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Statistik März 2014

märz 2014

 

Gelesene Bücher

  1. Nina Sahm: Das letzte Polaroid (239 S.)
  2. Stephan Valentin: Rocky und seine Bande, Teil 3 (48 S.)
  3. Salah Naoura: Hilfe! Ich will hier raus! (160 S.)
  4. Kevin Brooks: Bunker Diary (300 S.)
  5. Britta Sabbag: Das Leben ist (k)ein Ponyhof (222 S.)
  6. Elif Shafak: Ehre (528 S.)
  7. Hertz, Anne: Die Sache mit meiner Schwester (336 S.)
  8. Matzerath, Christian: Das Supertalentier (gekürztes Exemplar, 58 S.)
  9. Mann, Heinrich: Der Untertan (448 S.)

Erhaltene Bücher

  1. Stephan Valentin: Rocky und seine Bande, Teil 3 (48 S.)
  2. Heinrich Mann: Der Untertan (448 S.)
  3. Britta Sabbag: Das Leben ist (k)ein Ponyhof (222 S. – eBook)
  4. Sloan, Robin: Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra (352 S.)
  5. Lori Nelson Spielman: Morgen kommt ein neuer Himmel (368 S.)
  6. Yahya Hassan: Gedichte (171 S.)
  7. James Petterson: Unlucky 13 (416 S.)
  8. Anne Hertz: Die Sache mit meiner Schwester (336 S.)
  9. König, Volker: Dicke Enden (120 S.)

 

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Rezensionen Allgemein Rezensionen M

Rezension | Mann, Heinrich: Der Untertan

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Diese Rezension fällt mir besonders schwer, denn die offizielle Erstausgabe erschien vor fast einhundert Jahren, und zwar 1919. Zu diesem Zeitpunkt gab’s keinen Kaiser mehr in Österreich und somit konnte das Buch auch niemanden mehr echauffieren.

Heinrich Mann war der ältere Bruder des viel erfolgreicheren Thomas Mann (Buddenbrooks, Der Zauberberg,…). Doch zu ihm möchte ich hier gar nicht viel sagen, denn die Eckdaten wie Geburtstag, Werdegang etc. kann man bei Interesse ja im Internet nachschlagen. Viel mehr möchte ich mich auf den Inhalt beziehungsweise die Aufmachung konzentrieren.

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Gewinnspiel Rezensionen Kinderbuch

Rezension | Matzerath, Christian: Das Supertalentier

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Aufgepasst, da krabbelt was!
Ähnlich wie bei „Hugo, streck die Fühler aus!“ ist die Hauptfigur ein Insekt. Zwar kein Silberfischen wie Hugo, sondern ein Bombardier-käfermädchen namens Luna, wie der Mond.

Der Illustrator Max Fiedler hat super süße und bunte Zeichnungen dazu beigesteuert und der Autor des Buches, Christian Matzerath, weiß, wie man Kinder und deren Eltern spannende Geschichten erzählt. Im Boje-Verlag erschien das Buch am 13. März 2014 und auf der Internetseite vom Verlag Bastei Lübbe findet ihr ein Gewinnspiel, welches noch bis 15. Juni 2014 läuft! Mit einem Klick geht’s direkt auf die Gewinnspielseite! Und im Sommer wird es sogar eine App geben, wo man Schattentiere erraten, Yoga mit Yolanda machen oder Zielpupsen üben kann. Das wird sicher lustig!

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Buchrezension Rezensionen H

Rezension | Hertz, Anne: Die Sache mit meiner Schwester

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© pendo verlag | Buchcover

Bei LovelyBooks läuft gerade noch eine Lesechallenge zu diesem Buch, das in der Sparte „Frauenliteratur“ angesiedelt ist. Dabei handelt es sich um einen Roman, der nicht von einer, sondern zwei Personen geschrieben wurde. Zwei Schwestern, die gemeinsam als Anne Hertz schriftstellerisch tätig werden, berichten in diesem Buch fast ein wenig autobiographisch über ihr Leben. Die fiktionalen Protagonistinnen sind Nele Krüger und Heike Bachmann, die Autorinnen dahinter Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz (hier geht’s übrigens zu ihrer Facebook-Seite).

