Mein Blog ist CO2-neutral

Angebote ökologisch
Diese Aktion gibt es nun schon einige Jahre und wird von den Betreibern des Internetportals kauf da betrieben. Ziel ist es, den CO2-Ausstoss zu verringern, indem Bäume gepflanzt werden und auf Werbung in Papierform verzichtet wird. Auf der Seite kann man sich auch Aufkleber für die Tür bzw. den Briefkasten bestellen, die besagen, dass man keine unadressierte Werbung mehr erhalten möchte. Ich habe so etwas ähnliches (weil ich in Österreich wohne, ist es ein bisschen anders) an der Tür und am Postkasten hängen und ich muss sagen: manchmal bin ich richtig traurig, weil wirklich gar nichts im Briefkasten gelandet ist. Andererseits ist es toll: weniger Papier, weniger Müll, weniger CO2-Ausstoß.

Damit die potentiellen Kunden aber nicht ganz auf Werbung verzichten müssen, gibt’s auf kaufda ein Sammelsurium an aktuellen Prospekten von Lebensmitteldiscountern, Möbelhersteller oder anderen Handelsunternehmen, die man sich kostenlos im Internet ansehen kann. Gute Sache – beide Daumen hoch!

 

[25.13] Woche für Woche-Glosse

Die Vorstellung der neuen Glosse

Endlich ist es so weit: meine neue Glosse auf dieser Website entsteht. Ich muss zugeben, diese hat nicht sehr viel mit Büchern zu tun, aber dafür umso mehr mit dem Thema „Lesen„. Konkret geht’s ums Lesen

  • von Inhaltsstoffen
  • von Artikeln, die sich mit dem Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen
  • von anderen Blogeinträgen, die sich mit dem Thema Ökologie auseinandersetzen
  • von Büchern, die zum Thema erscheinen

Um auch eine gewisse Regelmäßigkeit in die neue Glosse zu bringen, werde ich 14-tägig über meine persönlichen Erfahrungen mit dem wichtigen Thema schreiben.
Start ist Montag, der 1. Juli 2013.

Doch halt! Eigentlich startet die neue Glosse schon heute. Unter dem Titel „Mein Blog ist CO2 neutral“…

Viel Spaß beim Lesen!

Eure Glossentante

P.S.: Über Anregungen zum Thema Ökologie und Nachhaltigkeit würde ich mich sehr freuen: welche Themen interessieren euch?

Rezension | Miedler, Nora: Schatzsuche

Shiti

© Ullstein Buchverlage
© Ullstein Buchverlage

Gleich mal vorweg: man kann das alberne Wort „Shiti“ als Zusammenfassung für diesen Roman durchaus verwenden. Viel zu oft verwendet wird es nämlich auch von der Protagonistin Teddy (eigentlich Thaddäa Kis), die 33jährig immer noch Jungfrau ist und meines Erachtens schon viel zu alt für Empfindungswörter à la „shiti“. Sowas hört man vielleicht im Unkreis von pubertierenden Jugendlichen – hier kommt es einfach nur peinlich rüber. Rezension | Miedler, Nora: Schatzsuche weiterlesen

Was ich gerade lese

Neben meiner täglichen Zeitungslektüre lese ich momentan „Schatzsuche“ von Nora Miedler (zur Homepage der Autorin geht’s hier). Das Buch gewann ich wieder bei vorablesen.de und werde es in den nächsten Tagen rezensieren | zur Rezension. Normalerweise ist dieses Genre (also „Frauenroman“) nicht ganz so mein Fall und bin daher gespannt, wie die Geschichte ausgeht. Gestern ließ ich es unabsichtlich (ehrlich, ich schwöre!) auf den Boden fallen und hoffe, dass dies kein negatives Omen ist.

Rezension | Farquharson, Vanessa: Nackt schlafen ist bio

Vorgeplänkel

Als ich von dem Buch das erste Mal hörte, war ich nicht sonderlich begeistert, es mir zuzulegen, denn was wollte mir die Autorin aus Kanada beibringen, was ich nicht eh schon über ökologischen Lifestyle wusste? Also beließ ich es dabei, um ein paar Jahre später, genauer gesagt dieses Jahr im Februar, nach dem Buch Ausschau zu halten. Klar hätte ich es mir auch einfach über’s Internet bestellen können, doch meine Vorliebe für angreifbare Buchgeschäfte hat mich nach einem vormittäglichen Kinobesuch in eine Filiale der größten Buchhandelskette in Österreich gelotst. Dort angekommen, begab ich mich fälschlicherweise in die Belletristikabteilung, da ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte, dass dieses Buch als Sachbuch gehandelt werden würde. Der Mitarbeiter, den ich wegen des Buches befragte, meinte nur, dass er noch nie davon gehört hätte und tippte den Titel in den Computer ein. „Ah, wir haben anscheinend doch sehr viele von den Büchern lagernd. Sie müssen in den ersten Stock“, war sein Kommentar auf den Auswurf in seinem Programm. Rezension | Farquharson, Vanessa: Nackt schlafen ist bio weiterlesen

