Kategorien
Buchrezension

Kurzrezension | Wood, Jim: Icelandic Morphosyntax and Argument Structure

icelandic morphosyntaxGanz untypisch für mich, ein Sachbuch dieser Größe zu rezensieren, deshalb wird’s auch nur eine Kurzrezension, da ich mich mit der Materie einfach zu wenig auskenne, um hier eine qualitativ hochwertige Abhandlung über die Morphosyntax der isländischen Sprache abzugeben. Dennoch interessiert mich das Thema sehr, da ich ja selbst mal ein paar Semester Isländisch (und Altnordisch) und Germanistik studiert habe.

Für mich war es gleich zu Beginn etwas irritierend, dass hier die Englische Syntax und Morphologie erklärt wird (anhand von ‚Bäumen‘) und erst dann Beispielsätze im Isländischen hinzukamen – ohne ‚Bäume‘. Das Buch basiert auf einer Ph.D.-Arbeit und konzentriert sich vor allem auf das Anhängsel -st, welches im Isländischen scheinbar von spezieller Bedeutung ist. Als Lernende habe ich das allerdings mitgelernt, ohne es näher zu hinterfragen 😉

Auf 316 Seiten bringt Jim Wood also die isländische Morphosyntax und die ‚Argument Structure‘ näher – für  mich zu wissenschaftlich, aber sicher hilfreich, wenn man sich näher mit der isländischen Sprache auseinandersetzen möchte.

Buchdetails
Autor: Jim Wood
 Titel: Icelandic Morphosyntax and Argument Structure
 Verlag: Springer
 erschienen: 2015
 ISBN: 978-3-319-09137-2
 Seitenanzahl: 316 Seiten
 direkt zur Buchseite: bitte hier klicken
Kategorien
Rezensionen A

Rezension | Abele, Helen: Das Haus hinter dem Maulbeerbaum

Das Haus hinter dem Maulbeerbaum von Helen Abele„Das Haus hinter dem Maulbeerbaum“ von Helen Abele ist am 16. März 2015 erschienen und ich durfte es schon vorab lesen! Da ich auch bei der Blanvalet-Challenge 2015 mitmache, kann ich dieses Buch gleich in die Wertung mit hinein nehmen.

Das Cover beschreibt den Titel schon ganz schön, auch der Inhalt dreht sich rund um das alte Haus, die Ca‘ More. Dort soll die deutsche Architektin Agnes im Auftrag von Michele, einem attraktiven und impulsiven Italiener, das alte Anwesen umbauen. Natürlich kommen sofort Zweifel von den Anwohnern, warum hier wohl eine Deutsche zum Handkuss kommt und als vor der Tür der Architektin plötzlich ein geköpfter Hase liegt, denkt sie daran, aufzugeben. Doch will sie das wirklich? Möchte sie zurück zu ihrem Ehemann, der in Agnes nicht mehr als eine Sekretärin und Hausfrau sieht? Oder soll sie sich dem italienischen Flair hingeben und endlich das tun, was sie schon so lange vorhatte: als Architektin arbeiten.