Rezension | Marschner, Rosemarie: Das Bücherzimmer

Buchcover, Quelle: lovelybooks.de

Heute kann ich endlich wieder einen Roman für Erwachsene rezensieren, bevor sich der Blog nächste Woche wieder der Kinder- und Jugendliteratur widmet – zumindest zum Großteil. Wie schon in der Überschrift und am Bild erkennbar, handelt es sich um das 416 Seiten starke Werk mit dem Titel Das Bücherzimmer von der österreichischen Schriftstellerin Rosemarie Marschner. Erschienen in der Jubiläumsausgabe des Deutschen Taschenbuch Verlages 2011, gibt es den Inhalt des Originals aus dem Jahr 2004 wieder. Darüber hinaus scheint es einen zum Thema passenden Roman von ihr mit dem Titel Das Jagdhaus (ebenfalls bei dtv erschienen) zu geben.

Aufbau und Inhalt

Der Inhalt ist in einen Rahmen gebettet, der die Überschrift „Die alte Dame“ trägt. Jeweils das erste als auch das letzte Kapitel heißen so, dazwischen kommt die eigentliche Erzählung in drei Büchern zum Vorschein. Rezension | Marschner, Rosemarie: Das Bücherzimmer weiterlesen

Rezension | Dekker, Tanja: PhanHabs Savanna

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© twikga-Verlag | Buchcover

Gleich mal vorweg: Bei diesem Buch handelt es sich um ein Bilderbuch, welches ähnlich wie Wimmelbücher funktioniert. Man schlägt es auf, sucht und findet Tiere, die man dann auch benennen sollte. Die Eltern (oder größeren Geschwister) können beim Nennen der in der afrikanischen Savanne hausenden Tiere helfen, denn auf den letzten Seiten befinden sich die Bezeichnungen der Tiere auf drei Sprachen: Englisch, Deutsch und Holländisch.

Fotomontage und Entdeckungsreise

Die Autorin des Buches, Tanja Dekker, hat gemeinsam mit ihrem Mann alle Fotos selbst geschossen, und zwar in den Savannen Botswanas, Kenias und Tansanias. Auch die Zeichnungen und Collagen stammen von ihr. Dieses  32-Seiten starke (Bilder)Buch kommt fast ohne Text aus. Auf der ersten Seite wird lediglich erklärt, was gewisse Phanhabs sind und wo man die Bezeichnung der einzelnen Tiere findet. Hier gibt es dann auch gleich ein Beispiel und auf den folgenden Blättern findet man nur mehr abfallende Seiten (d.h. die Bilder gehen bis zum Rand).

Fazit und eigene Meinung

Wenn man sich ein Buch mit Text erwartet, dann ist dieses Buch eher ungeeignet. Weiß der Leser/die Leserin allerdings, dass es sich um ein Suchbuch à la Wimmelbuch handelt und dass hier authentische Bilder verarbeitet wurden, dann lohnt sich ein Blick hinein. Die Einteilung der Tierarten in Säugetiere, Vögel, Raubtiere, Insekten und Reptilien finde ich persönlich sehr gelungen, da man mit den Kindern gemeinsam raten kann, worum es sich bei den einzelnen Geschöpfen handelt. Die Altersangabe wurde vom Verlag mit 4 – 99 angegeben, wobei ich das Buch ohne Kind eher nicht lesen würde. Meine Altersempfehlung daher: 3 – 10 Jahre. Ich denke, dass ältere Kinder oder (junge) Erwachsene eher zu größeren Bildbänden greifen, die ein wenig detaillierter auf die große Vielfalt eingehen. Vor allem dann, wenn man einen Afrika-Urlaub geplant hat oder sich genau über die dort ansässige Tierwelt erkundigen möchte.

Für naturliebende Kinder auf jeden Fall bestens geeignet, denn die Fotos sind abwechslungsreich und manche Tiere lassen sich auf mehreren Bildern erkunden, was die Eltern ausnutzen können, indem sie ihre Sprösslinge fragen: „Na, und wo ist der Elefant auf diesem Bild?“.

