Rezension | Crönert, Claudius: Freyas Land

freyas landAus dem Gmeiner Verlag habe ich schon länger nichts mehr gelesen, dafür freute ich mich umso mehr, dass ich bei LovelyBooks die Chance bekam, diesen Hier geht’s zu einem anderen historischen Roman aus der Feder von Claudius Crönert im Rahmen einer Leserunde genauer unter die Lupe nehmen zu dürfen.  Da mich der Norden (v.a. Skandinavien) und das Mittelalter schon immer interessiert und fasziniert haben und ich darüber hinaus gerne lese, schien dieses Buch wie für mich gemacht zu sein. Also fing ich an zu lesen …

… und kam gar nicht mehr weg von der spannenden Schilderung des Autors. Leider schlichen sich manchmal ein paar grammatikalische beziehungsweise orthographische Ungereimtheiten ein, aber darüber kann ich mittlerweile auch schon eher hinwegsehen als noch vor ein paar Tagen – ich sollte endlich aufhören, alles lektorieren zu wollen 😉 In nahezu J E D E M Buch (und wahrscheinlich auch in jedem meiner Posts …) gibt es immer wieder Rechtschreib- und Tippfehler. Aber das gehört hier nicht hin – dafür jetzt aber umso schneller zum Inhalt:

Radbod ist Herzog, verheiratet, hat 3 Kinder (oder 4, je nachdem, wie man seinen unehelichen Sohn sieht) und steht vor einem Feldzug. Seine Tochter Eila möchte er nicht verheiraten, da sie mit ihren 13 Jahren in seinen Augen zu jung für einen ‚alten‘ Herren ist. Die Hochzeit wäre allerdings eine große Hilfe, um diesen geplanten Feldzug zu gewinnen, denn ohne Unterstützung der jeweiligen Landesfürsten wird das mit Sicherheit nicht gelingen …

In einem weiteren Erzählstrang erfahren wir von Radbods großer Liebe Rixa, mit der er einen Sohn hat. Sie hat diesen treffenderweise Hrodbad genannt, aber alle nennen ihn Poppo. Als dieser Jahre später unangemeldet vor Radbods Frau Selind steht, muss der Herzog Partei ergreifen.

Historische Romane lese ich eher seltener, da mich dann doch das Hier und Jetzt mehr fesselt, aber in dieses Buch konnte ich richtig eintauchen. Ab und zu gab es allerdings Stellen, an denen ich am liebsten aufgehört hätte zu lesen, da es syntaktisch und lexikalisch etwas ungemütlich für mich persönlich wurde. Aber das ist nur eine subjektive Einschätzung. Die Geschichte um Radbod und sein Herzogtum, um die Themen ‚Verheiratung‘  und ‚Christianisierung‘ fesselt den Leser / die Leserin und gibt Einblick in eine Zeit, von der wir heute nur mehr träumen können.

Buchinfos
Autor: Claudius Crönert
Titel: Freyas Land
Verlag: Gmeiner
erschienen: März 2015
Seitenanzahl: 534 Seiten
ISBN: 978-3-8392-1647-7
Genre: Historischer Roman 
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