewissen Herrn Hof, sondern von Prinz Eugen von Savoyen erbaut. Maria Theresia lebte auch dort und ließ alle möglichen Umbauten vornehmen, damit sie ihren DienerInnenstab unterbringen konnte. Reisebericht | Schloß Hof weiterlesen

Veranstaltungshinweis: Rund um die Burg

Am Freitag, 14.6.2013 und Samstag, 15.6.2013 findet wieder das alljährliche Lesezelt rund um das Burgtheater seinen Platz für Lesungen und Schmökereien. Insgesamt gibt es drei Bühnen, ein Programm und freien Eintritt für alle Veranstaltungen!
Besonderes Highlight für die kleinen LeserInnen ist mit Sicherheit die Kinderbuch-BIM, die am Samstag zwischen 9:00 und 12:00 Uhr im Halbstundentakt die Wiener Ringstraße umrundet.

Die Lesezeiten von Rund um die Burg 2013:

Freitag, 14.6.2013 von 16:00 – 00:00 Uhr
Samstag, 15.6.2013 von 9:00 – 14:00 Uhr

Die Bühnen:

  • Ö1-Bühne im Burgzelt
  • Radio Wien-Bühne im Theater Neue Tribüne Wien (Eingang durch das Cafe Landtmann)
  • Wiener Städtische-Sachbuchbühne in der Bel Etage (Zugang über Oppolzergasse 6 – neben dem Cafe Landtmann)

Das Programm Empfehlungen von buchwelt.co.at
Das vollständige Programm findet sich hier (bitte klicken!).

Datum

Uhrzeit

Ort

Autor

Werk

Freitag,

14.06.2013

18:00

Ö1-Bühne im Burgzelt

Anna Weidenholzer

Der Winter tut den Fischen gut

Freitag,

14.06.2013

18:30

Wiener Städtische Sachbuch-Bühne in der BEL ETAGE

Roland Adrowitzer

Mit eigenen Augen – ORF-Korrespondenten berichten

Freitag,

14.06.2013

21:00

Radio Wien-Bühne im Theater Neue Tribüne in Wien

Polly Adler

Adieu, Fortpflanz

Samstag,

15.06.2013

10:30

Ö1-Bühne im Burgzelt

Andrea Winkler

König, Hofnarr und Volk

Samstag,

15.06.2013

11:00

Ö1-Bühne im Burgzelt

Klaus Nüchtern

Früher waren die Friseure frecher

Samstag,

15.06.2013

11:30

Kinderbuch-Bim

Christine Nöstlinger

Lumpenloretta

Link zur Veranstaltungshomepage: bitte hier klicken.

Lesung im quartier21/MQ am 10. Juni 2013

Am Montag, 10.06.2013, liest der rumänische Schriftsteller Robert Serban im quartier21/MuseumsQuartier (Writer-in-Residence). Gemeinsam mit dem Burgschauspieler Stefan Wieland wird Serban aus seinen Gedichten auf Rumänisch und Deutsch lesen. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Rumänischen Kulturinstitut in Wien und dem Bundesministerium für europäische und
internationale Angelegenheiten veranstaltet und findet im Raum D des quartier21 bei freiem Eintritt statt.

Kurzinfos:

Robert Serban Lesung
Es lesen: Robert Serban (rumänisch) und Stefan Wieland (deutsch)
Moderation: Gabriel Kohn
Datum: 10.06., 19h, Eintritt frei
Ort: Raum D / quartier21
www.quartier21.at

[22.13] Woche für Woche-Glosse

Wieder ist eine Woche um und wieder habe ich zu wenig gelesen. Zumindest, was meine Vorhaben angehen. Eigentlich wollte ich diese Woche eine Inhaltsangabe des Buches „Der große Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald bringen, doch weiter als Seite 80 bin ich nicht gekommen. Wahrscheinlich deshalb, weil ich mir den Standard abonniert habe und nun täglich in den frühen Morgenstunden die rosaroten Blätter durchschaue, anstatt mein Buch in die Hand zu nehmen und darin zu lesen. Na ja, zumindest lese ich überhaupt 😉 [22.13] Woche für Woche-Glosse weiterlesen

Rezension | Stilton, Geronimo: Mein Name ist Stilton, Geronimo Stilton (Band 1)

Mein Name ist Stilton, Geronimo StiltonVorgeplänkel

Zugegeben, das Buch ist keine Neuerung am Buchmarkt – es wurde bereits 2000 in Italien aufgelegt („Il mio nome è Stilton, Geronimo Stilton“). Als deutschsprachige Ausgabe kam es 2012 beim Rowohlt Taschenbuchverlag heraus, der Übersetzer ist Carsten Jung. Der Name Stilton bezieht sich übrigens auf eine englische Käsesorte (Infos dazu hier). Das Bild links stammt von der Rowohlt-Seite.

Inhalt

Geronimo Stilton ist Chef eines Verlagshauses, welches Bücher und Zeitschriften herausgibt. Seine Einstellung zu Musik und Lifestyle ist etwas verstaubt – er ist praktisch eine graue Maus. Als dann jedoch seine neue, erst 14 Jahre alte Assistentin Pinky Pick zu ihm ins Büro kommt, ändert sich sein Leben grundlegend.

Aufmachung des Buches

Auf 128 Seiten erzählt uns der Protagonist des Buches Geronimo Stilton, was um ihn herum alles passiert. Dabei gibt es bildliche Untermalung auf jeder Doppelseite und manche Wörter werden grafisch umgesetzt. Zuerst hat mich das Buch sehr an das Sprachbastelbuch erinnert, doch leider blieben die Wortspielereien auf einem eher
niedrigen Niveau.

