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Statistik Mai 2014

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unlucky 13

chroniken eines pizzalieferanten

 

meine allerersten tiereDie sonderbare Buchhandlung des Mr Penumbra von Robin Sloan

Zeronach allem, was passiert ist

  1. Chroniken eines Pizzalieferanten von Tinka Wallenka
  2. Unlucky 13 von James Patterson
  3. Meine allerersten Tiere – Bilderbuch
  4. Yahya Hassan. Gedichte von Yahya Hassan
  5. Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra von Robin Sloan
  6. Zero von Marc Elsberg
  7. Nach allem, was passiert ist von Sophie Coulombeau
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Rezension | Coulombeau, Sophie: Nach allem, was passiert ist

nach allem, was passiert ist
Ein weiteres Buch aus dem Kein & Aber Verlag, welches sich in mein Bücherregal geschlichen hat. Der Klappentext verrät schon einiges:

Vier Erwachsene versetzen sich zurück in ihre Jugend und rekapitulieren die turbulenten Ereignisse nach dem Entschluss, gemeinsam ihre Unschuld zu verlieren. Ihre individuellen Versionen ergänzen oder widersprechen sich. Voller Spannung folgt man jedem neuen Hinweis. Was ist damals wirklich geschehen?

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Gewinnerbekanntgabe Mai 2014

Wie im Post „Gewinnspiel Mai 2014“ angekündigt, wurde das Buch „Zero“ von Marc Elsberg verlost.

Insgesamt haben 25 Personen daran teilgenommen, eine Person hatte die Lösung falsch und einige der 24 mit den richtigen Lösungen haben sogar die Zusatzaufgabe korrekt gelöst (nach anfänglichen Schwierigkeiten, da mein Copy&Paste der Zahlen irgendwie nicht ganz so wollte wie ich  – danke Moni für den Hinweis!).

Ausgelost habe ich diesmal mit einem Random Name Picker im Internet und herausgekommen ist:

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Rezension | Elsberg, Marc: Zero

Zero
Am 26. Mai 2014 erschien der Roman mit dem kurzen Namen „Zero“ (Sie wissen, was du tust) von Autor Marc Elsberg im blanvalet Verlag (hier geht’s direkt zum Buch) und es gab hier auf Buchwelt bereits ein Gewinnspiel dazu! In Zeiten von sozialen Netzwerken ist das Thema Sicherheit immer wichtiger und das fand auch der österreichische Autor, in dem er ein Werk schuf, das sich mit diesen Inhalten beschäftigt. Auf rasante und kurzatmige Weise schildert er auf 480 Seiten, was passieren kann, wenn man sich zu sehr auf Anweisungen im Word Wide Web verlässt.

Der Inhalt

Cynthia, genannt Cyn, ist Journalistin und arbeitet beim Daily. Ihre Tochter Vi ist Nutzerin der Plattform FreeMee (ähnliches Social Network wie Facebook) und deren ‚ActApps‘, die genau auf die Bedürfnisse der anwendenden Person eingeht. Als Adam, ein Freund von Vi, beim Versuch, einen Gangster zu stellen, ums Leben kommt, wird ein Stein losgetreten und Cyn wird plötzlich zu einer begehrten Persönlichkeit. Ein weiterer Freund Vis, Eddie, findet darüber hinaus ernst zu nehmende Daten heraus und Cyn fängt an, eine ActApp zu nutzen, damit sie bei ihrem neuen und vor allem jüngeren Kollegen Chander landen kann.

Neben diesen Charakteren spielen auch die Firmenchefs und Gründer von FreeMee, das FBI und die Regierung sowie die Mitarbeiter des Daily eine Rolle.

Aufbau

 Der Roman ist in acht Tage eingeteilt und lässt sich schnell lesen. Ein rasantes Erzähltempo sowie sich überschlagende Ereignisse tragen dazu bei genauso wie die Thematik an sich. Die Überschriften sind die Wochentage und zwischendurch gibt’s Chatprotokolle von Usern wie Peekaboo777 oder Snowman. Die Erzählstränge wechseln sich ab und werden durch Absätze unterteilt. Manchmal wird’s beim Lesen aber kompliziert, vor allem, wenn der Absatz am Seitenende ist und man auf der nächsten Seite glaubt, es geht beim Daily weiter, doch auf einmal spricht wieder FBI-Agent Marten Carlson. Da hilft dann das Figurenverzeichnis auf Seite 477 enorm.

