Schlagwort-Archive: Buchrezension

Rezension | Libaire, Jardine: Uns gehört die Nacht

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Schon der Klappentext ist sehr spannend und vielversprechend:

Als Elise Perez an einem trostlosen Winternachmittag in New Haven den Yale-Studenten Jamey Hyde kennenlernt, ahnt keiner, dass hier und jetzt ihrer beider Schicksal besiegelt wird. Was als obsessive Affäre beginnt, wird zu einer alles verändernden Liebe. Doch Elise ist halb Puerto-Ricanerin, ohne Vater und Schulabschluss aufgewachsen, und Jamey der Erbe einer sagenhaft reichen Familie von Investmentbankern. Wie weit sind sie bereit zu gehen?

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Der Beginn ist phänomenal, denn Elise hat die Hand am Abzug eines Gewehres und will Jamey erschießen. Danach kommt ein Zeitsprung und führt den Leser / die Leserin eineinhalb Jahre in die Vergangenheit. Dorthin, wo alles begann.

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Rezension | Pi­ñeiro, Claudia: Der Privatsekretär

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Mit dem Werk „Der Privatsekretär“ von Claudia Piñeiro taucht man in die Welt der argentinischen Politik ein. Nicht immer geht es da gemütlich zu und genau das versucht die Autorin, in ihrem Buch darzustellen. Dazu nimmt sie einen Protagonisten, den sie Román Sabaté nennt, eine Journalistin mit Spitznamen China und den machthungrigen, aber charismatischen Politiker Fernando Rovira. 

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Rezension | Sager, Riley: Final Girls

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Nach einigen Kinder- und Sachbüchern kommt nun endlich wieder ein Thriller auf die Startseite von Buchwelt.co.at. Vor mehr als zehn Jahren las ich dieses Genre eigentlich am liebsten und verschlang Bücher, in denen die Spannung so hoch war, dass man nicht mehr aufhören will zu lesen. Nun kam ich endlich wieder in den Genuss dieses Gefühls. Schon alleine das Cover und der komplett in Schwarz gehaltene Buchschnitt sowie die das rote Vorsatzpapier versprechen Hochspannung pur.  Rezension | Sager, Riley: Final Girls weiterlesen

Rezension Sachbuch | Metzger, Christine und Ruckser, Elisabeth: Brot backen, wie es nur noch wenige können

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Ein Brot-Lesebuch dieses Umfangs mit so vielen schönen Bildern und Geschichten kannte ich bis jetzt noch nicht. Von der Landwirtschaft bis über die verschiedenen Berufsfelder, die mit dem traditionellen und früher oft täglich selbst hergestellten Nahrungsmittel zu tun haben bis hin zu Erklärungen der Getreidesorten und Mehltypen mit abschließendem Rezeptteil fürs Selbstprobieren lernt man vieles, was vielleicht noch unbekannt war oder wieder in Vergessenheit geraten ist. Außerdem bekommt man automatisch Appetit auf selbst gebackenes Brot. Rezension Sachbuch | Metzger, Christine und Ruckser, Elisabeth: Brot backen, wie es nur noch wenige können weiterlesen

Rezension Kinderbuch | Die Kreuzworträtselknacker, Band 1

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Beim ersten Band der Reihe „Die Kreuzworträtselknacker“ handelt es sich um Wortschatzspiele zum Tüfteln und Knobeln für Kinder ab einem Alter von sieben Jahren.  Gleich auf der Umschlagseite kann man seinen Namen ins Buch schreiben und auf Seite zwei wird von den Kreuzwortknacknern Kalle, Kiki, Khan, Karlotta und Kasimir erklärt, wie man das Rätselheft verwenden kann.

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Rezension | Simon, Cordula: Der Neubauer

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Während der Lektüre des sehr schnellen Hochstaplerromans, der ja typischerweise nur in Wien spielen kann – oder auch in einer anderen Stadt, obgleich die Absurdität von manchen Personen nur der Bundeshauptstadt Österreichs zugeschrieben werden muss – fragt man sich des Öfteren:  „Wer ist dieser Neubauer?“ Es ist wie Warten auf Godot, doch schlussendlich auch wieder nicht, denn es tut sich doch einiges in dem Werk von Cordula Simon. Dabei ist auch nicht immer klar, wer denn der eigentliche Hochstapler ist und wer wem die Lügen erzählt und sie dann umgekehrt auch glaubt. Rezension | Simon, Cordula: Der Neubauer weiterlesen

Rezension Kinderbuch | Oppermann, Berenike und Kihßl, Elisabeth: Wir wollen doch nur spielen

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Das LESEL-Buch 2018 (hier geht’s zum Internetauftritt) von Berenike Oppermann und Elisabeth Kihßl beschäftigt sich vor allem mit ganz vielen Regeln, die das Zusammenleben von Erwachsenen und Kindern vereinfachen sollen. Mit vielen Farben und hervorgehobenen Textpassagen gelingt es, dass sich nicht nur die ältere Generation angesprochen fühlt, sondern auch die Jüngsten ein Gefühl für die Thematik bekommen.  Rezension Kinderbuch | Oppermann, Berenike und Kihßl, Elisabeth: Wir wollen doch nur spielen weiterlesen

Rezension | Beer, Alex: Die rote Frau

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Nicht jeder hat das Glück, mit der Autorin persönlich durch das Wien der 1920er Jahre zu schreiten, begleitet von einer kompetenten Fremdenführerin. Im Rahmen eines Instawalks zum Kriminalroman „Die rote Frau“ durfte auch ich als Bloggerin ins unterirdische Wien abtauchen und den Spuren des Ermittlers August Emmerich folgen.

Wenn ihr genauso gespannt seid auf ein altes Wien wie ich es vor der Lektüre war, dann solltet ihr den Roman unbedingt lesen! Hier noch die Rezension, damit ihr auch wisst, worum es geht:  Rezension | Beer, Alex: Die rote Frau weiterlesen

Rezension | Thiel, Georg: Jud

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Beim Titel des von Georg Thiel geschriebenen Werkes kommt man gar nicht um den 2. Weltkrieg herum. „Jud“ behandelt aber nicht vordergründig die Zeit von 1938/39 – 1945, sondern befasst sich vielmehr mit der Zeit danach, ganz konkret mit der Aufarbeitung eines sehr persönlichen Moments in Titus Strings‘ Leben. Der Fotograf, der seinerseits eher nicht so erfolgreich ist, darf im Jahr 1958 von Manchester aus über einen beruflichen Umweg nach Wien reisen, um dort seine Vergangenheit aufzuarbeiten.

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Rezension | Fabiaschi, Abby: Für immer ist die längste Zeit

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Ihr habt euch auch sicher schon mal überlegt, wie es so im Himmel aussehen muss beziehungsweise ob man noch Einfluss auf das Leben hat, wenn man selbst gestorben ist.

Diese Fragen werden in „Für immer ist die längste Zeit“ zwar nicht komplett beantwortet, doch spielt ein Drittel des Romans in einer Art Zwischenraum, der irgendwo über der Erde und unter dem „Himmel“ sein muss.  Die Tote (Madeline) schleicht sich mittels ihrer Gedanken in die Köpfe ihrer Tochter und ihres Mannes und kann sogar andere Leute in ihren Worten und Taten beeinflussen.  Rezension | Fabiaschi, Abby: Für immer ist die längste Zeit weiterlesen