Rezension | Rometsch, Ina und Verg, Martin: Geheimsache Labskaus

© Residenz-Verlag

Als ich das Buch aufschlug, war es schon um mich geschehen: Es konnte mich tatsächlich in seinen Bann ziehen (obwohl ich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre) und hat mir ein paar Stunden nette Unterhaltung geschenkt. Auf 160 Seiten liefert der Residenz-Verlag Spannung und Unterhaltung pur, und das nicht nur für Jungs, denn auch taffe Mädels haben ihren Beitrag zur Auflösung des Kriminalfalls beigesteuert.

Zum Inhalt

Oskar von Köhler hat Geburtstag und bekommt nicht das, was er sich eigentlich vorgestellt hatte – ein Schokotorte, sondern ein weiteres Handy, einen Golfschläger und einen Karottenkuchen.. Zum Glück trifft er sich nach den Feierlichkeiten bei seiner Familie mit seinem besten Freund Zacharias, der Zack genannt wird. Sie gehen mit der Hündin Raissa spazieren, kaufen sich Eis und auf einmal ist der Hund samt Hundekoffer weg – einfach so. Die beiden Buben gehen zur Polizei, ihnen wird nicht geglaubt und sie werden in ein Kinderbesserungsheim am Elbstrand geschickt, wo sie schon um 6 Uhr morgens zum Dienst antreten müssen. Zumindest Zack, denn Oskar wird von seiner Mutter abgeholt. Ein Geheimnis um das Labskaus-Rezept schwirrt herum und die Heimleiterin verschweigt auch etwas…

Aufbau

In 3 Tagen erzählt ein außenstehender Erzähler die Geschichte, unterteilt in einzelne Kapitel, die den Wochentag, das Datum und die Uhrzeit zur Überschrift haben. Dazwischen eingeschoben sind Testprotokolle, von denen der Leser bis fast zum Schluss nicht weiß, worum es wirklich geht. Vignetten von Andi Meier geben den einzelnen Kapiteln noch ein wenig mehr Pepp, obwohl sie in schwarz-weiß gehalten sind.

Autoren

Ina Rometsch und Martin Verg haben an dem Buch gearbeitet. Die 1971 geborene Rometsch lebt und arbeitet in Wien, Verg ist Chefredakteur von GeoLino und lebt in Hamburg.

Fazit

Das empfohlene Alter von 10 – 12 Jahren kann meines Erachtens durchaus auf 14-jährige ausgeweitet werden, denn die ProtagonistInnen sind zwischen 12 und 16 Jahren alt und man kann sich, soweit ich das noch beurteilen kann, mit ihnen identifizieren, denn die jungen Leute sind pfiffig und spritzig drauf und sind voller Tatendrang und Kreativität, was ihre Ideen angeht. Dass sie gemeinsam einen Kriminalfall lösen wollen, macht die Geschichte noch spannender.
Wie schon eingangs erwähnt, funktioniert das Buch sowohl für Jungs als auch für Mädchen und als extra Gimmick wird ein Lesezeichen mitgeliefert, welches ein Labskaus-Rezept zum Nachkochen abgedruckt hat.

Vielen Dank an vorablesen.de und an den Residenz-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Buchdetails

Autoren: Ina Rometsch und Martin Verg
Illustrator: Andi Meier
Buchtitel: Geheimsache Labskaus
Verlag: Residenz-Verlag
Erscheinungsjahr: 2013, St. Pölten – Wien
Seitenanzahl: 160
ISBN: 978 3 7017 2121 4
Preis: EUR 12,90 | sFr 18,50

Ein Gedanke zu „Rezension | Rometsch, Ina und Verg, Martin: Geheimsache Labskaus

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