Fazit

Der vor allem in London und New York spielende Roman lebt von seiner Schnelligkeit und der Aktualität [Anm. für meine LeserInnen in der Zukunft: das war 2014 wirklich aktuell!]. Die Figuren sind gut abgestimmt und charakterlich einwandfrei ausgearbeitet. Manchmal wirkt es aber so, als ob die Protagonistin Cynthia Bonsant aufgesetzt wäre, denn sie ist eigentlich eine intelligente Person, fällt dann aber doch auf eine ActApp hinein und plötzlich ist sie wieder ‚geheilt‘ – das ging mir ein wenig zu schnell und zu sprunghaft für eine wie Cyn. Aber das findet man am besten selbst heraus.

Ein abwechslungsreicher und kurzweiliger Roman (fast schon Thriller), der mit Daten spielt und einen ganz schön schockieren kann.

Zum Thema passt auch der Roman please identify!, welcher auch schon  auf Buchwelt vorgestellt wurde.
Buchdetails
Titel: Zero
Autor: Marc Elsberg
Verlag: Blanvalet
erschienen: 26.5.2014
Seitenanzahl: 480
ISBN: 978-3-7645-0492-2
Preis: € 19,99 [D] € 20,60 [A] CHF 28,50
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Gewinnspiel

Gewinnspiel Mai 2014

Dieses Mal kurz und bündig:

Hier gibt es ein nagelneues Buch zu gewinnen, und zwar Marc Elsbergs neuen Roman

ZERO

© Blanvalet

Was ihr dafür tun müsst, um ihn zu gewinnen: 

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Rezension | Sloan, Robin: Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

Die sonderbare Buchhandlung des Mr Penumbra von Robin Sloan Wer Bücher mag, sollte sich dieses hier zulegen. Nicht allein das Cover macht es unentbehrlich, sondern auch der Inhalt. Gestaltet wurde dieser von Neo-Schriftsteller Robin Sloan, der zuvor auch schon bei einigen Webdienstfirmen gearbeitet hat und nun unter das schreibende Volk gegangen ist. Warum ist die Buchhandlung des Mr. Penumbra nun so sonderbar? Das fragte ich mich natürlich sofort, als ich das Cover zum ersten Mal sah und den Titel las. Ziemlich schnell wird man in die Materie eingeführt, und zwar mit Hilfe von Protagonist Clay Jannon, der seinen Job als Mediendesigner an den Nagel gehängt hat und nun wieder einen Beschäftigung sucht. Da kommt ihm die Buchhandlung ganz gelegen, die 24 Stunden pro Tag geöffnet hat. Drei Menschen schieben die Schichten und Clay bekommt die Nacht. Während der Arbeit muss immer Protokoll über die Besucher geführt werden, was sie anhatten, was auffällig war, was sie sich ausgeborgt (oder gekauft) haben. Und genau die Bücher, die wieder ins Regal zurückwandern, sind so sonderbar, denn sie bestehen nur aus Buchstabenfolgen, die decodiert werden müssen …

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Rezension | Kastura, Thomas: Please Identify!

please identify
Wir leben im multimedialen Zeitalter und sind umgeben von Facebook, Twitter und Co. Ich hatte über eine Jahr lang keinen Facebook-Account, weil es mir einfach zu zeitintensiv wurde, meine sogenannten Freunde zu besuchen, Likes zu vergeben oder einfach nur ihren allerneuesten Status zu kommentieren.  Doch seit dieser Blog existiert – etwas mehr als ein Jahr – wird man immer mehr dazu verleitet, auch über andere Kanäle zu posten, damit die Reichweite vergrößert wird. Viel Privates gebe ich ja nicht preis, aber wie man am Roman von Thomas Kastura merkt, muss man das auch nicht und kann trotzdem ziemlich heftige Probleme bekommen.

