Rezension | Sahm, Nina: Das letzte Polaroid

polaroid

© blumenbar | Buchcover

Ein Debütroman der Extraklasse made in Germany – das darf man sich nicht entgehen lassen. So oder so ähnlich wird das wohl auch der Blumenbar-Verlag gesehen haben und hat Nina Sahms Werk mit dem romanbeherrschenden Titel Das letzte Polaroid verlegt.

Die Romanhandlung spielt überwiegend in Ungarn und ist auf zwei Zeitebenen aufgeteilt. Zu ersterer gehören die Ferien von Anna und Kinga am Balaton, zur aktuellen das Warten auf Kingas Aufwachen in Budapest. Nina Sahm schafft es, diese beiden Ebenen auf eine Art und Weise zu verbinden, sodass man sich nicht ein einziges Mal anstrengen muss, um den Sprüngen zu folgen. Alles erscheint logisch und rund. Einzig das offene Ende ist vielleicht nicht nach jedem Geschmack, auch wenn es hoffnungsvoll, traurig, nachvollziehbar und in einer Hinsicht romantisch erscheint. So wird der Leser / die Leserin mit dem Schlusssatz „Machst du die Tür zu, wenn du gehst?“ alleine gelassen.

Besonders hervorheben möchte ich die Kapitelüberschriften, die den Inhalt des jeweiligen Abschnittes wiedergeben und nur aus wunderbar ausgewählten Substantiven bestehen. Wer kann schon einem Buch widerstehen, welches „Zitronenbonbons“, „Vitalzeichen“ oder „Fresszettel“ als Betitelung trägt?

Tipp: Der Buchtrailer ist wirklich sehenswert!

Vielen Dank an Nina Sahm, LovelyBooks und den Aufbau-Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar!

Buchdetails

Autorin: Nina Sahm
Buchtitel: Das letzte Polaroid
Verlag: Blumenbar bei Aufbau
erschienen: 2014
Seitenanzahl: 239
ISBN: 978-3-351-05008-5
Preis:€ 17,99 (D) | Sfr 25,90

3 Gedanken zu „Rezension | Sahm, Nina: Das letzte Polaroid

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