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Buchvorstellung | Fliegen mit Baby und Kleinkind

fliegen mit bab
Über einen Reise-Ratgeber eine Rezension zu schreiben, fällt mir etwas schwer, da ich eher selten mit diesem Genre zu tun habe. Aber dafür gibt es eine Buchvorstellung 🙂

Ich selbst habe ja einen kleinen Sohn, mit dem ich noch nie geflogen bin (er wird im Juli 2014 zehn Monate alt) – eher aus praktischen Gründen als aus Angst oder Panik. Unser Kinderwagen ist nämlich schwerer als 10 kg und dann darf man den schon nicht mehr im Handgepäck mitnehmen, dann braucht man am Bestimmungsort wieder einen Kinderwagen beziehungsweise einen Autositz und das ganze mitzuschleppen ist für mich irgendwie mit Stress verbunden.

Allerdings habe ich durch den Ratgeber auch erfahren, dass man den Kindersitz auch mit ins Flugzeug nehmen kann und die Kinder dann auch in der Maschine angurten darf.  Außerdem gibt es im Kapitel „Landung und Einreise“ den Hinweis, dass aufgegebene Kinderwägen (Buggys) nach der Landung direkt an der Flugzeugtür auf einen warten.

Insgesamt beschäftigt sich der Reiseratgeber mit einer Vielzahl an nützlichen Infos, die ich nicht missen möchte, sollte ich mit meiner Familie demnächst mal ins Flugzeug steigen. Von der Gesundheit (Erkältung, Flugangst) über die Flugbuchung (gar nicht so einfach, wenn man ein Kleinkind hat) bis hin zum Check-in wird alles abgedeckt und darüber hinaus gibt’s auch noch zwei Bonus-Kapitel: ‚Schwanger fliegen‘ und ‚Kinderreisepass beantragen‘ (im TB auf Deutschland ausgerichtet).

Herausgegeben wird der Reiseführer der anderen Art übrigens von Kerstin Führer vom Portal www.kidsaway.de, wo man sich auch mit anderen Eltern austauschen kann oder aktuelle Infos zum Thema Reisen mit Kindern erhält.

Buchdetails
Titel: Fliegen mit Baby und Kleinkind
Autorin: Kerstin Führer
Verlag: KidsAway
erschienen: 2014
Seitenanzahl: 245
ISBN: 978-3000434334

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Statistik Juni 2014

Gelesene und rezensierte Bücher im Juni 2014

vegan für allewir leben im Nordlichtgadsbyseeluftso wie du bistcocomathilda

  1. Vegan für alle von Jan Bredack
  2. Wir leben im Nordlicht von Cornelia Travnicek
  3. Die Geschwister Gadsby von Natasha Farrant
  4. Seeluft von Friedrich Dönhoff
  5. So wie du bist von Debi Gliori
  6. ‚Bridget Jones. Verrückt nach ihm‘ von Helen Fielding (keine Rezi)
  7. Coco kommt ins Krankenhaus von Margret und H.A. Rey
  8. Mathilda tanzt von Andrea Tillmanns
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Hörbuch-Rezension | Emilys Reise von Liz Kessler

emilys reiseWenn ich auch nicht immer die Zeit und Muße hatte, mich gemütlich auf die Couch zu setzen, um mir die Geschichte anzuhören, habe ich es trotzdem sehr genossen, mich mal berieseln zu lassen und die Augen ausruhen zu können.

Worum es geht:

 

Emily ist verliebt in Aaron und vernachlässigt dadurch ihre beste Freundin. Als Neptun Emily und Aaron ‚gefangen‘ nimmt, beginnt das Abenteuer erst richtig…

Auf vier CDs wird eindrucksvoll und spannend erzählt, wie Emily die unvorhergesehene Reise erlebt und vor allem auch, was sie erlebt. Dabei tauchen auch unerwartete Komponenten auf (ich sag‘ nur Zwillingsbruder), die dem Hörvergnügen zwar nicht schaden, aber ein wenig stutzig machen. 

Die Erzählstimme ist toll! Wunderbar sogar, denn Laura Maire sorgt für Abwechslung in ihrer Stimme und Intonation, sodass man Emily auf jeden Fall von den anderen Figuren unterscheiden kann.

