Schlagwort-Archive: Buchrezension

Rezension | Fabiaschi, Abby: Für immer ist die längste Zeit

mit Klick aufs Cover direkt zur Buchseite

Ihr habt euch auch sicher schon mal überlegt, wie es so im Himmel aussehen muss beziehungsweise ob man noch Einfluss auf das Leben hat, wenn man selbst gestorben ist.

Diese Fragen werden in „Für immer ist die längste Zeit“ zwar nicht komplett beantwortet, doch spielt ein Drittel des Romans in einer Art Zwischenraum, der irgendwo über der Erde und unter dem „Himmel“ sein muss.  Die Tote (Madeline) schleicht sich mittels ihrer Gedanken in die Köpfe ihrer Tochter und ihres Mannes und kann sogar andere Leute in ihren Worten und Taten beeinflussen.  Rezension | Fabiaschi, Abby: Für immer ist die längste Zeit weiterlesen

Rezension Kinderbuch | Leitl, Leonora: Susi Schimmel

mit Klick aufs Bild direkt zur Buchseite

Wer kennt das nicht? Kaum hat man das Gurkenglas übersehen oder einen Aufstrich nicht gleich nach fünf Tagen aufgegessen, schon breitet sich Schimmel aus und wir finden das ziemlich grausig. Doch dann kam Susi Schimmel in unsere Wohnung und wir lernten die charmante Dame kennen, die uns so viel Wissenswertes über die Pilze erklärt, dass mein jüngster Sohn nur mehr Susi Schimmel lesen will …  Rezension Kinderbuch | Leitl, Leonora: Susi Schimmel weiterlesen

Gastrezension | Mähr, Christian: Der Jüngste Tag des Peter Gottlieb

mit Klick aufs Bild direkt zur Buchseite

Heute darf ich wieder eine neue Gastrezensentin auf Buchwelt.co.at begrüßen. Mizzi B. hat sich „Der Jüngste Tag des Peter Gottlieb“ von Christian Mähr, welches ich dankenswerterweise vom Braumüller Verlag als Rezensionsexemplar erhalten habe, zu Gemüte geführt und schreibt nun ihre Meinung dazu! Viel Spaß bei der Lektüre der Rezension: 

Gastrezension | Mähr, Christian: Der Jüngste Tag des Peter Gottlieb weiterlesen

Rezension | Weisberger, Lauren: Die Liebe trägt Weiß

mit Klick aufs Cover direkt zur Buchseite

Ich muss zugeben, dass ich das Buch ziemlich schnell durch hatte, denn es liest sich wie ein Roman, der nicht zu anspruchsvoll ist und trotzdem unterhaltsam auftritt – Männer sind für dieses Werk, welches aus der Feder von Lauren Weisberger (Autorin von „Der Teufel trägt Prada“) stammt, wohl nicht die passendste Zielgruppe, aber man weiß ja nie. Gleich vorweg: bei „Die Liebe trägt Weiß“ handelt es sich um keinen typischen Hochzeitsroman, sondern, wie der Anhänger am pinken Stöckelschuh erkennen lässt, um eine Tennisgeschichte.

Rezension | Weisberger, Lauren: Die Liebe trägt Weiß weiterlesen

Rezension | Joyce, Rachel: Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie

mit Klick aufs Cover direkt zur Buchseite

Harmonie hat unterschiedliche Bedeutungen und Auslegungen, bei Mister Franks Talent handelt es sich bei dem Begriff aber um Musik. Quasi alles in seinem Leben dreht sich um Schallplatten und die Musik, bis dann doch irgendwann eine Frau in sein Leben tritt, die auf den ersten Blick überhaupt kein Gespür für Musik zu haben scheint und deshalb Unterrichtsstunden bei Frank nimmt.  Rezension | Joyce, Rachel: Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie weiterlesen

