Schlagwort-Archive: Jugendbuch

Rezension KJL | Essig, Rolf-Bernhard: Da haben wir den Salat

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Der Untertitel lautet „In 80 Sprichwörtern um die Welt“ und gibt wider, was in dem Buch vorkommt – nämlich viele Redewendungen und Redensarten. Viele Geschichten werden mit Illustrationen von Regina Kehn untermalt, doch auch ohne Bebilderung entstehen Vorstellungen im Kopf, da die Sprichwörter wunderbar erzählt werden. 

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Rezension | Cooper, Helen: Das Museum der sprechenden Tiere

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Das im englischen Original erschienene Buch „The Hippo at the End of the Hall“ ist ein Lesespaß für junge Leute ab neun Jahren, aber auch Erwachsene lesen diesen kurzweiligen Roman sehr gerne. Die Aussicht auf ein besonderes Abenteuer ist garantiert und Helen Cooper setzt diese in vielen Kapiteln auf 384 Seiten um. Die einzelnen Abschnitte sind dabei so kurz gehalten, dass es sich auch für jüngere LeserInnen eignet und zwischendurch zur Hand genommen werden kann. Oder wie in unserem Fall: Einfach gleich mal von vorn bis hinten durchgelesen, mit nur ganz wenigen Pausen.

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Rezension Jugendbuch | Puhlfürst, Claudia: Fürchte die Nacht

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Beim Genre Thriller stellen sich mir alle Haare auf und dennoch lese ich gerne Romane dieser Sparte. Dass es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt, macht es mir auch ein wenig leichter, da die Spannungskomponenten zwar vorhanden, aber ausbaufähig sind. Gefürchtet hab ich mich – zugegeben – stellenweise schon etwas, aber der große Schreck blieb aus. Dafür wurde ich von den charakterlichen Schwächen der Figuren ein wenig enttäuscht und das Ende ließ mich unbefriedigt zurück.  Rezension Jugendbuch | Puhlfürst, Claudia: Fürchte die Nacht weiterlesen

Rezension | Kreslehner, Gabi: PaulaPaulTom ans Meer

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Bist du wie Weihnachten?

Auf den ziemlich letzten Seiten des Buches stellt Paula Tom diese Frage. Und er beantwortet sie. Viele Fragen werden in diesem Buch geklärt, denn Paul, Paulas älterer Bruder, hat ein Problem mit Ausdruck und Nähe. Dass beide den selben Namen tragen, wirkt anfangs sehr skurril, wird aber verständlich von der Mutter aufgeklärt. Die Geschichte an sich rührt sehr, vor allem, wie Paula mit Paul umgeht beziehungsweise umgegangen ist, wie die Eltern Paul sehen und Verantwortung an ihre 15-jährige Tochter übertragen, die sie eigentlich noch gar nicht haben sollte. Zum Glück trifft Paula Tom im Zug, und gemeinsam wollen die drei Abenteurer ans Meer. Auch Tom, der mit seinem Saxophon schöne Melodien zaubert, die auch an Pauls Ohr angenehm vorbeistreifen, hat ein Problem mit seiner Mutter. So wie Tom Paula hilft, ist es auch umgekehrt. Und in ihrer Mitte Paul, der in gewisser Weise auch davon profitiert. Neben Erzählungen, die sich auf Paula und Tom konzentrieren, gibt es immer wieder Passagen in kursiv, die Toms Innenleben auf wunderbare Weise beschreiben, sodass man ihn nicht nur versteht, sondern sich mit ihm sogar verbunden fühlt.

Zu Beginn des Romans war ich mir nicht sicher, wie das Genre coming of age hier angewandt worden ist, doch je weiter man voran schritt, desto erwachsener wurde das Geschriebene, desto lyrischer die Sprache, die von Anfang an gefühlvoll die Leseraugen ausfüllt. Und das Herz schneller schlagen lässt vor lauter Aufregung und Mitfühlen. Wunderbar!

Buchinfos

Autorin: Gabi Kreslehner
Titel: PaulaPaulTom ans Meer
Verlag: Tyrolia
erschienen: 2016
ISBN: 978-3-7022-3521-5
Seitenanzahl: 120 Seiten
Genre: Coming-of-age-Roman | Jugendroman
empfohlene Altersangabe: ab 14 Jahren
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Rezension | Laure, Estelle: Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

 gegen_das_glueck_hat_das_schicksal_keine_chanceWunderbarer Titel und sehr schönes, buntes Cover. Diese Aspekte haben mich dazu bewegt, das Buch näher zu betrachten und schlussendlich auch zu lesen. Die Protagonistin Lucille muss sich alleine durchs Leben kämpfen und noch dazu ihre Schwester Wren durchfüttern und sich um sie kümmern. Zum Glück gibt es ihre beste Freundin, die ihr einiges abnimmt – und deren Zwillingsbruder, in den sich Lu leider verliebt, denn Digby hat eine Freundin. Lucilles Vater drehte durch und ist nun nicht mehr für die Kinder erreichbar und die Mutter verließ die beiden Mädchen ebenfalls. Nicht leicht für alle Beteiligten, kann man da nur sagen …

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Rezension | Forman, Gayle: Nur ein Tag

nur_ein_tagIch habe wieder einmal bei einer Lesechallenge von LovelyBooks teilgenommen, das Buch aber nicht gewonnen, sondern mir selbst gekauft. Leider ist es nicht ganz so toll, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber dazu später mehr.

