Rezension | Dittmann, Kyra: Pechschwarze Hoffnung. Narrando #1

narrando Ich habe bis jetzt noch keinen Roman in der Kategorie ‚Dystopie‘ gelesen, doch die ersten zwei Teile von „Die Tribute von Panem“ im Kino gesehen und ich war von dem Genre angetan. Deshalb freute es mich umso mehr, als ich bei LovelyBooks die Gelegenheit hatte, an einer Leserunde zu Narrando teilzunehmen. Der Beginn des Werks von Kyra Dittmann hat mich auch gleich mal an die Hunger Games erinnert – das Szenario der zerstörten Welt und der armen und reichen Bevölkerung. Doch nach einigen Seiten wurde ein eigenständiges Werk daraus, was ja gut ist!

Die Protagonisten des Buches, Vella und Jai, sind beide nicht zu hundert Prozent liebenswürdig oder sympathisch. Manchmal kamen sie mir auch etwas unschlüssig in ihren Handlungen vor und ab und zu fehlt es an der Logik. Vella ist eine Hot Blood und die Tochter des Präsidenten des Nord-Bezirks. Ihr Vater Roover will eine Vermählung seiner Tochter mit dem Sohn des Präsidenten im Süd-Bezirk arrangieren, damit sie mehr Macht erlangen. Natürlich findet das die zickige Vella, die mit Hilfe ihrer Companía Marta flüchtet, nicht gut und läuft schnurstracks in die Arme von Jai, dem Anführer der Outlaws, die den Präsidenten Roover stürzen wollen. Jai vertraut dem Hot-Blood-Mädchen Vella (von dem er glaubt, sie sei die Dienerin) blindlings und nimmt sie überall hin mit, zum Leidwesen seiner Exfreundin Riva, die extrem eifersüchtig ist.

Ein weiterer Handlungsstrang betrifft die Suche nach Vellas Mutter (Ambika) und in diesem Zusammenhang auch die Wolfsanhänger. Was es mit diesen auf sich hat, weiß man nicht ganz genau, nur, dass sie Teil eines Paktes sind, der vielleicht noch besteht?

Gegen Ende des ersten Teils spitzt sich die Lage zwischen Jai, Vella und Riva zu und man darf gespannt sein, wie es weitergeht.

Kyra Dittmann schafft mit Narrando einen Dreiteiler, der in der Sparte Dystopie / New Adult angesiedelt ist und spannend sowie bildhaft beschrieben ist. Der Drehbuchautor, der dieses Werk mal verfilmen wird, hat es wahrscheinlich gar nicht mal so schwer, eine Landschaft zu zaubern, da die Autorin haargenau beschreibt, wie der Geheimgang aussieht oder das Lager der Outlaws. Ich fühlte mich in die geheimnisvolle Welt hineinversetzt und bin schon sehr neugierig auf die nächsten beiden Teile (August 2014 und 2015)!

Buchdetails:

Autorin: Kyra Dittmann
Titel: Pechschwarze Hoffnung. Narrando #1
Verlag: Bookshouse
erschienen: Dezember 2013
Seitenanzahl: 354
ISBN: 9789963520787
Preis: € 14,99 (auch als E-Book erhältlich, € 5,99)

2 Gedanken zu „Rezension | Dittmann, Kyra: Pechschwarze Hoffnung. Narrando #1

  1. Oh, ein dystopisches Buch! Ich bin ja ein großer Fan der Dystopie. Interessant, dass es mal von einer Deutschen geschrieben ist. Deine Rezension klingt auch gut. Damit ist es eigentlich schon fix auf meiner Liste 🙂

  2. Pingback: Rezension | Dittmann, Kyra: Blütenweißer Hass. Narrando #2 | Buchwelt

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