Ich persönlich fand das Hörbuch sehr gut, auch wenn mir diese unerwartete Komponente etwas an den Haaren herbeigezogen vorkam. 

Hörbuchdetails
Titel: Emilys Reise
Autorin des Buches: Liz Kessler
Stimme: Laura Maire
erschienen: im April 2014
Verlag: DAV
ISBN: 978-3-86231-347-1
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Rezension | Tillmanns, Andrea: Mathilda tanzt

mathilda

Vor einiger Zeit habe ich schon mal einen Krimi aus dem Hause KSB vorgestellt, und zwar war das Anni Bürkls historischer Genusskrimi „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“, welcher mir sehr gut gefallen hat.  Nun gibt es einen neuen Krimi, welcher in der heutigen Zeit in Aachen spielt.

Was man beim Titel nicht gleich herausliest, ist, dass es sich dabei um einen Gartenroman handelt, denn Mathilda liebt ihren persönlichen Rückzugsort und genau dort wird eine Leiche gefunden und die ältere Dame auch noch des Mordes bezichtigt. Dabei tappt die Polizei im Dunkeln bis zum Schluss. Erst auf den letzten beiden Seiten (Achtung – bitte den Roman nicht verkehrt herum lesen!) wird dann der Mord endgültig aufgeklärt.

Neben der Ermittlungsarbeit finden sich im Krimi viele detailgetreue Beschreibungen für (angehende) GärtnerInnen und nach Abschluss der Lektüre kann sich jeder, auch wenn er keinen grünen Daumen hat, Experte im Landschaftsdesign nennen. Bienen lieben zum Beispiel Salbeiblüten, die roten Spornblumen sind für Nachtfalter ideal und welche Blumen Mathilda im Baumarkt einkauft, dürfte auch einfach dank detailgetreuer Beschreibung erkennbar sein.

Im Großen und Ganzen in einem leichten, flüssigen Stil geschrieben, welcher es zulässt, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Außerdem ist dieser Krimi ob des eher unspektakulären Tathergangs schon für Jugendliche oder jüngere LeserInnen geeignet.

Buchdetails
Autorin: Andrea Tillmanns
Titel: Mathilda tanzt
Verlag: KSB Media 
erschienen: 2014
Seitenanzahl: 144 Seiten
ISBN: 978-3-941564-87-9
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Bücher für die Kleinsten Rezensionen Kinderbuch

Rezension | Rey, Margret und H.A.: Coco kommt ins Krankenhaus

coco
Nichts neues, aber trotzdem erwähnenswertes gibt es aus dem Hause Diogenes zu berichten. Vielleicht kennen einige noch den neugierigen Affen Coco, der in den 1960ern in Kinderbüchern als Protagonist glänzte. Nun eine Neuauflage des Buches für Kinder, die schon selbst lesen können oder für solche, die gerne vorgelesen bekommen.

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Rezension | Dönhoff, Friedrich: Seeluft

seeluft
Sebastian Fink ermittelt zum dritten Mal. 2013 erschien der Hamburger Krimi im Diogenes Verlag, der im Mai 2014 eine Taschenbuchausgabe von ‚Seeluft‘ herausbrachte.

Der Klappentext umreißt den Inhalt der Geschichte:

Zwischen den Aktivisten von Ökopolis und der Hamburger Reederei Köhn herrscht Streit. […] Als am Fischmarkt die Leiche eines Reeders gefunden wird, nimmt Kommissar Sebastian Fink die Ermittlungen auf.

Und genau diese Ermittlungen werden in die Länge gezogen, da der Kommissar nicht glauben will, dass es sich bei der Leiche des Reeders (Maik Keilenweger) um einen Unfall handelt, sondern um Mord. 