Zum Inhalt

Laura Adams fährt mit ihrer besten Freundin Mischa in den Urlaub. Genauergesagt kaufen sich die beiden ein InterRail Ticket und beschließen, Schottland unsicher zu machen. Auf den Orkneys sind die beiden Damen dann schon in Begleitung von Danny und Wesley, die auch urlauben und dann gesellt sich in Aberdeen noch Glynis dazu, die mir von Anfang an etwas suspekt vorkam. Doch der eigentliche Plot der Geschichte dreht sich um das NetFriends Konto von Laura. Auf dieses hat sie nämlich selbst keinen Zugriff mehr und langsam wird’s richtig unheimlich, denn ständig werden private Fotos von ihr als Kind gepostet oder der Hacker ruft zu Massenveranstaltungen im Namen von Laura Adams auf. Glück für sie, dass sie ihre Freunde hat – oder sind diese auch in ein Netz aus Lügen verstrickt?

Eigene Lese-Eindrücke

Was ich mir erwartet hatte, ist nicht ganz in Erfüllung gegangen, was aber durchaus positiv zu verstehen ist. Ich dachte, es geht um einen Internetroman, der sich im Jugendzimmer eines Teenagers abspielt. Bekommen habe ich fast einen RoadTrip, der die Protagonisten bis nach Paris führt (über Stationen in Schottland und England). Dieser Thriller ist für Jugendliche ab 14 Jahren geeignet – mit dieser Altersangabe gehe ich sogar konform mit dem Arena Verlag – kann aber auch von Erwachsenen gelesen werden, die zuviel Zeit und Informationen in soziale Netzwerke stecken. Vielleicht verändert sich die Einstellung dann etwas?

Vom Schreibstil her: Einfach, schnell zu lesen, abwechslungsreich und spannend. Der Inhalt ist gut aufgearbeitet und die Thematik aktuell. Ich denke, dass sich das Buch auch gut als Klassenlektüre anbieten würde, da die Kapitelaufteilung super ist und es mehrere Personen gibt, die man eventuell charakterisieren könnte. Für mich ein äußerst lesenswertes Buch!

Buchdetails
Autor: Thomas Kastura
Titel: Please Identify!
Verlag: Arena Verlag
erschienen: im Februar 2014
ISBN: 978-3-401-06881-7
Genre: Jugendbuch ab 14 Jahren
Seitenanzahl: 296

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Rezension | Hassan, Yahya: Yahya Hassan. Gedichte


Ich fange mal bei den Äußerlichkeiten an, denn diese sind schon mal der Hammer. Der Ullstein-Verlag hat mit dem Buch, das schlicht und einfach „Yahya Hassan. Gedichte“ heißt, wortwörtlich ins Schwarze getroffen. Auch das dänische Original sieht gleich aus, was ja nicht immer so ist, wenn man Übersetzungen ins Deutsche veröffentlicht.
Aber nicht nur die Umschlaggestaltung ist es, sondern auch, wie das Buch in der Hand liegt, was mich so gefesselt hat. Der Autor der Gedichte, Yahya Hassan, ist 1995 geboren und ich habe mir sein Alter erst nach dem Lesen der ersten Gedichte angesehen. Ich dachte nicht, dass er sooo jung sei und schon so viel erlebt hat beziehungsweise die Dinge beim Namen nennt.

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Rezension | Patterson, James: Unlucky 13 (auf Englisch gelesen)

unlucky 13Ich hatte mich sehr darauf gefreut, endlich wieder mal einen Thriller beziehungsweise hier eher Krimi auf Englisch zu lesen. Dass es der dreizehnte Band einer Reihe ist, hat mich auch nicht weiter gestört, denn die Charaktere (v.a. Protagonistin Lindsay Boxer) sind gut vorgestellt. Wie es auf dem Cover auch zu lesen ist, handelt es sich um einen Women’s Morder Club Thriller, als müssen da noch ein paar weitere Damen im Spiel sein und neben Lindsay werden Claire, Yuki und Cindy zu tragenden Rollen im Krimi.

Gleich zu Beginn erfährt man als LeserIn, dass Menschen aufgrund Explosionen im Bauch getötet wurden. Dabei handelt es sich um eine weibliche und einen männlichen Studenten, doch nach und nach werden es mehr Opfer. Wer ist der mysteriöse Mörder? Warum benutzt er so abartige Sachen wie „Belly Bombs“?

