Rezension | Motschiunig, Ulrike: Wie der kleine Fuchs die Liebe entdeckt

wie der kleine fuchs die liebe entdeckt
© G&G Verlag | Buchcover

Das 32-Seiten starke Buch, welches Anfang 2013 im G&G-Verlag in Wien erschienen ist, erzählt vom kleinen Fuchs, der auf der Suche nach der Liebe ist. Geeignet ist dieses Bilderbuch laut Lesepädagogischem Lektorat des Verlages für Kinder ab drei Jahren. Der Text sollte vorgelesen werden, zumindest entnimmt man dies aus der Ansprache an die Erwachsenen, welche sich auf der ersten Seite befindet. Haben die Eltern oder größeren Geschwister keine Zeit zum Vorlesen, kann auch die Audio-Datei (gelesen von Claudia Skopal) heruntergeladen werden und dient als Vorleseersatz. Natürlich kann man diesen Text auch zusammen hören und das Bilderbuch ansehen. Zu finden ist die Datei auf der G&G-Homepage oder kann mittels QR-Code, der auf der ersten Seite des Buches abgedruckt ist, geladen werden.

Aufmachung und Aufbau

Das Buch kommt als Hardcover in den Handel und ist großformatig gehalten. Der Buchrücken gibt einen kurzen Zusammenschnitt aus dem Text wieder. Auf dem Cover sieht man sofort den kleinen Fuchs, der von Illustratorin Florence Dailleux wunderbar gezeichnet wurde. Ebenso schöne Zeichnungen finden sich im gesamten Buch – entweder als ganzseitige Bebilderung oder textbegleitend. Die Farben sind pastellartig gehalten, also nicht zu kräftig und die Bilder passen sehr gut zum Text.

Inhalt

Der kleine Fuchs spielt mit seinem Freund, dem frechen Dachs. Sie bemerken zwei Turteltauben und der Dachs findet es sehr lustig, dass sich die Tiere lieben. Der rote Protagonist denkt sich, dass Liebe schön sein müsse, doch der Dachs meint nur: „Liebe macht dumm!“ Von Frau Dachs erfährt der kleine Fuchs, dass Liebe weh tut und als er mit Frau Ratte spricht, kommt er zu dem Schluss, dass Liebe auch gefräßig macht. Als er dann jedoch auf einen Ameisenbau trifft, sieht er erstmals eine positive Auswirkung von Liebe, die sich bei den Fledermäusen verstärkt und bei Mama Fuchs ihren Höhepunkt erreicht. Er spürt förmlich die Liebe, die ihn durchströmt und denkt am Schluss, kurz bevor er einschläft, an das kleine Fuchsmädchen, in das er sich verguckt hat.

Autorin und Illustratorin

Ulrike Motschiunig wurde 1965 geboren und lebt mit ihrer Familie in Klagenfurt, wo sie auch als Bankangestellte tätig ist. Auf ihrer eigenen Homepage „Kinderbuch mit Herz“ (bitte klicken) findet man weitere Infos zur Autorin.

Die Illustratorin Florence Dailleux hat ebenfalls eine eigene Website (bitte klicken). Sie wurde in Paris geboren und hat in Schottland, Mexiko und Chile gelebt, bevor es sie nach Frankfurt verschlagen hat.

Fazit und eigene Meinung

Dieses bebilderte Kinderbuch eignet sich nicht nur zum Vorlesen, sondern auch für LeseanfängerInnen, denn die Schrift ist groß gehalten und der Abstand zwischen den Zeilen genau passend für die erste Selbstleseerfahrung. Der Ablauf der Geschichte könnte nicht besser sein – es wird ein ganzer Tag im Leben des Fuches geschildert und gemeinsam mit dem Tier erlebt man die Suche nach der Liebe. Besonders gut gefallen hat mir auch, dass der Fuchs am Ende tatsächlich die Liebe findet, dies ganz gut beschrieben wird und die Vorurteile des Beginns (Liebe macht dumm, Liebe tut weh, Liebe macht gefräßig) durch die Positivierung (Liebe fühlt sich warm und fröhlich an) ausgelöscht werden.

Geeignet für alle Kinder ab etwa drei Jahren (da gehe ich konform mit dem Verlag), zum Selbstlesen aber auch sehr nett!

Vielen Dank an den G&G-Verlag für dieses wunderbare Rezensionsexemplar!

Buchdetails

Autorin: Ulrike Motschiunig
Illustratorin: Florence Dailleux
Buchtitel: Wie der kleine Fuchs die Liebe entdeckt
Verlag: G&G-Verlag
Erscheinungsjahr: 2013, Wien
Seitenanzahl: 32
ISBN: 978-3-7074-1483-7
Preis: € 12,95 [A]

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