Vielen Dank an den Twikga-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

 Buchdetails

Autorin: Tanja Dekker
Buchtitel: PhanHabs. Savanna
Verlag: Twikga-Verlag
Erscheinungsjahr: 2013, Hamburg
Seitenanzahl: 32 Seiten
ISBN: 978-3939225-04-1
Preis: EUR 12,95

Die Meistererfindung der Menschheit

Warum Alu so böse ist

So ganz hunderprozentig kann die Frage nicht beantwortet werden. Allerdings ist klar, dass es sich bei Alu um ein gefährliches Produkt handelt, geht man nach dem Film von Bert Ehgartner, der letzte Woche am Abend auf ARTE lief. Das filmische Projekt heißt „Die Akte Aluminium“ und wird nicht nur im Fernsehen, sonder auch auf Kinoleinwänden gezeigt. Erschreckend für mich waren die Folgen von Aluminium in Deodorants, obwohl ich schon vorher wusste, dass diese Partikel förderlich für Brustkrebs sein können. Doch dass man davon schneller beziehungsweise auch früher dement werden kann, wusste ich definitiv nicht. Auch der Rotschlamm, das Abfallprodukt aus der Aluminiumerzeugung, ist hoch giftig. Selbst schon die Erzeugung alleine ist umweltschädigend, da enorme Mengen an Strom benötigt werden. Näheres zu diesem Film gibt es allerdings auf der Homepage von Bert Ehgartner: Die Akte Aluminium (bitte klicken!).

Neues Deo besorgt

Nachdem ich am Wochenende das erste Fach meines Hygieneartikelkastls im Badezimmer auf schädliche und schädigende Stoffe für meinen Organismus untersucht habe und alle (ja, wirklich ALLE) Produkte aussortierte, die nicht gut für meinen Körper sind, brauchte ich dringend Nachschub. Ich habe zwar schon das Wasserlilien-Deodorant von CD (welches in der Glasflasche mit Pumpspray geliefert wird und ohne Alu auskommt), doch das ist bald leer. Also ging’s zu Lush, wo ich mir das T’eo Trockendeo besorgte – ich muss sagen, dass es wirklich sehr gut riecht. Dazu habe ich eine Seife und einen Massagebarren gekauft und meine Börse ist wieder mal leichter geworden und mein Badezimmerkastl gesünder 🙂

Neues Buch über Konzerne

warum kühe lachen und hühner nicht weinen
© Goldegg Verlag | Buchcover

Am 19. September 2013 erscheint das links abgebildete Buch „Warum Kühe lachen und Hühner nicht weinen“ von Elisabeth Zacharia im Goldegg Verlag. Der Untertitel (Die dunkle Seite des Konsums – wie uns Konzerne in die Tasche lügen) verspricht einiges und ich bin schon sehr gespannt, es zu lesen und hier für euch zu rezensieren.

Einerseits ist es ja gut, dass so viele Bücher zum Thema Nachhaltigkeit und Ökologie bzw. Tierschutz erscheinen, doch traurig ist es zugleich, denn: wenn alles richtig ablaufen würde, bräuchten wir solch Aufklärung in schriftlicher Form ja nicht…

Der nächste Glossenartikel zum Thema erscheint am 12. August 2013.

[30.13] Woche für Woche-Glosse

Wenn man viel liest, dann weiß man viel.

Ich frage mich, ob dieser Satz denn Allgemeingültigkeit erlangen kann  – ich denke dabei an die Lektüre von diversen Gratis-Zeitungen, deren journalistische Beiträge oftmals nur so vor Fehlern strotzen, einfach gewisse Gegebenheiten falsch darstellen, zur Hälfte abbilden oder schlicht erfinden. Andererseits, wird kritisch mit diesen Medien umgegangen und zum Beispiel ein Vergleich mit tatsächlichen „News“ angestellt, kann die Lektüre auch zu mehr Wissen führen: Ich habe dann die Erkenntnis darüber, dass einigen Artikeln der Wahrheitsgehalt fehlt. Ist doch was.

da war doch noch was…

Dement bin ich – zumindest glaube ich das mit einer 90%igen Überzeugung – noch nicht, aber vergesslich (oder chaotisch). Ich fahre in den Urlaub, es ist Schönwetter, der See liegt ruhig eingebettet unterhalb meines Feriendomizils und ich habe das allerwichtigste vergessen: meine Bücher. Ich frage mich, wie das sein kann, doch finde keine Antwort, in der ich mich nicht selbst ständig beschimpfe oder runtermache. Qualitätsvolle Zeitungen gibt es hier nicht, also bleibt mir nur meine gestrige Aboausgabe, die ich zum Glück nicht vergessen habe – und die Gratiszeitungen.

