Rezension | Bargum, Johan: Septembernovelle

septembernovelleKaum habe ich ‚Septembernovelle‘ von Johan Bargum begonnen, war ich auch schon mitten drin und dann beim Schluss. Die Seiten sprudel nur so vor sich hin und Sätze wiegen sich wie das Gewässer, auf denen gesegelt wird.

Im Grunde gibt es zwei Monologe, die gehalten werden. In Teil I kommt Olof während einer polizeilichen Befragung zu Wort und Teil II besteht aus Haralds seitenlangem Brief, der aufschlussreich sein soll, den Leser/die Leserin aber dann doch ziemlich sprach- und vor allem ahnungslos zurücklässt.

Harald kehrt vom gemeinsamen Segeltörn mit Olof nicht zurück. Die beiden verbindet eine Frau, Elin. Diese war, bevor sie mit Olof zusammenkam, mit Harald verheiratet. Und nun ist sie nicht mehr da – ein Unfall? Selbstmord? Olof erhofft sich Antworten auf seine Fragen und deswegen lädt er Harald zum Segeln ein. Oder war es doch eine andere Intention?

Der Kurzroman von Johan Bargum ist äußerst empfehlenswert, toll geschrieben, voller Metaphern und ergreifenden Momenten, lässt aber viele Fragen offen.

Buchdetails
Autor: Johan Bargum
Titel: Septembernovelle
Verlag: mareverlag
erschienen: August 2014
Seitenanzahl: 112
ISBN: 978-3-86648-193-0
bestellbar zum Beispiel bei: Buchkontor

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