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Rezension | Glattauer, Daniel: Vier Stern Stunden

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Mit der „Wunderübung“ (zur Rezension auf Buchwelt geht’s hier) hat Daniel Glattauer schon einmal bewiesen, dass er auch Komödien schreiben kann. Mit „Vier Stern Stunden“ gelingt ihm dies ein weiteres Mal und ich bin gespannt, ob ich es diesmal auch zu einer Theateraufführung schaffe. 

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Rezension | Glattauer, Daniel: Geschenkt

Feinde nennen mich …

geschenkt… Geri“ – so stellt sich Journalist Gerold Plassek gerne vor. Zugegeben, diesen Ausspruch finde ich persönlich jetzt eigentlich nicht so toll, aber er passt einfach wie die Faust auf’s Auge zum Gratis-Blatt-Schreiber Gerold. Er ist Alkoholiker (sieht das aber selber nicht) und für die eher unwichtigen Ressorts bei ‚Tag für Tag‘ zuständig. Als sein Sohn Manuel, der nicht weiß, dass er der Sohn von Gerold ist, mehr oder weniger bei ihm einzieht, ereignet sich eine Serie an Geldschenkungen, die alle eins gemeinsam haben: Es handelt sich (fast) immer um die immense Summe von € 10.000,– und jedesmal ist ein Artikel des vermeintlichen Losers Plassek beigelegt. Um die zentrale Frage, wer denn nun dieser Geldgeber (oder die Geldgeberin) ist, dreht sich das Leben von Gerold, der mindestens zwei Kinder hat und sich in die Zahnärztin Rebecca verliebt.

Glattauer schafft mit ‚Geschenkt‘ einen Roman, den man in kürzester Zeit durchlesen kann und der einen amüsiert. Oft ist mir ein Lächeln über die Lippen gekommen und einmal musste ich sogar laut lachen, und das in der U-Bahn – dort wird aber eh immer zu wenig gelacht, also passte es ganz gut, wenn mich auch manche Leute komisch anschauten. Die Aufmachung des Hardcover-Buches ist ansprechend und in einer angenehmen Farbe gehalten (sowohl Umschlag als auch Buchdeckel). Bekommt man ‚Geschenkt‘ geschenkt, kann man sich glücklich schätzen, denn die Lektüre des Romans ist ein Genuss! Wärmste Leseempfehlung!

Buchdetails
Autor: Daniel Glattauer
Titel: Geschenkt
Verlag: Deuticke im Paul Zsolnay Verlag Wien
erschienen: 25.08.2014
Seitenanzahl: 336
ISBN: 978-3-552-06257-3
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Rezension | Klugkist, Thomas: Hanna und Sebastian

hanna und sebastian
© C.H. Beck | Buchcover

Wer ‚Gut gegen Nordwind‘ oder ‚Alle sieben Wellen‘ von Daniel Glattauer mag, wird bei Hanna und Sebastian nicht diese Leichtigkeit und den überaus schnellen Lesefluss finden. Denn dieser Roman hat es in sich:

Zu Beginn werden ellenlange Briefe gewechselt, die philosophische Themen behandeln. Im zweiten Abschnitt steigen die Protagonisten Hanna und Sebastian dann auf SMS und E-Mail um, was schon um einiges leichter lesbar wird. Dann folgt ein dritter Teil, in dem die E-Mails wieder länger (und mühsamer) werden und das Ende ist dann wiederum versöhnlich.

Die wirklich wichtigen Themen des Romans werden schnell abgehandelt und dafür wird umso mehr über die Gefühlswelt Sebastians und Hannas gemailt. Dabei gibt es aber nicht nur eitle Wonne, sondern viel Lug & Betrug als auch unerwartete Todesfälle. Rezension | Klugkist, Thomas: Hanna und Sebastian weiterlesen