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[01.14] Woche für Woche-Glosse

neujahr 2014
Neujahr 2014 | Wien

Ich frage mich jedes Jahr wieder, warum es im Jänner keine Punschstände und Christkindlmärkte mehr gibt. Das Wetter wird schlechter im Sinne von kälter, die Leute bleiben alle drinnen, weil’s draußen nichts warmes zu trinken gibt und das nächste Lokal soooo weit weg ist. Es ist ja kalt draußen, und die Daunenjacke hatte man schon im November bei 10 Graden im Plus an – kein Wunder, dass man dann bei Minus zehn friert. Der eine Teil der erwachsenen Bevölkerung wird Playstation, XBox oder anderen Konsolenspielen nachgehen, die er / sie zu Weihnachten bekommen hat. Der weniger computeraffine und spielerisch veranlagte Typ kann sich dem Stricken widmen – bloß: wem schenkt man dann die Strickware? Vielleicht jemandem, der im Jänner oder Februar Geburtstag hat? März ist zu spät, da ist’s mitunter wieder warm. Und einen Schal das ganze Jahr über aufheben, um ihn dann der Mama das nächste Weihnachten zu schenken, das ist ja auch nichts.

Was bleibt ist Lesen und sich in die Badewanne legen. Am besten eine Kombination aus beidem! In meinem Badezimmer sehe ich zum Glück nicht das triste Grau, in das sich Wien morgens legt und kann mich so ganz und gar meiner Lektüre widmen.

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Rezensionen S

Rezension | Slawig, Barbara: Visby

© Berlin Verlag | Buchcover

Vor fast eineinhalb Jahren erschien Visby von Barbara Slawig (hier geht’s zur Webseite der Autorin) als Hardcover unter der allumfassenden Genreeinteilung Roman, doch die Bezeichnung des im Dezember 2013 herausgegebenen Taschenbuches aus demselben Verlag hört nun auf den teilweise passenderen Begriff Thriller.

Gotland

Auf der schwedischen Insel Gotland lebte die Protagonistin Dhanavati Reinerts etwa fünf Jahre lang mit ihrer Mutter Gisela, Adrian, Nandin, Indrasena und Bengt. Dhani musste mit ansehen, wie sich ihre Mutter von den Klippen in den Tod stürzte und ist nun auf der Suche nach ihrem Vater und dem Grund für die Freitodentscheidung ihrer Mutter.  Dabei gerät sie nicht nur einmal in Gefahr.