Hörbuch | Rezension | Eschbach, Andreas: Todesengel

Ich durfte bei der Hörbuchrunde des Bastei-Lübbe-Verlags mitmachen und freue mich, meine erste Rezension eines Hörbuchs hier schreiben zu dürfen. Das Thema der Selbstjustiz und der gewaltsamen Verbrechen aus dem Nichts heraus waren sehr ergreifend und spannend. Genauso wie der Erzählstil, denn aus mehreren Strängen wurde abwechselnd vorgetragen, was natürlich neugierig macht.

Die Sprecherstimme (Matthias Koeberlin) fand ich persönlich absolut spitze, auch wenn ich mich anfangs erst daran gewöhnen musste. Ich bin nämlich während der ersten Sequenzen dazwischen immer wieder eingenickt, weil die Stimme sehr angenehm ist. Also am besten sollte man das Hörbuch nicht in den CD-Player legen, wenn man müde ist.

Die Handlung dreht sich vor allem um Ingo Praise, der Journalist ist und auch seine eigene TV-Show bekommt, wo er Opfer zu Wort kommen lässt. Er selbst ist relativ sympathisch und beginnt eine Liaison mit Evelyn, der Schwiegertochter eines wichtigen Opfers, Erich Sassbeck. Dieser Herr Sassbeck wurde brutal zusammengeschlagen, doch der Todesengel (bzw. Racheengel) hat ihn vor dem Schlimmsten bewahrt. Wer dieser Todesengel ist und welche Rollen Alex, Kevin, die Polizei und Evelyn spielen, wird im Laufe des Hörbuchs aufgedeckt.

Die Figuren sind ziemlich gut charakterisiert und der Sprecher verleiht jedem dieser Figuren einen eigenen Tonfall beziehungsweise eine auf sie zugeschnittene Sprache, was das Hörvergnüngen noch lebendiger macht.

Das Cover ist in Blau-Weiß gehalten und wirkt sehr ansprechend. Der Todesengel ist darauf in einer Negativform zu sehen.

Mir persönlich hat dieses Hörbuch sehr gut gefallen und ich würde auch das Buch gerne dazu lesen.

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