Rezension | Hillenbrand, Tom: Der Kaffeedieb

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Das Buch als Hardcover ist bereits im Jahr 2016 erschienen, das dazugehörige Taschenbuch im November 2017. Und nun kommt endlich die Rezension auf Buchwelt.co.at 😉 Mein Mann hat es gelesen und wir sind nun endlich dazu gekommen, seine Eindrücke niederzuschreiben. 

Obediah Chalon ist der Protagonist und ein Lebemann, der in Europa (England) des 17. Jahrhunderts lebt. Durch verschiedenste Verstrickungen wird er zwangsweise dazu verdonnert, ins osmanische Reich zu reisen, um dort eine bestimmte Pflanze zu stehlen, die sich Kahve nennt.

Aus diesem Zweck trommelt er eine Mannschaft mit verschiedenen Fähigkeiten (z.B. Maschinenbauer) zusammen und reist dann in die Ferne, um diese Pflanze zu stehlen und nach Europa zu bringen, was ihnen auch gelingt. Obediah Chalon wird nicht reich an diesem Diebstahl, aber findet dann doch sein Glück, obwohl das Ende ein wenig offen gelassen wird.

Das Buch war durchgehend spannend zu lesen und der historische Hintergrund sehr gut recherchiert. Früher war es nicht alltäglich, an
Kaffee zu kommen, da das osmanische Reich das Monopol darauf hatte. 

Sehr gut gefiel meinem Mann das Kapitel des eigentlichen Kaffeediebstahls, weil hier aus der Sicht eines unbeteiligten Ortsansässigen berichtet wird.
Die begehrte Kaffeepflanze wächst auf einer Art Hochebene und wird stark bewacht. Obediah und seine Gefährten dachten sich einen Trick aus mit Explosionen, Rauch, … es wird den Bewohnern suggeriert, dass ein mächtiges Tier kommt. Und aus dem Blickwinkel des Ortsansässigen wird das nacherzählt – und somit auch die Erzählperspektive geändert. 

Buchinfos

Autor: Tom Hillenbrand
Titel: Der Kaffeedieb
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
erschienen: 10.03.2016
ISBN: 978-3-462-04851-3
Seitenanzahl: 480 Seiten
Aufmachung: Hardcover (auch als TB und E-Book erhältlich)
Genre: Roman
[vielen dank an den kiwi-verlag für das rezensionsexemplar] [werbung, da rezension]


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