Rezension | Nothomb, Amélie: Happy End

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Es muss nicht immer düster und traurig sein, auch nicht an kalten Wintertagen. Oder gerade da nicht. Bei dem Werk von Amélie Nothomb weiß man von Anfang an, was man bekommt, denn das beschreibt schon der Titel. Ein Happy End

Das Buch beinhaltet zwei verschiedene Geschichten, die sich aber ähnlich sind. Es handelt sich um Nothombs „Happy End“ und um das Märchen „Riquet mit der Locke“ (im Anhang des Buches) auf das sie sich mehrmals im Roman bezieht. 

So wie im Märchen auch, findet der etwas eigenartig aussehende, aber auf seine Weise extrem intelligente Déodat, seine passende Partnerin. Trémière ist von einer porzellanenen Schönheit, spricht aber kaum bis nichts und gilt daher als strohdumm. Sie treffen bei den Vorbereitungen zu einer Talkshow aufeinander und verstehen sich von Anfang so gut, dass sie gleich zusammen abhauen.

Das Werk ist nicht sehr umfangreich und die Geschichte rund um Déodat und Trémière kann man innerhalb von zwei Stunden lesen. Es eignet sich hervorragend für Menschen, die Märchen gerne haben, die ein Happy End wollen, die Protagonist*innen schätzen, die nicht allzu viele Probleme mit in die Story bringen. Es ist quasi ein Buch, das jede*r lesen kann, denn auf der sprachlichen Ebene ist es ebenfalls bereichernd. 

Buchinfos

Autorin: Amélie Nothomb
Titel: Happy End
Originaltitel: Riquet à la houppe
Verlag: Diogenes
erschienen: 1.10.2018
ISBN: 978-3-257-07042-2
Seitenanzahl: 192 Seiten
Aufmachung: Hardcover Leinen
Genre: Roman

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