Neben diesem Handlungsstrang gibt es noch zwei weitere: Yukis Hochzeit(sreise) mit Lindsays Boss und Cindys Interviewreise, wobei letztere nicht ganz so ausführlich geschildert ist.
Was mich ein wenig gestört hat, war, dass die Kapitel so extrem kurz sind und die Handlungen dadurch schnell wechseln. Besser hätte ich es andersrum gefunden, denn richtig in die Geschichte hinein gekommen bin ich leider nicht.

Außerdem hat es mich gestört, dass Lindsay ihren Mann einfach so zu Hause bei Hund und Kind lässt und richtig in der Karriere aufgeht. Ich könnte mir das nicht so vorstellen – aber gut, das ist jetzt Ansichtssache und hat mit dem Roman an sich ja nichts zu tun.

Alles in allem war er sehr leicht zu lesen und doch ein wenig anspruchsvoll, wenn man schon länger kein englisches Original mehr gelesen hat. Die Sprache war wirklich einfach und strukturiert und so konnte ich vor dem Einschlafen meine Gehirnzellen trainieren, aber nicht überstrapazieren.

Vielen Dank an vorablesen.de und Randomhouse für dieses Leseexemplar!

Bisher erschienen im Women’s Murder Club (die Titel erinnern mich irgendwie an die Serie von Janet Evanovich rund um Stephanie Plum: One for the Money, Two For the Dough,…):
1st to Die
2nd Chance
3rd Degree
4th of July
The 5th Horseman
The 6th Target
7th Heaven
8th Confession
9th Judgement
10th Anniversary
11th Hour
12th of Never

Buchdetails
Autor: James Patterson (mit Maxine Paetro)
Titel: Unlucky 13
Verlag: Randomhouse
erschienen: 2014
Seitenanzahl: 416
ISBN: 9781780890319

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Rezension | Wallenka, Tinka: Chroniken eines Pizzalieferanten

chroniken eines pizzalieferanten Ich muss gestehen, dass ich mir etwas anderes erwartet hatte. Auf den 51 Seiten werden dem Leser verschiedenste Erzählstränge präsentiert, die alle zusammen etwas zu dicht gepresst rüberkommen. So konnte ich kaum in die Story eintauchen, die an sich sehr mitreißend wäre.

Den (inneren) Schweinehund namens Edgar – der hat seinen Namen übrigens selbst ausgesucht, ein gescheites Kerlchen 😉 – hätte ich in dieser Form bei der Lektüre nicht vermisst, da kommt einfach zu wenig Lustiges rüber.

Dafür sind die Beschreibungen, was nicht so alles beim Pizza ausliefern passiert, gut gelungen, wenn auch hier wieder zu knapp. Bei einer Geschichte (Kapitel 4 – Die Übergabe) hätte ich mir wirklich ein wenig mehr gewünscht – vielleicht eine Art Krimihandlung? – dafür weniger Erklärungen von Jill, der Chefin von Micha. Für mich klang es so, als würde Jill zu ihrem Sohn sprechen und nicht zu ihrem Verehrer. Eben zwischen Jill und Micha scheint sich etwas anzubahnen und der Dritte im Bunde, Tom, funkt dazwischen…

Die Autorin Tinka Wallenka hat sich wohl Gedanken gemacht, denn der Schluss ist überzeugend. Bei der Wortwahl merkte ich, dass die Autorin noch nicht allzu lange im Geschäft ist, da sie alle Sätze grammatikalisch richtig und abwechslungsreich gestalten möchte, was nicht immer – ohne holprig zu wirken – gelingt.

Alles in Allem bin ich aber von der Geschichte äußerst überzeugt und werde der Entwicklung der interessanten Autorin weiterhin folgen!

Vielen Dank an Tinka Wallenka für dieses Exemplar, welches ich bei der Buchverlosung auf LovelyBooks gewonnen habe!

Buchdetails
Autorin: Tinka Wallenka
Titel: Chroniken eines Pizzalieferanten
Verlag: Titus Verlag
erschienen: 2014
Seitenanzahl: 51
ISBN: 978-3-944935-05-8
Preis: € 5,90