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Buchvorstellung | Gliori, Debi: So wie du bist

so wie du bist
Mein Sohn hatte, als er 7 Monate alt war, eine Namensfeier und zu dieser bekam er das Buch von seinen Tanten geschenkt. Obwohl es laut Verlag (Annette Betz) erst ab einem Alter von vier Jahren geeignet ist, liebt es mein Sohn, wenn ich ihm daraus vorlese. Außerdem sieht er sich die Bilder an und ist ganz entzückt vom kleinen und großen Fuchs, die einfach nur ‚Klein‘ und ‚Groß‘ heißen. Der erste Satz hat sich auch schon mitten in mein Herz gegraben und ich finde den so süß, dass ich ihn hier hinschreiben muss:

Klein war grimmig ärgerlich

Warum wohl? Seine Mama, Groß, telefoniert und steht in der Küche und der kleine Fuchs muss sich alleine beschäftigen. Ist ja klar, dass man da auf die Barrikaden steigt und sich dann fragt, ob man überhaupt geliebt wird. Der Kleine geht sogar so weit, dass er seine Mutter fragt, ob sie ihn auch noch lieben würde, wenn er ein Krokodil wäre.

Das Ende des Buches ist, im Gegensatz zum Anfang, recht traurig und stimmt nachdenklich, doch die letzte Seite ist wieder hoffnungsvoller. Während der Lektüre des durchgängig gereimten Buches kommt immer wieder ein Element vor, das auf jeder Seite abgebildet ist: Der Kerzenleuchter.

Für alle Kinder, die sich manchmal ungeliebt vorkommen oder für Menschen, die Kindern (oder deren Eltern) eine Freude mit Büchern machen wollen, ist dieses Werk sehr empfehlenswert!

Buchdetails
Autorin: Debi Gliori
 Illustratorin: Debi Gliori
 Verlag: annette betz
 erschienen: 2013 (als Geschenkbuchausgabe)
 Seitenanzahl: 32
 empfohlenes Alter: ab 4 Jahren
 ISBN: 978-3-219-11527-7
 Preis: € 6,95
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Rezension | Farrant, Natasha: Die Geschwister Gadsby

gadsby
‚Die Geschwister Gadsby‘ ist der erste Teil einer Serie, die von der Britin Natasha Farrant geschrieben wurde. Der zweite Teil mit dem Namen „Flora in Love“ ist erst letzte Woche in England erschienen und wird hoffentlich bald den Weg in unsere Büchergeschäfte finden. Im englischen Original wird die Reihe übrigens mit „Die Tagebücher der Bluebell Gadsby“ (The Diaries of Bluebell Gadsby) übertitelt, was auch Sinn macht, denn es wird aus Sicht der etwas schüchternen aber sehr liebenswerten Bluebell geschrieben. Außerdem finden sich im Buch 20 Regieanweisungen, die Bluebell als Kameramann (sic!) ausweisen. Sie liebt es, ihre chaotische Familie, die Ratten im Garten oder ihren Nachbarn zu filmen. Natürlich schafft sie es, auch in ungünstigen Momenten ihre Kamera laufen zu lassen, was den Lesern viel Einblick verschafft.

Die Familie

 Es ist gar nicht so einfach, die ganze Familie zu charakterisieren, es sind einfach zu viele davon. Aber einen Versuch ist es wert. Die Eltern der Geschwister Gadsby reisen jobmäßig ständig herum und sind kaum zu Hause. Deshalb haben sie ein Au-Pair organisiert – Zoran – der sich nicht nur um den Haushalt kümmert, sondern die gesamte Kindererziehung übernimmt. Flora ist die älteste der Geschwister, 16 Jahre und trägt lustige Figuren. Sie ist die coole und scheint über den Dingen zu stehen. Dann kommt Bluebell, die eine Zwillingsschwester (Iris) hatte, die leider bei einem Unfall ums Leben kam. Und dann sind da noch Twig und Jas, die „Kleinen“, die gegen Ende des Buches nochmal richtig einen drauf machen und damit die gesamte Familie zur Besorgnis treiben.

Die Großmutter der Kinder lebt nicht in London, sondern in Devon und möchte ihre Enkel am liebsten rund um die Uhr mit Outdoor-Aktivitäten eindecken, da die Luft in der Großstadt ja sooo schlecht ist. Im Grunde genommen ist sie eine liebenswürdige Person.

Der Nachbarsjunge Joss verdreht zuerst Bluebell, dann auch noch Flora den Kopf und sorgt für ein angespanntes Verhältnis zwischen den beiden Schwestern. Und Jake, von dem Bluebell eine private Skateboardstunde erhält, sollte eigentlich mehr Platz im Roman bekommen, aber leider wird nicht sehr auf Jake und Blue eingegangen. Vielleicht passiert das ja dann im nächsten Band?