Veranstaltungsrückblick | Rund um die Burg

Vom 14. bis 15. Juni 2013 verwandelte sich der Platz zwischen Burgtheater und Café Landtmann in ein literarisches Zentrum für Bibliophile jeden Alters. Waren am Freitag Nachmittag beziehungsweise Abend unter anderem Elfriede Ott, die das Literaturfest auch eröffnete, Anna Weidenholzer, Roland Adrowitzer oder Ari Rath auf der Bühne, ging es am Samstag Vormittag bis etwa 14:00 Uhr mit AutorInnen wie Andrea Winkler oder Klaus Nüchtern weiter. Ein besonderes Highlight Veranstaltungsrückblick | Rund um die Burg weiterlesen

[24.13] Woche für Woche-Glosse

Balkonlesesaison

Es ist endlich warm! Und das heißt für mich: Raus auf den Balkon! Aber nicht, um mich dort um die Pflanzen zu kümmern, sondern um Bücher zu lesen. Das ist toll. Meine liebste Beschäftigung. Okay, und wenn ich dann die Blumen sehe, gebe ich ihnen auch Wasser. Das ist schon klar.

Im Moment lese ich (immer noch) ein Sachbuch, und zwar „Nackt schlafen ist bio“ von Vanessa Farquharson, was mich oftmals amüsiert oder aber auch schockiert. Manchmal finde ich die Texte ein bisschen überspitzt und realitätsfern – vielleicht liegt es an der anderen Kultur… Diese Woche wird’s auf jeden Fall noch eine Rezension (zum Lesen hier klicken!) darüber geben und ich hoffe, dass ich mir dann sicher darüber bin, wie sie ausfallen wird 🙂

© Bastei Lübbe
© Bastei Lübbe

Mit den höheren Temperaturen füllt sich auch der Augarten und mir bleibt nichts anderes übrig, als auf dem Balkon zu verweilen, denn ist man nicht schon früh genug in der schönen Parkanlage, sind alle Plätze auf den Sitzbänken besetzt. Trotzdem lohnt es sich für mich, einen Spaziergang dort zu machen, denn alles ist so grün und freundlich.

So long, die Glossentante

Veranstaltungshinweis | O-Töne im MQ Wien

Es gibt ein Jubiläum! Ein 10-jähriges!

Das Literaturfest im Museumsquartier Wien wird auch dieses Jahr bei freiem Eintritt über die Bühne gehen. Grundsätzlich als Open-Air-Lesung konzipiert, wird bei Schlechtwetter auf die MQ Arena 21 ausgewichen. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr. Aber Achtung: Aus den vergangenen Jahren ist bekannt, dass sich die o-töne immer größerer Beliebtheit erfreuen und so die freie Platzwahl rasch zu keiner Platzwahl umwandeln – also besser früher dort sein, vielleicht noch ein Bier trinken und warten, bis die AutorInnen auf die Bühne kommen. Außerdem wird es, wie jedes Jahr, die Bücher der Lesungen auch zu kaufen geben, damit man diese im Anschluss an die Vorträge signieren lassen kann.
Zur Homepage des Literaturfestes geht’s hier (bitte klicken!).

Termine

Donnerstag, 11. Juli 2013: Robert Schindel „Der Kalte“ + Special zur Eröffnung:
Der Nino aus Wien (Ort: MQ Haupthof)
Donnerstag, 18. Juli 2013: Josef Winkler „Ein Requiem für die Mutter“ und
Barbara Aschenwald „Omka“  (Ort: MQ Haupthof)
Donnerstag, 25. Juli 2013: Michael Köhlmeier „Die Abenteuer des Joel Spazierer“  (Ort: MQ Haupthof)
Donnerstag, 1. August 2013: Doris Knecht „Besser“ (Ort: Hof 8 Boule Bahnen)
Donnerstag, 8. August 2013: Norbert Gstrein „Eine Ahnung vom Anfang“
(Ort: Hof 7 Staatsratshof)
Donnerstag, 15. August 2013: Eva Menasse „Quasikristalle“
(Ort: Hof 8 Boule Bahnen)
Donnerstag, 22. August 2013: David Schalko „Knoi“ (Ort: MQ Haupthof)
Donnerstag, 29. August 2013: Thomas Glavinic „Das größere Wunder“
(Ort: MQ Haupthof)

