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[23.13] Woche für Woche-Glosse

Diese Woche habe ich es endlich geschafft – mit einer einwöchigen Verspätung, sorry – F. Scott Fitzgeralds Werk „Der große Gatsby“ – oder, wie es im englischen Original heißt, The great Gatsby – zu lesen und sogar darüber zu rezensieren, wie man hier nachprüfen kann. Im Moment lese ich aber gerade eine Art lustiges Sachbuch, welches auch schon älter ist, aber trotzdem immer aktuell bleiben wird, nämlich „Nackt schlafen ist bio“ von Vanessa Farquharson. Da gibt’s dann kommende Woche eine Rezi drüber und vielleicht wird auch dieses Buch zum Anlass genommen, um meine eigenen Öko-Maßnahmen in einer neuen Glosse zu dokumentieren. Allemal war ich auch mit meinem Partner bei dem Vortrag „Ökologisch von Anfang an“ im Rahmen der Elternschule der MA11 (Stadt Wien).  Ein kostenloser Vortrag über Windeln, Ernährungsverabreichung (sprich Babyfläschen) und Flohmarktmöbel erwartete uns und wir wurden über einige Dinge aufgeklärt, die wir bis dato nicht wussten.

Also seid gespannt, was in den nächsten Tagen und Wochen noch so folgt 🙂

So long,
die Glossentante

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Rezensionen F

Rezension | Fitzgerald, F. Scott: Der große Gatsby

Wie bereits in einer Woche für Woche-Glosse angekündigt (–> hier klicken), gibt es nun endlich eine Rezension von F. Scott Fitzgeralds Werk The great Gatsby. Gelesen habe ich das Buch auf Deutsch in einer Übersetzung von Reinhard Kaiser und erschienen ist dieses Exemplar im Insel Verlag 2012.

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© Insel Verlag | Buchcover

Inhalt und Aufbau

Erzählt wird die Geschichte von einem gewissen Nick Carraway, der sein finanzielles als auch privates Glück in der Nähe von New York City zu suchen scheint. Die Zeit des Jazz und Glamour war in den 1920er Jahren angerückt und so kommt dieser Aspekt auch in der Erzählung nicht zu kurz. Der eigentliche Titelheld, Jay Gatsby, taucht erst später als elementarer Teil in der Story auf und die Liebesgeschichte zwischen ihm und Carraways Cousine Daisy Buchanan entfacht erneut. Alles scheint perfekt, außer die Ehe von Daisy und Tom, der wiederum ein großer Frauenheld ist und mit einer gewissen Myrtle ein Verhältnis pflegt – bis diese tragisch ums Leben kommt.

Diese Ausgabe gliedert sich in neun Kapitel und umfasst 212 Seiten, was für einen Roman dieser Art nicht sehr viel ist, da doch einiges passiert. Umso spannender ist es, Seite für Seite durchzulesen, denn der Stil fesselt einen beim Lesen einfach. Eintauchend in das Leben der 20er Jahre erlebt man Parties von Gatsby, erfährt, wie sehr sich Daisy in ihrer Glanz&Glamour-Welt wohlzufühlen scheint und der Erzähler Nick irgendwie merkt, dass er nicht so ganz in diese Welt hineinpasst…

Fazit und Eigene Meinung

Dieses Buch hat es in sich. Vorher sah ich den Film, der mir persönlich in keinster Weise die Welt von damals näher bringen konnte, doch die literarische Form des Werkes hat mich überzeugt. Viele Unterschiede von Film und Buch anhand der Story lassen sich nicht festmachen, doch die Stimmung ist eine komplett andere. Empfehlenswert ist das Buch allemal, der Film nur für eingefleischte Leonardo DiCaprio-Fans, der seine Rolle als Jay Gatsby wirklich überzeugend spielt.

Langeweile kommt beim Lesen absolut keine auf, was wohl an der Kompaktheit der Erzählung und der Ereignisse liegen dürfte. Nicht umsonst zählt Der große Gatsby als das erfolgreichste Werk Fitzgeralds und sollte nicht ungelesen im Schrank landen.

Buchdetails

Autor: F. Scott Fitzgerald
Titel: Der große Gatsby (Original: The great Gatsby)
erschienen erstmals: 1925 | in meiner Ausgabe: 2012
Verlag: Insel Verlag Berlin
ISBN: 978-3-458-35891-6
Preis: € 8,99 [D], € 9,30 [A]