Sprachbastelbuch  © G und G-Verlag
Sprachbastelbuch
© G und G-Verlag

Fazit

Die Idee ist gut, die Umsetzung schlecht. Leider ist die Geschichte rund um den Helden Geronimo Stilton langweilig. Es kommt keine oder nur kaum Spannung auf. Der Protagonist selbst ist nicht die Hauptperson, sondern die junge Assistentin Pinky Pick. Positive Dinge, die ich dem Buch dann doch abverlangen kann: Es ist eine Reihe, die mittlerweile 16 Bände umfasst. Sollte sich ein Kind in den Geschichten wiederfinden, gibt es, zumindest derzeit, Fortsetzungen in relativ kurzem Abstand. Auf der Geronimo-Stilton-World im Internet findet man außer Büchern auch noch Filme und weitere Extras – die Kinder können auch Reporter in Stiltons Welt Mausalia werden oder Malvorlagen ausdrucken. Außerdem kann man die Bücher online lesen und muss nichts zahlen (unverbindliche Preisempfehlung liegt bei € 1,99 in Deutschland, bei € 2,10 in Österreich).

Rund um Stilton gibt es also viele Produkte, die Kindern mit Sicherheit Spaß machen. Wer sich jedoch auf’s Lesen konzentriert, hat von diesen Büchern nicht viel und die veränderten Buchstaben stören teilweise bei der Lektüre des spannungslosen Textes.

Ich bedanke mich bei vorablesen.de für das Leseexemplar.

 

[21.13] Woche für Woche-Glosse

In dieser Woche ist einiges geschehen. Ich habe meinen 30. Geburtstag Ende letzter Woche hinter mich gebracht und demnach diese Woche viel gefeiert. Der Montag fing mit einem netten Frühstück bei mir mit Mutter, Tante und Freund an, am Dienstag ging’s auf die Spuren von Prinz Eugen von Savoyen nach Schloss Hof (Reisebericht folgt!). Eine recht witzige Anekdote von diesem Ausflug: Die Dame, die uns durch das Schloss geführt hat, fragte nach dem Erbauer dieses Gebäudes – als Antwort kam dann aus den hinteren Reihen: [21.13] Woche für Woche-Glosse weiterlesen

Rezension | Selke, Stefan: Schamland. Die Armut mitten unter uns

Vorgeplänkel

Der Autor, Stefan Selke (1967 geboren), hat sich mit der Armenspeisung in Suppenküchen und Tafeln beschäftigt und gibt im Econ Verlag (Berlin) am 12.4.2013 sein Buch „Schamland“ heraus. Es hat, den Epilog und die Fußnoten mitgerechnet, 288 Seiten. Diese sind von der Druckart her qualitativ hochwertig. Der Einband ist in weiß mit schwarzer Schrift und Orange gehalten.

Inhalt und Aufbau

Das Buch teilt sich in 5 Überkapitel, die da heißen:

http://www.ullsteinbuchverlage.de/media/9783430201520_cover.jpg

I Armut mitten unter uns
II Trostbrot
III Der Chor der Tafelnutzer
IV Zurückbleiben, bitte!
V Nach dem Lob

Außerdem wartet das Buch noch mit einem Prolog, einem Epilog, Danksagung und Anmerkungen auf.

Die Mischung aus Sachbuch und Realitätsbericht von Stefan Selke kommt als 4-teilige Leseprobe zu uns. Im Prolog erzählt der Autor über seine Zugänge zur Armut und stellt sich die Frage, wie Armut im Reichtum bestehen kann.
Im zweiten Kapitel, das sich „Trostbrot“ nennt trifft Selke auf unterschiedliche Leute, die alle eine andere Ausgangsposition für ihre Armut haben. Zum Beispiel ein ein junges Studentenpärchen, das ihr erstes Kind erwartet oder er lernt er ein älteres Ehepaar kennen. Der Mann war früher Handwerker und hatte ein gutes Leben. Auch sie müssen die Tafel in Anspruch nehmen. In einem weiteren Fall geht es um eine erkrankte Frau, die ständig zur Dialyse muss und von ihren Mitmenschen als faul bezeichnet wird. Dann ist sie umgezogen, weil sie es nicht mehr aushielt. Auch sie geht zur Tafel.

Fazit

Ein eindrucksvoll, aber auch sachlich geschilderter Erfahrungsbericht über Menschen, die mit sehr wenig Geld auskommen müssen. Mit vielen anonymisierten Aussagen von Betroffenen, die sich als Schattenmenschen sehen. Eine Enttabuisierung – großartig.

Daten zum Buch

Autor: Stefan Selke
Titel: Schamland. Die Armut mitten unter uns
Verlag: Econ Verlag Berlin (Ullstein Buchverlage GmbH)
Erscheinungsjahr: 2013
ISBN: 978-3-430-20152-0
Preis: € 18,50 (A), € 18,00 (D)
Seitenanzahl: 288

Vielen Dank an vorablesen.de für das Leseexemplar!

[20.13] Woche für Woche-Glosse

Was macht ein Buch im Happy Meal?

Die Wochen verrinnen, die Tage werden länger und ich muss leider gestehen, bei McDonald’s gefrühstückt zu haben. Der Preis ist ja wirklich fast unschlagbar – leider. Als kein großer Fan von FastFood-Ketten ist es schon Überwindung, dorthin zu gehen um zu frühstücken. Doch – zugegebenermaßen – es war gut. Was das ganze mit meiner Glosse zu tun hat, fragt man sich wahrscheinlich. [20.13] Woche für Woche-Glosse weiterlesen

Rezensionen und mehr

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