Schlagwort-Archive: Rezension

Rezension | Libaire, Jardine: Uns gehört die Nacht

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Schon der Klappentext ist sehr spannend und vielversprechend:

Als Elise Perez an einem trostlosen Winternachmittag in New Haven den Yale-Studenten Jamey Hyde kennenlernt, ahnt keiner, dass hier und jetzt ihrer beider Schicksal besiegelt wird. Was als obsessive Affäre beginnt, wird zu einer alles verändernden Liebe. Doch Elise ist halb Puerto-Ricanerin, ohne Vater und Schulabschluss aufgewachsen, und Jamey der Erbe einer sagenhaft reichen Familie von Investmentbankern. Wie weit sind sie bereit zu gehen?

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Der Beginn ist phänomenal, denn Elise hat die Hand am Abzug eines Gewehres und will Jamey erschießen. Danach kommt ein Zeitsprung und führt den Leser / die Leserin eineinhalb Jahre in die Vergangenheit. Dorthin, wo alles begann.

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Rezension | Wilson, Christopher: Guten Morgen, Genosse Elefant

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Vermutlich werden die wenigsten unter euch im Zoo leben und als Sohn eines Zootierarztes ein Mindestmaß an Sicherheit zur Verfügung gestellt bekommen. Es kann auch sein, dass man sich nicht in die Sowjetrepublik des Jahres 1954 hineinversetzen kann und mit dem „Stählernen“, Generalsekretär des Zentralkomitees, Josef Petrowitsch abhängen muss. Doch dies ist nicht unsere Geschichte, sondern die des Juri Zipit, der gleich zu Beginn des lustigen, traurigen, spannenden, interessanten und gleichzeitig abstrusen Romans festhält, dass alles wahr sei, naja, fast alles.  Rezension | Wilson, Christopher: Guten Morgen, Genosse Elefant weiterlesen

Rezension | Pi­ñeiro, Claudia: Der Privatsekretär

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Mit dem Werk „Der Privatsekretär“ von Claudia Piñeiro taucht man in die Welt der argentinischen Politik ein. Nicht immer geht es da gemütlich zu und genau das versucht die Autorin, in ihrem Buch darzustellen. Dazu nimmt sie einen Protagonisten, den sie Román Sabaté nennt, eine Journalistin mit Spitznamen China und den machthungrigen, aber charismatischen Politiker Fernando Rovira. 

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Rezension Sachbuch | Sollte Hätte Würde Machen!


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Der Sommer ist da. Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern so richtig. Mit heißem Wetter, warmer Donau und schwitzenden Leuten. Doch nicht nur das Fahren in U-Bahnen oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Klimaanlage schafft es, uns das Wasser aus dem Körper zu treiben. Effektiver ist hier sicher ein Workout oder Ausdauertraining. Mit dem Ernährungs- und Fitnesstagebuch für 100 Tage aus dem Riva-Verlag kann man seine Gewohnheiten festhalten und nach mehr als drei Monaten eine Veränderung am eigenen Körper feststellen. 

Die Anleitung für das Tagebuch nimmt gerade mal sechs Seiten in Anspruch. Dabei wird auf die Benutzung des Werkes eingegangen. In der Leseprobe (hier klicken, um das PDF zu öffnen) kann man einen Blick ins Buch werfen, um einen genaueren Eindruck zu bekommen. In Zeiten von Fitness-Apps und Smartwatches wirkt das Buch allerdings etwas retro. Die Kalorienangaben inklusive Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißanteil müssen selbstständig eingetragen und berechnet werden. Das heißt, dass man zusätzlich zum Buch zumindest eine Kalorientabelle und eine Waage benötigt. Oder, wie in meinem Fall, ein Smartphone mit einer App, die das für mich übernimmt. 

Leider sind die einzelnen Tage auch nicht unterschiedlich gestaltet und bieten keine zusätzlichen Tipps zur Gewichtsreduktion oder zu einer gesunden Ernährung. Es richtet sich daher an Menschen, die sich schon ausreichend mit dem Thema Fitness auseinandergesetzt haben und wissen, wie sie mit ihrem Körper umgehen können. Außerdem sollte die Person es zu schätzen wissen, nicht alles in elektronischer Form zu speichern und dafür alles händisch einzutragen. Durch das täglich gleiche Muster ist man auch verleitet, sich wirklich täglich auf die Waage zu stellen, was ja beim Abnehmen oder Muskelaufbau nicht förderlich ist – der Zeitraum sollte schon etwas länger sein. 

Alles in allem also ein Buch, zu dem man gerne greift, wenn man Smartphones, Tablets, Smartwatches oder einfach nur Apps zur Seite legen möchte und fern von elektronischen Geräten eine solide Aufzeichnung zum Ernährungs- und Fitnessverhalten führen möchte. 