Alles in allem ein abwechslungsreicher Roman für Kinder ab ca. 11 Jahren, die gerne Fortsetzungen lesen, denn die kommt bestimmt!

Buchdetails
Autorin: Natasha Farrant
Titel: Die Geschwister Gadsby
Verlag: Carlsen
erschienen: 2014
Format: Hardcover
Seitenanzahl: 256
ISBN: 978-3-551-58311-6
Preis: D € 15,90 | A € 16,40 | CH sFr 22,90
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Buchrezension E-Book Rezensionen T

Rezension| Travnicek, Cornelia: Wir leben im Nordlicht

wir leben im Nordlicht
Heute möchte ich gerne mal ein E-Book vorstellen, welches Erzählungen der österreichischen Schriftstellerin Cornelia Travnicek beinhaltet. Wem das Buch ‚Aurora Borealis‚ ein Begriff ist, wird die Geschichten dieses Bandes wiedererkennen. Zum Glück für uns LeserInnen hat die Deutsche Verlagsanstalt das vergriffene Buch als elektronisches wieder aufgelegt. Die Autorin hat den Jugendroman ‚Chucks‘ geschrieben, der sehr erfolgreich ist.

8 Geschichten, die bewegen

Im Buch werden acht Geschichten präsentiert, die die Autorin schon vor längerer Zeit geschrieben hat. Die Titel der einzelnen Erzählungen lauten:

  1. Wie ein Mixtape von Thomas Kunst oder Aurora Borealis
  2. am strand weit genug
  3. Mein Schnittlauch ist ein Sumpfgewächs oder Analoge Erlebnisse
  4. Am Ende Wien
  5. die butter vom brot
  6. Gehen mit Kant. Eine fiktive Autocollage
  7. da wo der bus hält
  8. Unter trauernden Weiden

Diese kurzen Prosastücke, gespickt mit etwas Lyrik und eigenwilligem Tempo gehen unter die Haut. Nichts ist eitle Wonne oder will positiv erscheinen, viel mehr schockiert Travnicek mit überraschenden (W)Endungen. Dabei passen die Titel wie die Butter aufs Brot (oder vom brot?) und ich war richtig traurig, als der Erzählband seinem Ende zuging, da ich mehr wollte von dieser großartigen Schriftstellerin.

Dieser Erzählband passt für jede Geldbörse (ist um € 2,10 beziehungsweise in Deutschland um € 1,99 zu haben), nimmt auf dem E-Book-Reader nicht viel Platz weg und das beste: Ist absolut lesenswert! Eine klare Empfehlung von meiner Seite – von Cornelia Travnicek werden wir (hoffentlich) noch viel lesen! Ganz große Literatur!

Buchdetails
Titel: Wir leben im Nordlicht
Autorin: Cornelia Travnicek
Verlag: DVA
erschienen: 2014 
Seitenanzahl: 40 Seiten (E-Book!)
ISBN: 978-3-641-13334-4
Link zum Buch: bitte hier klicken (DVA-Webseite)

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Rezension | Bredack, Jan: Vegan für alle

vegan für alle
Gleich mal ein Veranstaltungshinweis vorweg: Am 13. und 14. Juni 2014 eröffnet Veganz in Wien und zwar mit einem großen Fest! Ich freue mich schon sehr darauf und werde das abgebildete Buch auch mitnehmen, denn es wird eine Signierstunde mit dem Autor von „Vegan für alle“ sowie Gründer der Veganz-Kette geben. Also wer in Wien ist und gerne mal einen rein veganen Supermarkt betreten möchte, sollte sich das nächste Wochenende frei halten!

Nun aber zum Buch …

… welches 256 Seiten stark ist und in einem angenehmen laminierten Pappband im Piper Verlag erschienen und seit Mitte April 2014 zu kaufen ist. Die Farbe erinnert ein wenig an Jonathan Safran Foers „Tiere essen“ (orig. eating animals) und soll wohl den gesunden ‚grünen‘ Lebensstil bildlich darstellen.