Rezension | Hach, Lena: Wanted. Ja. Nein. Vielleicht.

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Wer kennt diese ominösen Zettel nicht, die in der Schulbank ausgetauscht werden und auf denen die Frage „Willst du mit mir gehen?“ oberhalb der drei möglichen Antworten Ja / Nein / Vielleicht steht (das JA natürlich in überdimensionalen Lettern)? In diesem Jugendroman geht’s aber nicht um die kleinen Zettelchen, sondern um Abrisszettel, die beispielsweise an Bäumen hängen und die Finn und Lara zusammenbringen sollen.

Doch vorerst gilt es, Finns Liebeskummer auszumerzen. Mit Hilfe seines besten Freundes Moritz, der eigens einen Psychotest für Finn erstellt hat, soll Sofie bald mal passé sein, doch das ist schwieriger als gedacht. Vor allem deshalb, weil die junge Dame einfach nicht von der Bildfläche verschwinden will.

Zum Glück lernt Finn dann Lara kennen, die selbst ein großes Problem hat, denn ihre Schwester Mira ist vor einigen Jahren einfach verschwunden. Lara redet sich ein, dass sie in Neuseeland glücklich ist.

Die Charaktere sind alle super ausgearbeitet und man fühlt sich sofort in die Teeniezeit zurückversetzt, wenn man das 155-Seiten starke Buch liest. Lena Hach hat ein tolles Jugendbuch geschrieben, welches in keiner gut sortierten Buchhandlung oder in einem Wohnzimmer fehlen darf, denn nicht nur Teenager werden ihren Spaß dran haben, sondern auch Erwachsene können durchaus einige Minuten qualitativ hochwertige Lesezeit verbringen, ohne sich dabei Knoten ins Hirn zu  machen.

 Vielen Dank an LovelyBooks und Lena Hach für dieses im Beltz&Gelberg Verlag erschienene Jugendbuch ab 12 Jahren!

 

Buchdetails
Autorin: Lena Hach
Titel: Wanted. Ja. Nein. Vielleicht.
Verlag: Beltz&Gelberg
erschienen: 2014
ISBN: 978-3-407-81157-8
Seitenanzahl: 155
Preis: € 12,95 (D) | € 13,40 (A)

 

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