Rezension | Raab, Thomas: Walter muss weg

Thomas Raab kennt man als Krimiautor, und nun gibt es für die skurrile Frau Huber eine neue Reihe. Bei „Walter muss weg“ geht es aber nicht nur um die Auflösung des Rätsels um Walters Verschwinden aus dem Sarg. 

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Ich möchte zum Inhalt eigentlich nicht zu viel verraten, denn der Krimi ist von Anfang an so pointiert und lustig gehalten, dass zu viel der Worte nicht gut sind. Der Ort, in dem der Roman spielt, ist Glaubenthal und Hannelore Huber die unverhoffte Ermittlerin. Denn ihr Mann Walter starb, doch bei der Beerdigung liegt eine falsche Leiche im Sarg des Toten. Nun startet Frau Huber auf eigene Faust durch, daneben gibt es auch noch ‚echte‘ ErmittlerInnen von der Polizei, doch die sind eher nicht so schnell. 

Der Schreibstil wechselt von kurzen und prägnanten Sätzen zu stilistisch einwandfreien Konstruktionen, die beim Lesen garantiert ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Durchwegs spannender Erzählstil und ziemlich guter schwarzer Humor schlängeln sich durch das gesamte Buch, sodass man es eigentlich nicht weglegen mag. Darüber hinaus findet auch noch österreichische Kulturvermittlung in vielen Formen (z.B. Gebete in der Kirche, Begräbnisse, Leichenschmaus, …) statt und die grantige Huberin wird zur Kultfigur im Roman.

Buchinfos

Autor: Thomas Raab
Titel: Walter muss weg. Frau Huber ermittelt. Der erste Fall.
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
erschienen: 7.9.2018
ISBN: 978-3-462-05095-0
Seitenanzahl: 384 Seiten
Aufmachung: gebunden mit Schutzumschlag
Genre: Krimi | Österreichischer Kriminalroman
[vielen dank an den kiwi-verlag für die zurverfügungstellung des rezensionsexemplares]

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