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Rezension | Klement, Robert: Warte bis die Nacht anbricht

warte bis die nacht anbricht
© G&G-Verlag | Buchcover

Das im ersten Quartal 2013 erschienene Jugendbuch „Warte bis die Nacht anbricht“ von Robert Klement behandelt das Schicksal einer gewissen Kitty Jay und die Geschichte ist nicht erfunden. Die Altersempfehlung vom G&G-Verlag beginnt ab 12 Jahren und ist nach oben hin offen.

Der Klappentext verrät schon einiges über den Inhalt, nämlich dass Simon auf Kitty in einem düsteren Kloster im Moor trifft. Doch sie verschwindet am nächsten Tag wieder und er möchte sie auf jeden Fall wiedersehen. Dafür begibt er sich auf eine weitere Reise durch das südwestenglische Dartmoor. Die drei Adjektive, die das Buch beschreiben sollen: Romantisch. Dramatisch. Packend. Das kann ich leider nicht ganz unterschreiben, denn die Romantik kommt hier etwas sehr kurz. Kitty und Simon sehen sich ja nur einen Abend lang und Simon verliebt sich zwar in das Mädchen mit den seltsamen Augen, doch typische und tiefgehendere romantische Absichten stecken nicht im Text.

Mit der Dramatik sieht es ähnlich aus. Simon begibt sich alleine in ein Moor, was an sich schon recht unheimlich ist, doch eine dramatische Steigerung ist von der ersten bis zur letzten Seite leider nicht gelungen. Packend ist das Buch aber allemal, denn man möchte dann doch gerne das Geheimnis um Kitty gelöst wissen, was dann auch präsentiert wird. Leider ist das Ende sehr langatmig und das Geheimnis schon einige Seiten vor dem tatsächlichen Schluss gelüftet, sodass man „umsonst“ weiterliest.

Sehr positiver Aspekt: Der Autor verspricht auf der letzten Seite des Buches, dass er alle Mails zum Buch selbst beantwortet.

Buchdetails

Autor: Robert Klement
Buchtitel: Warte bis die Nacht anbricht
Verlag: G&G-Verlag
Erscheinungsjahr: 2013, Wien
Seitenanzahl: 160
ISBN: 978-3-7074-1493-6
Preis: € 11,50

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