Was gleich auffällt, ist das Cover. Ein halbes Herz, das zusammen mit einer blauen (oder besser türkisen) Hälfte ein ganzes ergibt. Dieser zweite Band mit dem Namen „Und ein ganzes Jahr“ ist nicht unbedingt die Fortsetzung, sondern aus einer anderen Sicht geschrieben. Ich persönlich werde nicht erfahren, worum es im zweiten Band genau geht, da ich ihn nicht lesen werde. Zu viele Zufälle und unwirkliche Tatsachen spielten sich im ersten Teil ab.  Rezension | Forman, Gayle: Nur ein Tag weiterlesen

Rezension | Schausberger, Helmi: Die letzte Heimat

die_letzte_heimatWas mir an diesem Buch sofort auffiel, war der Hinweis auf dem Buchrücken, dass man mit dem Kauf des Romans drei Gruppen unterstützt, die die „Welt ein bisschen gerechter, ein bisschen sicherer und auch ein bisschen bunter machen„. Leider kann man das auf der mir vorliegenden Paperback-Ausgabe sehr schwer lesen, da die Schrift in hellblauer Farbe auf pinkem Hintergrund steht. Aber gut, das ist jetzt wahrscheinlich Geschmacksache.

Vorne abgedruckt sieht man, dass es sich um eine Abenteuerreise für Leserinnen ab 14 Jahren handelt und das Genre erinnert ein wenig an Dystopien, zumindest der Beginn. Die Zeit wird in Arbeitszyklen gemessen, jedes Kapitel – starke 74 an der Zahl – trägt auch den Namen einer Protagonistin, sodass man gleich zu Beginn weiß, um wen es sich jetzt handelt. Das ist zu Beginn des Buches überwiegend Bera, die von zu Hause abhaut, damit sie ihren besten Freund (ich verrate jetzt auch nicht, wer das ist, denn am Klappentext steht es auch nicht) nicht verliert. Sie begibt sich in äußerste Gefahr, denn die Kelloras waren schon in der Stadt mit dem Namen Sent und alle BewohnerInnen haben sich in ihren Häusern verschanzt. Doch Bera ist ihr Freund wichtiger als ihr eigenes Leben. Dass sie noch weiterleben darf, ist klar, wenn man sich die Seitenanzahl ansieht – stolze 480 Seiten lang ist das Werk, und das ist laut Danksagung der Autorin auch schon gekürzt!

Das Cover finde ich persönlich leider nicht ganz so prickelnd und würde es vermutlich in einer Buchhandlung nicht in die Hand nehmen. Am besten lässt man sich davon aber nicht täuschen, denn der Inhalt macht das Layout wieder wett!

Buchinfos
Autorin: Helmi Schausberger
Buchtitel: Die letzte Heimat
Verlag: tredition
erschienen: 22.06.2015
ISBN: 978-3-7323-3658-6
Seitenanzahl: 480 Seiten
Genre: Jugendbuch
empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
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Rezension | Kinsella, Sophie: Schau mir in die Augen, Audrey

Schau mir in die Augen Audrey von Sophie Kinsella
Schau mir in die Augen Audrey von Sophie Kinsella

Wer Sophie Kinsellas Bücher kennt, wird diesmal zwar ihren Stil wiederfinden, jedoch nicht die Thematik, mit der sie ihre Shopaholic-Serie erfolgreich in die Läden gebracht hat. Viel mehr ist „Schau mir in die Augen, Aurey“ ein Jugendbuch, das auf witzige Art und Weise mit Problemen Jugendlicher und deren Eltern kämpft sowie sich mit einem ernsthaften Thema auseinandersetzt, nämlich einer gewissen Angststörung. Zielgruppe für dieses Werk sind wohl Mädchen ab circa 12 Jahren, die sich gerne in Bücher vergraben. Ich fand das gesamte Buch über sehr gut geschrieben und abwechslungsreich, was ich nicht von jedem Jugendbuch behaupten kann, da die Faszination für dieses Genre zwar bei mir noch vorhanden ist, das ‚Eintauchen‘ in die Materie und den Schreibstil aber oft nicht mehr so gut funktioniert wie noch vor 20 Jahren. Von daher wird es den jetzigen Teenies, soweit ich das beurteilen kann, äußerst gut gefallen.