Rezension | Hagmann, Barbara: Blühender Lavendel

mit Klick aufs Cover direkt zur Buchseite

Hauptsächlich geht es im Roman „Blühender Lavendel“ um einen älteren Buchhalter namens Herbert Kull; ein sonderbarer, eigenartiger, komischer Kautz! Er trägt täglich denselben Anzug, er bringt Woche für Woche blühenden Lavendel zum Grab seiner geliebten Mutter, es muss bei ihm alles immer nach Minuten eingeteilt sein, ansonsten käme er komplett durcheinander! Das geschieht auch, als ihn seine Schwestern dazu drängen, gemeinsam die Kindheit aufzuarbeiten. Er kommt nach und nach dahinter, dass nicht alles so schön in seiner Kinderzeit war und damit werden seine Zwänge immer stärker.

Eine junge Assistentin, Simone Allemann, war eingangs sehr lebenslustig, nach dem Beziehungsende mit Robert war sie dann allerdings nur mehr mit ihrem Selbstmitleid beschäftigt.  Sie muss ab und zu mit dem merkwürdigen Buchhalter gemeinsam arbeiten, interessiert sich aber nicht sehr für seine eigenartigen Marotten; ihr war dieser Mann nicht ganz geheuer. Verstehe ich, denn mir wurde Herr Kull auch von Seite zu Seite immer unsympathischer!

Die beiden sind sich eigentlich völlig egal, bis Simone eines Tages in das Büro von ihrem Kollegen platzt … und das Ende ist schrecklich böse!!!

Alles in allem ein eher unspektakuläres Buch, trotzdem mag ich noch immer den Duft von Lavendel 😉

Buchinfos

Autorin: Barbara Hagmann
Titel: Blühender Lavendel
Verlag: Riverfield
erschienen: August 2015
ISBN: 978-3-9524463-7-9
Seitenanzahl: 240 Seiten
Genre: Roman

Rezension Kinderbuch | Burridge, Jay Jay: Supersaurier. Kampf der Raptoren

mit Klick aufs Bild direkt zur Buchseite

Ein furchteinflössendes Cover mit den Signalfarben Gelb und Schwarz, dazu noch irgendwas mit „Dinosaurier“ und schon ist das Abenteuer für Kinder perfekt. Die Zehnjährigen können sich komplett auf die Geschichte einlassen und werden zwischendurch immer wieder mit Illustrationen belohnt. Am Ende des Werkes gibt es dann noch eine wunderbare Übersicht über die Dinos und mein Sohn (der ist leider noch nicht im lesefähigen Alter) würde das Buch sicher nicht mehr aus der Hand legen, wenn er sähe, dass hier sogar verschiedene Ankylosaurus-Arten vorgestellt werden. Doch das ist nur das zusätzliche Zuckerl, denn eigentlich gibt es ja ein Abenteuer zu bewältigen.

Rezension Kinderbuch | Burridge, Jay Jay: Supersaurier. Kampf der Raptoren weiterlesen

Rezension Weihnachtsbuch | Simon, Lars: Gustafssons Jul

mit Klick aufs Bild direkt zur Buchseite

An den Weihnachtsfeiertagen hat es durchaus etwas, ein Buch zum Thema zu lesen. Die Gedanken sind ganz auf den wunderbaren Brauch eingestellt und positive Gefühle machen sich breit. Da darf dann auch in einer schwedischen Weihnachtsgeschichte wie „Gustafssons Jul“ gestritten werden bis die Christbäume umfallen – die vom Weihnachtsgefühl angesteckten Personen halten das aus 🙂

Rezension Weihnachtsbuch | Simon, Lars: Gustafssons Jul weiterlesen

Rezension Weihnachtsbuch | Der Winter-Wunder-Weihnachtszauber

mit Klick aufs Bild direkt zur Buchseite

Es weihnachtet sehr und nicht nur bei den Menschenkindern breitet sich die Vorfreude aus, sondern auch bei Timmi Tatze, Pippi Eichhorn und Klein-Dachs. Die geheimnisvolle Spur, die die drei Freunde im Schnee entdecken, lässt sich von den Kindern auch schon am Cover und durchgehend auf allen Seiten des Pappbuches ertasten. Doch wohin führt die glitzernde Spur? Der Bär, das Eichhörnchen und der Dachs machen sich auf den Weg, um hinter das Geheimnis zu kommen. Rezension Weihnachtsbuch | Der Winter-Wunder-Weihnachtszauber weiterlesen

