Rezension | Seidler, David: The King’s Speech. The Shooting Script

the kings speech

© Reclam Verlag

Ich war wieder einmal unter den Glücklichen, die bei LovelyBooks ein Buch zum Rezensieren gewonnen haben und durfte auch an der Leserunde dazu teilnehmen. Mein Dank gebührt dem Reclam Verlag, der mir das Büchlein zukommen ließ, was dank Post ziemlich lange gedauert hat – Poststempel vom 7.1., bei mir am 21. Jänner gelandet …

Wie man schon am Cover sieht, gehört dieses Buch nicht zu den typischen gelben Werken, die der Verlag herausgibt, sondern zur Roten Reihe. Diese Bücher kommen in Originalsprache daher und sind mit Vokabeln, Kommentaren und Hintergrundinfos gespickt, was die Lektüre sehr einfach macht, auch wenn man, wie in diesem Fall, Englisch nicht mehr aus dem Effeff beherrscht. Weitere Sprachen, die in der roten Reihe vorkommen, sind Latein, Russisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. Wer also seine Fremdsprachenkenntnisse auffrischen möchte, muss nicht auf literarische Genüsse und Ergüsse verzichten.

Zum Inhalt

Es geht um die royale Familie in England während des zweiten Weltkrieges. Beleuchtet wird vor allem das Stotterproblem von König George VI., genannt Bertie, der mithilfe des selbsternannten Stotterdoktors Lionel Logue seine Kriegsansprachen halbwegs flüssig hinbekommen möchte. Dabei gibt es nicht nur einmal witzige Szenen, denn die High Society begibt sich auf „normalen“ Boden …

Neben dem Drehbuch verfasst Regisseur David Seidler auch noch einen aufklärenden Appendix und das Büchlein ist gespickt mit Hintergrundinformationen über das britische Königshaus (mit Genealogie).

Fazit

Ich wusste nicht, dass Stottern von der Umlernung von Links- auf Rechtshänderdasein stammen kann. Ich wurde auch mal umgelernt, aber hab‘ mich nach zwei Jahren dazu entschlossen, wieder mit der linken Hand zu schreiben. Vielleicht stottere ich deswegen nicht?!

Das Buch ist, wie ich schon eingangs erwähnt habe, äußerst hilfreich, wenn man seine Kenntnisse in einer Fremdsprache wieder auffrischen möchte oder etwas entspannter einen Originaltext lesen will, denn die Vokabeln, die in den Fußnoten angegeben sind, gestalten sich als sehr praktikabel. Auch Verbformen unregelmäßiger (seltener) Verben werden dokumentiert. Jetzt braucht man nur mehr ein Vokabelheft und schon ist der Wortschatz um einiges größer, wenn auch veraltete Begriffe vorkommen (sind extra gekennzeichnet).

Leider habe ich den Film mit Colin Firth (noch) nicht gesehen, doch er ist der hübschere Prinz Albert – im Buch hinten gibt’s noch eine Abbildung von George VI und seiner Frau Elizabeth.

Buchdetails

Autor: David Seidler, hg. Lutz Walther
Buchtitel: The King’s Speech. The Shotting Script
Verlag: Reclam Verlag
Erscheinungsjahr: 2012
Seitenanzahl: 173
ISBN: 978-3-15-019835-3
Preis:EUR (D): 5,00 | EUR (A) 5,20 | CHF 7,90

Ein Gedanke zu „Rezension | Seidler, David: The King’s Speech. The Shooting Script

  1. Pingback: LovelyBooks-Challenge 2014 | Buchwelt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

AlphaOmega Captcha Classica  –  Enter Security Code