Nele ist Single, Heike Mutter dreier Kinder und glücklich verheiratet – zumindest dem Anschein nach. Die jüngere und unternehmungslustigere der beiden Schwestern, Nele, ist seit ihrer Kindheit in Niklas Mesterkamp verliebt, doch dieser steckt in einer Ehe mit Annette, was Nele zum Verhängnis wird. Nach einem Eklat in einer Talkshow, wo die beiden Schwestern über ihr neuestes Buch reden sollen, ruft nämlich Niklas‘ Ehefrau an, konfrontiert Nele mit ihren ehebrecherischen Taten und setzt noch eins drauf, indem sie ausplappert, dass die beiden Frauen gar nicht mehr zusammen schreiben, sondern einen Ghostwriter beauftragen. Natürlich regt sich die Fangemeinschaft auf, doch noch schlimmer ist das Verhältnis zwischen Nele und Heike. Zu allem Überfluss haben die zwei Schwestern dann einen Autounfall und Heike fällt ins Koma …

Das Buch ist aufgeteilt in 20 Kapitel plus einen Epilog, den ich ganz gut gelungen finde. Außerdem gibt’s noch einige Tagebucheinträge von Heike und Nele, die sehr passend in den Fließtext eingegliedert sind. Erzählt wird in Ich-Form aus Neles Blickwinkel und im Präsens, das heißt, man kann den Geschehnissen ganz gut folgen.

Insgesamt hat mir der Roman sehr gut gefallen, wenn auch ein paar kleine Schnitzer vorhanden sind. So kommen an zwei Stellen (?) Namensverwechslungen vor und die Sache mit Oliver und seinem Sohn Jakob scheint auch nicht ganz lupenrein zu sein, zumindest sehe ich das so (Stichwort: Oliver und Nina). Das Verhalten und der ganze Charakter Neles bessert sich während der Lektüre, doch als sie finale Schritte im Fall Niklas setzt, fällt sie wieder in ein kindliches Stadium zurück.

Für alle, die leichte und flüssige Frauenliteratur mögen, spreche ich eine klare Empfehlung aus. Allerdings war ich wirklich schnell mit dem Buch durch und fand es an manchen Stellen ausbaufähig.

Vielen Dank an den pendo-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars!

Buchdetails

Autorin: Anne Hertz
Buchtitel: Die Sache mit meiner Schwester
Verlag: pendo verlag
erschienen: 10.03.2014
Seitenanzahl: 336
ISBN: 978-3-86612-363-2
Preis:€ 14,99 [D], € 15,50 [A], sFr 21,90

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Gewinnspiel

Gewinnerbekanntgabe März 2014

Diesmal habe ich mich dazu entschlossen, einen Random Name Picker zu wählen, um die Verlosung zu machen. Normalerweise schreibe ich Zettelchen und werfe sie in eine Box, doch dazu fehlte mir leider die Zeit…

Also Gratulation an ….

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Buchrezension Gewinnspiel

Gewinnspiel März 2014 und Buchvorstellung: Lange, Helmut: Rechnen ohne Taschenrechner

rechnen ohne taschenrechner
Ich war letztens in einem Blumengeschäft, um der Großmutter meines Freundes einen Strauß Rosen zu kaufen. Durch eine Rabattkarte sollten wir zehn Prozent auf den Einkauf bekommen. Die Verkäuferin sagte mir den Preis (€ 14,00) und meinte dann, nachdem sie die Zahl und 10 % in den Taschenrechner getippt hatte, dass es nun € 15,40 ausmache. Ich fragte, wieso es denn teurer sei, wenn ich einen Nachlass bekomme? Sie entschuldigte sich sofort und tippte ganz wild in ihren kleinen Taschenrechner, doch eigentlich ist das ja gar nicht so schwer, könnte man meinen. Wie es ganz sicher und ganz leicht ohne Taschenrechner geht, verrät Helmut Lange, der die besten Rechentricks – und nebenbei bemerkt auch hilfreiche Merktricks zum Thema Vokabel lernen – zusammengetragen hat.

Auf 176 Seiten bekommt man einen wahre Palette an hilfreichen und vor allem schnell erlernbaren Tricks serviert. Über Addieren und Subtrahieren bis hin zu Wurzel ziehen (oh, wie habe ich das in der Schule gehasst) und Merksysteme kann man in diesem Buch nachlesen.

Gemeinsam mit dem mvg-Verlag verlose ich nun dieses grandiose Sachbuch, das nicht nur Schülern den Mathe-Alltag erleichtern wird, sondern auch die Eltern nicht ganz planlos dastehen lässt. Was ihr dafür tun müsst, um es zu bekommen?

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Rezension | Shafak, Elif: Ehre

ehreWer kennt das heute noch – Ehrenmorde? Wieso geht in manchen Kulturen die Ehre über das Leben der Familienmitglieder, ja sogar der eigenen Mutter? Diese Fragen beantwortet das Buch zum Teil, doch verstehen kann ich es persönlich nicht.