Für die Nachhaltigkeit im Lebensmittelbereich

go vegan!
© Riva Verlag | Buchcover

 

Im Oktober 2013 erscheint dieses Buch, auf welches ich mich schon sehr freue. Der Riva-Verlag (Münchner Verlagsgruppe) bietet auch viele andere Bücher aus dem Gesundheits- und Ernährungsbereich an und ich finde, ein Blick auf die Verlagshomepage lohnt sich allemal (klick hier und schon bist du im riva Verlag!)!

Erst gestern war ich im neu eröffneten ersten veganen Supermarkt Wiens, dem MaranVegan. Ich lebe zwar (noch) nicht vegan, aber für meine Schwester war es dort ein Schlaraffenland. Ich fand natürlich auch genügend Lebensmittel, die ich teilweise heute schon verkocht habe – Hirse aus biologischem Anbau, vegane Kokossahne mit 100%igem Mangopüree (sehr lecker und vor allem einfach!).

Tja, und dann gibt’s seit Juni 2013 das foodsharing auch für Österreich (myfoodsharing). Dort habe ich mich angemeldet und auch gleich zwei Lebensmittel, die in meinem Kühlschrank standen, verschenkt. Eine äußerst gute Idee, wie ich meine! Vor allem, wenn man in der Stadt, in der man lebt, niemanden kennt oder die Bekannten, Verwandten und Freunde diese Produkte nicht haben wollen. Bevor man’s wegschmeißt: herschenken!

Das war wieder einmal eine Nachhaltigkeitsglosse, die normalerweise 14-tägig erscheint. Sehen wir es als „Sonderausgabe“ ob der vielen schönen Meldungen!

Der nächste reguläre Eintrag folgt am 29.07.2013!

Bis dahin: alles Liebe und lebt nachhaltig!

[29.13] Woche für Woche-Glosse

War diese Woche im Urlaub und habe

– viel Zeitung (überwiegend den Standard) gelesen

– ein Buch gelesen

– an meinem Fernstudium am Goethe-Institut gearbeitet (und eine 1 auf eine Teilprüfung bekommen!)

– ein Buch rezensiert

– ein gratis Exemplar des Universum-Magazins bei Hofer abgestaubt: wusste gar nicht, dass es sowas dort gibt

– voller Freude beim Nachhausekommen festgestellt, dass ich ein Rezensionsexemplar vom twikga Verlag zugeschickt bekommen habe, welches ich nächste Woche auf meiner Seite besprechen werde – vielen Dank dafür!

– mit Erschrecken festgestellt, dass ich ja noch eine Woche für Woche-Glosse schreiben muss…

So long, die Glossentante

p.s.: nächste woche gibt’s wieder eine „normale“ glosse…

 

Rezension | Rometsch, Ina und Verg, Martin: Geheimsache Labskaus

© Residenz-Verlag

Als ich das Buch aufschlug, war es schon um mich geschehen: Es konnte mich tatsächlich in seinen Bann ziehen (obwohl ich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre) und hat mir ein paar Stunden nette Unterhaltung geschenkt. Auf 160 Seiten liefert der Residenz-Verlag Spannung und Unterhaltung pur, und das nicht nur für Jungs, denn auch taffe Mädels haben ihren Beitrag zur Auflösung des Kriminalfalls beigesteuert.