Rezension | Backman, Fredrik: Kleine Stadt der großen Träume

mit Klick aufs Bild direkt zur Buchseite

Zuerst muss ich gestehen, dass ich von der Leseprobe her (klick, um zum PDF zu kommen) etwas anderes erwartet hatte. Die ersten Seiten des Buches muten nämlich wie ein Kriminalroman an, bei dem – so dachte ich – ein Mord geschieht. Man kennt weder Täter noch Opfer, doch fragt man sich während der Lektüre die ganze Zeit, wer die Person denn sein könnte, die da am Anfang einen anderen Menschen mit einer Schusswaffe niederstrecken will. Soviel sei schon jetzt verraten: Es endet ganz anders als man denkt und zumindest eine der zwei Personen hätte man sich vermutlich in dieser Szenerie nicht vorgestellt.

Kevin, Bobo, Lyt, Benji und noch einige andere trainieren unter dem etwas unkonventionellen Trainer David Eishockey. Sie gehören zur Jugendmannschaft in Björnstadt und sind bei einer Meisterschaft weit gekommen. Um ihre Rivalen in Hed zu schlagen, brauchen sie noch Amat, ein junger Mann, dessen Mutter in der Eishockeyhalle zusammenräumt. Peter ist Sportdirektor bei den Björnstädter Bären, Ehemann von Mira, Vater von Maya und ihrem Bruder. Doch diese Familie ist vom Schicksal gebeutelt, als Mayas erster kleiner Bruder starb. Dann geschieht auch noch ein Unglück mit der fünfzehnjährigen Maya – und vorerst kann nicht mal ihre beste Freundin Ana helfen.

In diesem Buch geht es nicht nur um viele Einzelschicksale und -geschichten, sondern auch um den Zusammenhalt einer Gesellschaft, einer Mannschaft und einer Familie. Oft wird vom Autor zusammenfassend wiederholt, was gerade erzählt wurde. Das ist in manchen Fällen etwas überflüssig und hindert das eigene Denken, andererseits finde ich das auch gut, denn manchmal kann die Geschichte ob der hohen Anzahl an Personen ganz schön verwirrend sein. Gegen Ende wird es aber leichter, da man mit den handelnden Menschen vertraut ist und sich nicht mehr bei jedem zweiten Namen fragen muss, wer das jetzt noch mal ist.

Der Schreibstil ist gut. Nicht hervorragend, aber gut. Die Geschichte kann sehr schnell gelesen werden, es gibt kaum Stolpersteine. Sie ist logisch stringent aufgebaut, hat zwar Rück- und Vorausblicke, die aber so klar vom Rest abgegrenzt werden, dass man sich auch hier nicht schwer tut,  wieder in die Gegenwart zurückzukehren. Ein großes, für mich sehr wichtiges, Thema ist die Übersetzung von Eigennamen, in diesem speziellen Fall die Translation von „Björnstad“, einer kleinen schwedischen Stadt. Im Deutschen wird diese ’stad‘ nämlich zu ’stadt‘. Wenn man bedenkt, dass der Originaltitel „Björnstad“ heißt, und dies wiederum „Stadt der Bären/des Bären“ bedeutet, ist es noch trauriger, dass der Name ins Deutsche mit einem zusätzlichen „t“ transferiert wurde.

Alles in allem ein sehr solider Roman, der in der kalten Jahreszeit für gemütliche und spannende Lesestunden sorgt.

Buchinfos

Autor: Fredrik Backman
Titel: Kleine Stadt der großen Träume
OT: Björnstad
Verlag: Fischer Krüger
erschienen: 26.10.2017
Seitenanzahl: 512 Seiten
ISBN: 978-3-8105-3043-1
Genre: Roman