Rezension | Thorn, Ines: Wolgatöchter

C_978-3-8052-0862-8.indd Der Roman „Wolgatöchter“ von Ines Thorn spielt im Jahre 1765, ist also im Genre ‚Historischer Roman‘ angesiedelt. Die dort befindlichen Werke interessieren mich für gewöhnlich nicht so sehr, doch dieses Buch hat mich dann doch mal gefesselt. Die Autorin schreibt nämlich schön flüssig und macht nach jedem Kapitel neugierig auf das nächste.

Worum es geht, wird eigentlich im Klappentext schon erläutert:

Frankfurt, im Jahr 1765. Die Schwestern Annemarie, Aurora und Lydia leben in ständiger Furcht, denn ihr Vater Georg Reiche wird als Kunstdieb und Kunstfälscher im ganzen Land gesucht. Da begegnet Reiche durch Zufall einem Werber aus dem großen russischen Reich. Im Auftrag von Katharina II. soll er deutsche Bürger in ihr Land holen. Endlich scheint sich für die heimatlose Familie ein Ausweg aufzutun. Doch Russlands Härte trifft sie unerwartet.

Dieses Unerwartete macht diesen Roman auch so spannend, denn der Werber, der Georg Reiche Reichtum und Eigenverantwortung versprochen hat, kann sein Wort nicht halten. Und so werden auf dem Schiff, das die Familie letztendlich nach Russland bringen soll, Massenverheiratungen durchgeführt, um zum maximalen Ertrag zu kommen. Unter anderem wird auch Lydia mit Anton verheiratet, was der jungen Frau (verständlicherweise) gegen den Strich geht.

Ob und wie die Familie und deren Mitglieder es in Russland meistern werden, verrate ich an dieser Stelle nicht, aber es lohnt sich auf jeden Fall, das Buch bis zum Ende zu lesen 😉

Buchdetails
Autorin: Ines Thorn
Titel: Wolgatöchter
Verlag: wunderlich bei rowohlt
erschienen: Juli 2014
ISBN: 978-3-8052-0862-8
Seitenanzahl: 384
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