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Rezension | Wells, Benedict: Hard Land

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Schon am 1. März 2021 erschien der großartige Coming-of-Age-Roman von Benedict Wells. Gleich vorweg: Es ist ein Werk, welches man sehr schnell lesen wird, denn die Spannung und vor allem der Schreibstil machen es dem/der Lesenden unmöglich, das Buch wegzulegen.

Wie schon im ersten Satz geschrieben, handelt es sich bei diesem Werk um eines, das einen jugendlichen Protagonisten auf seinem Weg begleitet. Viele Schicksalsschläge, beziehungsweise ein ganz großer, bringen das Leben des 15-jährigen Sam ganz schön durcheinander. Die Handlung spielt nicht in der heutigen Zeit, sondern Mitte der 1980er und ist in den USA angesiedelt. Gewonnene Freundschaften lösen sich auf, Probleme mit dem Vater existieren unterschwellig, das Kino in der Kleinstadt ist eine Art Zufluchtsort und das kleine Restaurant, in dem sich die Jugendlichen treffen, muss schließen. Überschattet wird diese schon recht triste Atmosphäre noch vom Tod Sams Mutter.

Dieser Roman ist so geschrieben, dass man den Protagonisten begleitet, ohne zu sehr mit ihm mitzufühlen, was wahrscheinlich dazu führen würde, dass man selbst eine ungeheure Traurigkeit verspürt. Vielleicht liegt es an der versetzten Zeit, dem anderen Ort – jedenfalls ist es eine Kunst, diese Zeilen so zu schreiben, dass sie mitreißen und trotzdem einen gewissen Abstand zulassen.

Für mich ein wunderbarer Roman, den ich sehr gerne weiterempfehle und der sowohl von Erwachsenen als auch von jungen Leser*innen verschlungen werden kann.

Buchinfos
Autor: Benedict Wells
Titel: Hard Land
Verlag: Diogenes
erschienen: 1.3.2021
ISBN: 978-3-257-07148-1
Seitenanzahl: 352
Aufmachung: Hardcover Leinen
Genre: Roman | Coming-of-Age
[werbung, da rezension und nennung | vielen dank an den diogenes 
verlag für dieses rezensionsexemplar]

 

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