In der Geschichte geht es um Jamila und Pembe, Zwillingsschwestern, die es nicht sehr leicht hatten in ihrer Kindheit und Jugend. Jamilas Liebe, Adem, heiratet Pembe (aus Ehre), diese wiederum geht nach London und lässt ihre Schwester als alleinstehende Hebamme zurück. Pembes und Adems Ehe funktioniert nicht sehr gut, dennoch entstehen 3 Kinder: Iskender, Esma und Yunus. Über kurz oder lang trennt sich das Paar.
Nicht nur Adem findet Gefallen an anderen Menschen (Frauen), auch Pembe findet jemanden, der sie berührt. Und das gefällt Iskender nicht und er begeht einen Mord…

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Rezension | Sabbag, Britta: Das Leben ist (k)ein Ponyhof

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Am 14. März 2014 erschien das Buch „Das Leben ist (k)ein Ponyhof“ von Britta Sabbag als ePremiere* im Bastei Lübbe-Verlag. Ich habe es bereits gelesen und stelle das Buch, dessen Cover in gelb gehalten ist, nun mal vor. Das dazugehörige Taschenbuch erscheint übrigens am 15. April 2014.

*Eine ePremiere ist laut Verlag faster than print und somit für alle E-Book Leserinnen schon ein bis zwei Monate vor dem Erscheinungstermin des physischen Buches erhältlich.

Hier geht’s übrigens zum Interview mit der Autorin:

Britta Sabbag, die schon mehrere Romane und ein Jugendbuch verfasst hat, widmet sich nun einer jungen Dame namens Antonia, die in der Großstadt Karriere machen will. Alles scheint perfekt: Ihr Job in einer renommierten Kanzlei, wo sie bald als Partnerin vorgeschlagen werden soll und ihr Bald-Ehemann Carl, mit dem sie sich in jedem Punkt einig ist. Zumindest bis zu dem Tag, an dem Inge (Antonias Mutter) für drei Wochen nach Indien reist und ihren etwas senilen Ehemann Walter (Antonias Stiefvater) allein lässt. Beziehungsweise eben nicht, denn Tönchen, wie Walter seine Stieftochter liebevoll nennt, soll nach dem Rechten sehen, und das in dem kleinen, verschlafenen Dorf ihrer Kindheit.

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Rezension | Brooks, Kevin: Bunker Diary

bunker diaryLinus ist 16, lebt auf der Straße und wird in einen Bunker gesperrt. Gemeinsam mit fünf anderen (zwei Frauen, eine davon erst neun Jahre alt, drei Männer) befindet er sich auf engstem Raum ohne Tageslicht und als einzigen Zugangspunkt nur einen Lift, den man scheinbar nur von „oben“ steuern kann.

Die Idee ist gut, wenn auch schon mal da gewesen. Wie der Titel schon verrät, handelt es sich um ein Tagebuch, welches von Linus geschrieben wird und über circa zwei Monate geht. Dabei kommen nicht nur tagesaktuelle Gedankengänge vor, sondern auch Rückblenden in das verkorkste Leben des Jugendlichen. Direkte Reden machen das „Bunker Diary“ lebendig. Im letzten Drittel, als zwei Zettel auftauchen, erinnert es aber schon sehr an die „Saw-Filme“ und ab da war’s für mich dann auch eher uninteressant. Auf jeden Fall lesenswert waren aber die inneren Monologe, die zwangsläufig entstehen, wenn man Tagebuch schreibt.

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Rezension | Naoura, Salah: Hilfe! Ich will hier raus!

Hilfe ich will hier raus
© Dressler Verlag

Ein echt witziges Kinderbuch, welches im Jänner 2014 im Dressler Verlag erschienen ist, möchte ich nun hier vorstellen. Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch LovelyBooks, wo eine Leserunde dazu statt fand (hier geht’s zum betreffenden Thread).

Auf dem Buchcover ist schon mal der Protagonist, Henrik Gruber, zu sehen. Während der Lektüre kommt es einem oft so vor, als würde der Junge aus seiner Perspektive erzählen, doch bei genauerer Betrachtung stößt man außerhalb der direkten Reden nie auf das Wörtchen ‚ich‘. Ein außenstehender Erzähler berichtet den LeserInnen ab 8 Jahren, was die Familie Gruber so alles erlebt und warum plötzlich so viele Löcher im Garten gegraben werden. Oma Cordula, die wie aus dem Nichts auftaucht, hat dabei die Fäden in der Hand, obwohl sie eigentlich wegen Demenz im Altersheim sein sollte.