[23.13] Woche für Woche-Glosse

Diese Woche habe ich es endlich geschafft – mit einer einwöchigen Verspätung, sorry – F. Scott Fitzgeralds Werk „Der große Gatsby“ – oder, wie es im englischen Original heißt, The great Gatsby – zu lesen und sogar darüber zu rezensieren, wie man hier nachprüfen kann. Im Moment lese ich aber gerade eine Art lustiges Sachbuch, welches auch schon älter ist, aber trotzdem immer aktuell bleiben wird, nämlich „Nackt schlafen ist bio“ von Vanessa Farquharson. Da gibt’s dann kommende Woche eine Rezi drüber und vielleicht wird auch dieses Buch zum Anlass genommen, um meine eigenen Öko-Maßnahmen in einer neuen Glosse zu dokumentieren. Allemal war ich auch mit meinem Partner bei dem Vortrag „Ökologisch von Anfang an“ im Rahmen der Elternschule der MA11 (Stadt Wien).  Ein kostenloser Vortrag über Windeln, Ernährungsverabreichung (sprich Babyfläschen) und Flohmarktmöbel erwartete uns und wir wurden über einige Dinge aufgeklärt, die wir bis dato nicht wussten.

Also seid gespannt, was in den nächsten Tagen und Wochen noch so folgt 🙂

So long,
die Glossentante

Rezension | Fitzgerald, F. Scott: Der große Gatsby

Wie bereits in einer Woche für Woche-Glosse angekündigt (–> hier klicken), gibt es nun endlich eine Rezension von F. Scott Fitzgeralds Werk The great Gatsby. Gelesen habe ich das Buch auf Deutsch in einer Übersetzung von Reinhard Kaiser und erschienen ist dieses Exemplar im Insel Verlag 2012.

gatsby
© Insel Verlag | Buchcover

Inhalt und Aufbau

Erzählt wird die Geschichte von einem gewissen Nick Carraway, der sein finanzielles als auch privates Glück in der Nähe von New York City zu suchen scheint. Die Zeit des Jazz und Glamour war in den 1920er Jahren angerückt und so kommt dieser Aspekt auch in der Erzählung nicht zu kurz. Der eigentliche Titelheld, Jay Gatsby, taucht erst später als elementarer Teil in der Story auf und die Liebesgeschichte zwischen ihm und Carraways Cousine Daisy Buchanan entfacht erneut. Alles scheint perfekt, außer die Ehe von Daisy und Tom, der wiederum ein großer Frauenheld ist und mit einer gewissen Myrtle ein Verhältnis pflegt – bis diese tragisch ums Leben kommt.

Diese Ausgabe gliedert sich in neun Kapitel und umfasst 212 Seiten, was für einen Roman dieser Art nicht sehr viel ist, da doch einiges passiert. Umso spannender ist es, Seite für Seite durchzulesen, denn der Stil fesselt einen beim Lesen einfach. Eintauchend in das Leben der 20er Jahre erlebt man Parties von Gatsby, erfährt, wie sehr sich Daisy in ihrer Glanz&Glamour-Welt wohlzufühlen scheint und der Erzähler Nick irgendwie merkt, dass er nicht so ganz in diese Welt hineinpasst…

Fazit und Eigene Meinung

Dieses Buch hat es in sich. Vorher sah ich den Film, der mir persönlich in keinster Weise die Welt von damals näher bringen konnte, doch die literarische Form des Werkes hat mich überzeugt. Viele Unterschiede von Film und Buch anhand der Story lassen sich nicht festmachen, doch die Stimmung ist eine komplett andere. Empfehlenswert ist das Buch allemal, der Film nur für eingefleischte Leonardo DiCaprio-Fans, der seine Rolle als Jay Gatsby wirklich überzeugend spielt.

Langeweile kommt beim Lesen absolut keine auf, was wohl an der Kompaktheit der Erzählung und der Ereignisse liegen dürfte. Nicht umsonst zählt Der große Gatsby als das erfolgreichste Werk Fitzgeralds und sollte nicht ungelesen im Schrank landen.

Buchdetails

Autor: F. Scott Fitzgerald
Titel: Der große Gatsby (Original: The great Gatsby)
erschienen erstmals: 1925 | in meiner Ausgabe: 2012
Verlag: Insel Verlag Berlin
ISBN: 978-3-458-35891-6
Preis: € 8,99 [D], € 9,30 [A]

 

Rezensionen und mehr

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