Blogtour zu „Wunderbare Möglichkeiten“ von Manfred Mai

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Das ist meine erste Blogtour und ich freue mich sehr, daran teilnehmen zu können. Mir hat die Lektüre zu dem Buch „Wunderbare Möglichkeiten“ von Manfred Mai ja schon sehr viel Spaß gemacht (hier geht’s zur Rezension) und habe besonderes Augenmerk auf das Thema Bezugspersonen gelegt, da ich es persönlich enorm wichtig finde, dass Kinder ernst genommen werden. Gestern hat Julia von lazyliterature.de ein Interview mit Manfred Mai geführt und auch dankenswerterweise eine Frage von mir eingebaut, nämlich ob der Autor selbst auch eine Bezugsperson als Kind hatte. Das könnt ihr natürlich gerne in ihrem Interview nachlesen. Doch nun zu meinem Beitrag:

Ein Kind, vielleicht zehn Jahre alt, möchte seinen Eltern vom tollen Schulausflug erzählen, doch niemand hört richtig zu. Ahja, okay, und weiter? Ah, wirklich? Toll! Mhm… Ich denke, dass dieses Szenario vielen bekannt sein wird und auch im Buch hat Maximilian immer wieder damit zu kämpfen, nicht ernst genommen zu werden, außer eben von seinem Onkel, den er besuchen kann, wann immer er möchte. Dass Bezugspersonen auch Eltern sein können, steht außer Frage und wäre wünschenswert. Doch wenn Mama und Papa nicht DIE Ansprechpersonen sind, die sich das 10-jährige Kind wünscht, dann wird vielleicht die Tante oder ein Lehrer genau so eine Person werden. Es kann dann passieren, dass die Eltern meinen, dass Person XY ja überhaupt keine Ahnung von Erziehung oder Kindern hat, weil sie in ihrer eigenen Rolle gekränkt und zurückgewiesen wurden. Naja, selbst Schuld, oder?

Ich hoffe zumindest für mich, eine Ansprechmama für meine Kinder zu sein und sie nicht zu oft nur als Kinder, sondern vor allem auch als eigene Individuen mit ganz tollen Ideen und kreativen Wünschen zu sehen – auf einer Ebene.

Morgen geht’s übrigens weiter mit der Blogtour, und zwar bei Kristin von „Wurm sucht Buch„.