Zum Inhalt

Oskar von Köhler hat Geburtstag und bekommt nicht das, was er sich eigentlich vorgestellt hatte – ein Schokotorte, sondern ein weiteres Handy, einen Golfschläger und einen Karottenkuchen.. Rezension | Rometsch, Ina und Verg, Martin: Geheimsache Labskaus weiterlesen

Hanftasche, Joghurt im Glas, Werbung

Quelle: Website der Bostoncompany

Gleich am 1.7.2013 habe ich eine Tasche im Geschäft „Taschenausgabe“ gekauft. Dieser tolle Shop befindet sich in der Haidgasse im 2. Bezirk, gleich beim Karmelitermarkt. Da ich quasi um’s Eck wohne, habe ich den Einkauf dieses notwendigen Accessoires zu Fuß erledigt und somit CO2 gespart. Nach Hause bin ich dann mit dem Bus gefahren, da es an diesem Tag echt heiß war… Angaben zur Tasche: Hanftasche, Joghurt im Glas, Werbung weiterlesen

[28.13] Woche für Woche-Glosse

Ringel ringel reihe
wir sind der Kinder dreie
Wir sitzen unter’m Hollerbusch
und machen alle husch husch husch.

So habe ich mich diese Woche ungefähr gefühlt, denn ich habe lauter Kinderbücher gelesen. Als kleine Zusammenfassung gibt’s unten nochmal alle Bücher der Woche 28.13 mit Link zu den einzelnen Rezensionen.

Was sonst noch passiert ist: hatte meinen letzten Arbeitstag und bekam von einer lieben Kollegin ein Buch geschenkt, welches sie selbst geschrieben hat. In der Arbeit weiß keiner davon, und auch sonst bekamen es nur engste Verwandte und Familienmitglieder zu lesen. Umso mehr ehrte es mich, dass sie mir ein Exemplar zum Abschied gegeben und mich gebeten hat, einen Kommentar dazu abzugeben, da sie von meiner Tätigkeit als Rezensentin und Germanistik-Studentin Wind bekommen hatte. Das finde ich sehr schön.

Einen Veranstaltungshinweis in Sachen „Nachhaltigkeit“ bzw. Bio und Fair gibt es diesmal nicht gesondert, da dieser Blog ja eigentlich ein Literaturblog ist, also erfolgt der Bericht in diesem Rahmen:Biorama Fair Fair Bild 1  Vom 12. – 14.7.2013 (also von heute bis Sonntag) findet vor dem Museumsquartier und teilweise in den Räumlichkeiten des MQ die Biorama Fair Fair Messe (zur Website) statt. Ich war heute kurz dort und habe mich umgesehen. Von T-Shirts über Geldbörsen und Babyklamotten findet man alles im Fashion und Design-Trakt, welcher in der Arena 21 (Ovalhalle) angesiedelt ist. Direkt am MQ-Vorplatz gibt’s den Food Market, wo unter anderem Aussteller wie der Adamah Biohof, die Gragger&Cie Holzofenbäckerei, Sonnentor, dazu (Bio Rohrauer) oder die Betonkombüse (eigentlich die Betonküche) zu finden sind.

Und hier die besprochenen Kinderbücher dieser Woche:

Von Michaela Holzinger habe ich gleich zwei Bücher gelesen & rezensiert

© G&G-Verlag
© G&G-Verlag

Bobbi Bär und Doddi Dachs

 Drachen küsst man nicht

Und von Saskia Hula: Kaninchentage

Bis zur nächsten Woche, die Glossentante

Rezension | Holzinger, Michaela: Bobbi Bär und Doddi Dachs

© G&G-Verlag
© G&G-Verlag

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Vor- und Mitlesebuch, bei dem die Buchstaben b und d unterschieden werden sollen. Gerade weil sich diese beiden Letter so ähnlich sind, wurde eine Geschichte darum gebaut, und wenn man sich den Bären und den Dachs vorstellt, so wie auf dem Titelbild gezeichnet, könnten sich Kinder den Unterschied leicht merken: Bär mit großem Bauch (Rundung nach rechts) und Dachs mit großem Rücken (Rundung nach links).

Aufbau und Inhalt

Auf 44 Seiten lernen fünf- bis sechsjährige Kinder, wie man das kleine b vom kleinen d unterscheidet. Das ganze ist in eine nette Geschichte verpackt und in 4 Kapitel unterteilt. Die Kapitelüberschriften lauten: Rezension | Holzinger, Michaela: Bobbi Bär und Doddi Dachs weiterlesen

Rezensionen und mehr

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