Rezension | Morley, Christopher: Das Haus der vergessenen Bücher

das haus der vergessenen bücherDas Buch ist schon richtig alt – die Originalausgabe erschien 1919 im Verlag Grosset & Dunlap in New York. Aber zum Glück für uns LeserInnen hat der Atlantik-Verlag (bei Hoffmann und Campe) das Buch wieder aufgegriffen und es im September 2014 neu verlegt.

Auf 256 Seiten verfolgen wir das Leben des Roger Mifflin, der in seiner nach Tabak riechenden Buchhandlung leibt und lebt. Versammlungen finden dort unter bibliophilen Menschen statt, die vielleicht auch nur wegen des guten Kuchens von Mifflins Frau kommen. Egal, denn die Hauptsache ist, dass jemand kommt. Mifflin selbst ist ein recht eigensinniger, aber liebevoller Charakter. In seine Buchhandlung kommen nur ‚gute‘ Bücher und das Klientel ist daher sehr eingeschränkt. Umso lustiger war dann die Szene, als Aubrey Gilbert das erste Mal den Buchladen betrat, um Werbung für Mifflins Bücher zu machen.

Titiana Chapman, ein verwöhntes Mädel, soll dann auch noch bei Mifflin ein Praktikum machen – der Buchhändler wird sogar dafür bezahlt, dass er die junge Frau Chapman unter seine Fittiche nimmt.

Gleich zu Beginn werden einige Buchtitel genannt, die man unter keinen Umständen missen darf. Allerdings fand ich viele der Buchtitel nicht und hier gleich ein Tipp am Rande: Erst zu Ende lesen und dann danach suchen 🙂

Ein wirklich schönes Buch, welches zurecht nicht in Vergessenheit geraten durfte. Danke an den Atlantik-Verlag für das Wiederverlegen dieses besonderen Romans.

Buchdetails
Autor: Christopher Morley
Titel: Das Haus der vergessenen Bücher
Verlag: Atlantik Verlag
erschienen: im September 2014
Seitenanzahl: 256
ISBN: 978-3-455-60012-4
direkt zur Buchseite: bitte hier klicken

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