Buchinfos

Titel: Sollte hätte würde machen!
Verlag: riva
erschienen: April 2018
ISBN: 978-3-7423-0663-0
Seitenanzahl: 224 Seiten
Aufmachung: Taschenbuch
Genre: Sachbuch Ernährung, Fitness | Tagebuch
[Werbung, da Rezension]

Rezension | Sager, Riley: Final Girls

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Nach einigen Kinder- und Sachbüchern kommt nun endlich wieder ein Thriller auf die Startseite von Buchwelt.co.at. Vor mehr als zehn Jahren las ich dieses Genre eigentlich am liebsten und verschlang Bücher, in denen die Spannung so hoch war, dass man nicht mehr aufhören will zu lesen. Nun kam ich endlich wieder in den Genuss dieses Gefühls. Schon alleine das Cover und der komplett in Schwarz gehaltene Buchschnitt sowie die das rote Vorsatzpapier versprechen Hochspannung pur.  Rezension | Sager, Riley: Final Girls weiterlesen

Rezension Kinderbuch | Die Kreuzworträtselknacker, Band 1

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Beim ersten Band der Reihe „Die Kreuzworträtselknacker“ handelt es sich um Wortschatzspiele zum Tüfteln und Knobeln für Kinder ab einem Alter von sieben Jahren.  Gleich auf der Umschlagseite kann man seinen Namen ins Buch schreiben und auf Seite zwei wird von den Kreuzwortknacknern Kalle, Kiki, Khan, Karlotta und Kasimir erklärt, wie man das Rätselheft verwenden kann.

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Rezension | Simon, Cordula: Der Neubauer

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Während der Lektüre des sehr schnellen Hochstaplerromans, der ja typischerweise nur in Wien spielen kann – oder auch in einer anderen Stadt, obgleich die Absurdität von manchen Personen nur der Bundeshauptstadt Österreichs zugeschrieben werden muss – fragt man sich des Öfteren:  „Wer ist dieser Neubauer?“ Es ist wie Warten auf Godot, doch schlussendlich auch wieder nicht, denn es tut sich doch einiges in dem Werk von Cordula Simon. Dabei ist auch nicht immer klar, wer denn der eigentliche Hochstapler ist und wer wem die Lügen erzählt und sie dann umgekehrt auch glaubt. Rezension | Simon, Cordula: Der Neubauer weiterlesen

Rezension | Beer, Alex: Die rote Frau

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Nicht jeder hat das Glück, mit der Autorin persönlich durch das Wien der 1920er Jahre zu schreiten, begleitet von einer kompetenten Fremdenführerin. Im Rahmen eines Instawalks zum Kriminalroman „Die rote Frau“ durfte auch ich als Bloggerin ins unterirdische Wien abtauchen und den Spuren des Ermittlers August Emmerich folgen.

Wenn ihr genauso gespannt seid auf ein altes Wien wie ich es vor der Lektüre war, dann solltet ihr den Roman unbedingt lesen! Hier noch die Rezension, damit ihr auch wisst, worum es geht:  Rezension | Beer, Alex: Die rote Frau weiterlesen

Rezension | Thiel, Georg: Jud

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Beim Titel des von Georg Thiel geschriebenen Werkes kommt man gar nicht um den 2. Weltkrieg herum. „Jud“ behandelt aber nicht vordergründig die Zeit von 1938/39 – 1945, sondern befasst sich vielmehr mit der Zeit danach, ganz konkret mit der Aufarbeitung eines sehr persönlichen Moments in Titus Strings‘ Leben. Der Fotograf, der seinerseits eher nicht so erfolgreich ist, darf im Jahr 1958 von Manchester aus über einen beruflichen Umweg nach Wien reisen, um dort seine Vergangenheit aufzuarbeiten.

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Rezension | Fabiaschi, Abby: Für immer ist die längste Zeit

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Ihr habt euch auch sicher schon mal überlegt, wie es so im Himmel aussehen muss beziehungsweise ob man noch Einfluss auf das Leben hat, wenn man selbst gestorben ist.

Diese Fragen werden in „Für immer ist die längste Zeit“ zwar nicht komplett beantwortet, doch spielt ein Drittel des Romans in einer Art Zwischenraum, der irgendwo über der Erde und unter dem „Himmel“ sein muss.  Die Tote (Madeline) schleicht sich mittels ihrer Gedanken in die Köpfe ihrer Tochter und ihres Mannes und kann sogar andere Leute in ihren Worten und Taten beeinflussen.  Rezension | Fabiaschi, Abby: Für immer ist die längste Zeit weiterlesen