Rezension | Grey, Emma: Schuld war nur der Tee

schuld war nur der teeIch mag die Genusskrimis, die bei der KSB-Media GmbH erscheinen, recht gerne. Begonnen hat meine Vorliebe mit „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ von Anni Bürkl und ging über „Mathilda tanzt“ von Andrea Tillmanns nun zu „Schuld war nur der Tee“ von Emma Grey. Dieser Krimi spielt in der Küstenregion Südenglands und hat, man erahnt es bereits, mit Tee zu tun. Und zwar nicht mit einem gewöhnlichen Früchtetee, sondern mit Matcha. Gleich zu Beginn stirbt ein Wissenschaftler und Arzt, der eine Methode entwickelt hat, bei der Parkinson geheilt werden kann. Doch die Polizei von Dorset ermittelt nicht nur in diesem Fall, denn ein weiterer Toter ist in dem sonst ruhigen Nest zu vermelden.

Detective Chief Inspector Peter Cromwell ist ein etwas schrulliger Zeitgenosse, der aber im Laufe des Buches sympathischer wird. Erklärbar vielleicht durch den Umstand, dass er seine Frau verloren hat und dem Alkohol nicht abgeneigt ist. Die anderen Personen sind charakterlich wenig ausgearbeitet, aber das tut dem Lesegenuss keinen Abbruch, denn die Geschichte bleibt, so wie es auch der Klappentext verrät, spannend bis zum Schluss.

Ein wunderbarer Debütroman von Emma Grey, die in Heidelberg wohnt und der deutschsprachigen Autorengruppe „Mörderische Schwestern“ angehört.

Buchdetails
Autorin: Emma Grey
Buchtitel: Schuld war nur der Tee
erschienen: 2014
Verlag: KSB Media GmbH
Seitenanzahl: 250
ISBN: 978-3-941564-91-6
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