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Rezensionen Kinderbuch

Rezension | Brooks, Kevin: Bunker Diary

bunker diaryLinus ist 16, lebt auf der Straße und wird in einen Bunker gesperrt. Gemeinsam mit fünf anderen (zwei Frauen, eine davon erst neun Jahre alt, drei Männer) befindet er sich auf engstem Raum ohne Tageslicht und als einzigen Zugangspunkt nur einen Lift, den man scheinbar nur von „oben“ steuern kann.

Die Idee ist gut, wenn auch schon mal da gewesen. Wie der Titel schon verrät, handelt es sich um ein Tagebuch, welches von Linus geschrieben wird und über circa zwei Monate geht. Dabei kommen nicht nur tagesaktuelle Gedankengänge vor, sondern auch Rückblenden in das verkorkste Leben des Jugendlichen. Direkte Reden machen das „Bunker Diary“ lebendig. Im letzten Drittel, als zwei Zettel auftauchen, erinnert es aber schon sehr an die „Saw-Filme“ und ab da war’s für mich dann auch eher uninteressant. Auf jeden Fall lesenswert waren aber die inneren Monologe, die zwangsläufig entstehen, wenn man Tagebuch schreibt.