Nun aber zum Inhalt:

Audrey geht im Moment nicht zur Schule, da sie dort Schlimmes erfahren musste. Zwar ist die Mädchenclique, die ihr Leben zerstört hat, nicht mehr einheitlich zusammen, trotzdem hat Audrey extreme Angst und trägt selbst zu Hause nur die Sonnenbrille, um keinen direkten Augenkontakt herstellen zu müssen. Einzig ihr 4-jähriger Bruder Felix kann sie aus der Reserve locken. Und dann ist da noch Linus, der Freund von Audreys Bruder, der ihr geheime Zettelchen schreibt und sie dann auch wirklich zu Starbucks bringt, obwohl dies der schlimmste Ort für das zurückgezogene Mädchen ist.

Audrey hat auch noch einen zweiten Bruder, der ein ziemlicher Computerfreak ist und am liebsten Tag und Nacht das Spiel „LOC“ zockt, was seine Mutter zum Ausrasten bringt. Sie denkt, dass ihr Sohn computersüchtig sei und versucht, ihn vom Computer weg hin zu einem natürlichen Umgang mit der Freizeit zu bringen. Dabei unterschätzt sie ihn aber gewaltig …

Ein empfehlenswertes Buch für Mädchen ab 12 Jahren, die während der Lektüre auch gerne lachen oder sich denken: „OMG, wie süß ist das denn?“

Buchinfos
Autorin: Sophie Kinsella
Titel: Schau mir in die Augen, Audrey
Verlag: cbj
erschienen: 20. Juli 2015
ISBN: 978-3-570-17148-6
Seitenanzahl: 384
Genre: Jugendbuch
Altersangabe: ab 12 Jahren

Rezension | Lindner, Lilly: Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

was fehlt, wenn ich verschwunden binGleich vorweg: Ich fand das Buch stellenweise nicht ganz so grandios, aber im Allgemeinen kann ich es jeder begeisterten jugendlichen Bücherratte wärmstens empfehlen, schon alleine, weil es sich bei diesem Werk um einen Briefroman handelt. Aber dazu gleich mehr.

Die Autorin Lilly Lindner hat sich mit „Was fehlt, wenn ich verschwunden bin“ in den Jugendbuchsektor gewagt und stand mit ihrem Erstling ‚Splitterfasernackt‘ in den Bestsellerlisten. Auch dieses bei Fischer Anfang 2015 erschienene Werk kann sich sehen und lesen lassen. Die Protagonistinnen April und Phoebe schreiben sich Briefe, aber sie schreiben sich nicht gegenseitig, sondern füreinander. April ist die ältere der beiden Schwestern und musste sich in Anstaltspflege begeben, da sie unter Magersucht leidet. Phoebe, die jüngere, versteht leider gar nicht, warum sie ihre ältere Schwester nicht sehen darf und beginnt deshalb, ihr all ihre Gefühle und Erlebnisse in Briefform zukommen zu lassen. Doch sie erhält keine Antwort – vorerst. Rezension | Lindner, Lilly: Was fehlt, wenn ich verschwunden bin weiterlesen

Rezension | Zillgens, Gerlis: Yolo, der wild gewordene Pudding und Jo Zwometerzwo

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Buchcover ©loewe Verlag

Es passiert nicht sehr oft, dass ich ein Buch in einem Rutsch durchlese, da ich mangels längeren Zeitfenstern gar nicht dazu komme. Doch hier machte ich eine Ausnahme, denn das von Gerlis Zillgens geschriebene Jugendbuch ist grenzgenial.

Es geht um ein Mädl, Yolo, die eigentlich Yoko heißt und schon viel früher ihren Namen in Yolo umänderte, noch lange bevor die vier Buchstaben zum Jugendwort des Jahres 2012 gekürt wurden. Ihre beste Freundin Paula lebt in Australien und Yolo ist furchtbar in einen Typen namens Jo Zwometerzwo verliebt, der aber keine Augen für die bloggende Tramperin hat. Was es mit Pudding auf sich hat, verrate ich an dieser Stelle nicht, das könnt ihr dann selbst nachlesen.

Und wenn ihr dann auch so begeistert seid wie ich – und ich verspreche, dass ihr es sein werdet! – gibt es noch einen Grund zur Freude, denn am 14. Jänner 2015 kommt der zweite Band von Yolo raus …

Übrigens hat das Buch ganz tolle Illustrationen von Laura Rosendorfer und auf der Webseite des Verlages kann man sogar einen Blick hineinwerfen (hier klicken, um direkt zur Buchseite zu kommen).

Endlich wieder mal ein durch und durch gelungenes Jugendbuch in allen möglichen Sparten –  Sprache, Handlung, Illustration. Pefekt!

Buchdetails
Autorin: Gerlis Zillgens
Illustratorin: Laura Rosendorfer
Buchtitel: Yolo, der wild gewordene Pudding und Jo Zwometerzwo
Verlag: loewe Verlag
erschienen: 2014
Seitenanzahl: 224
ISBN: 978-3-7855-7986-2
empfohlenes Lesealter: ab 11 Jahren