Rezension | Evaristo, Bernardine: Manifesto

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So oft kommt es nicht vor, dass ich Sachbücher lese und wenn, kommen sie oft eher trocken und, wie der Name schon sagt, sachlich rüber. Mit Manifesto von Bernardine Evaristo geht es mir aber nicht so. Das Werk liest sich wie ein spannender Roman, es ist ganz klar autobiographisch und ich konnte so vieles dazulernen und vielleicht auch ein bisschen mehr verstehen. Doch worum geht es im Buch? Weiterlesen

Rezension | Moniz, Dantiel W.: Milch Blut Hitze

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Wie spannend und nachhallend können Kurzgeschichten eigentlich sein? Das war es auch, warum ich gefühlt ewig brauchte, um die elf Kurzgeschichten von Dantiel W. Moniz fertigzulesen. Nach einer Geschichte sofort zur nächsten springen war irgendwie nicht drin. Das Gelesene muss hier erst mal sickern.

Gibt es in Milch Blut Hitze einen roten Faden? Etwas, das immer wieder thematisiert wird? Vielleicht sogar Zusammenhängte? Weiterlesen

Rezension Kinderbuch | Das Geheimnis der Pirateninsel

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Ich habe Entscheidungsbücher als Kind geliebt und es freut mich daher umso mehr, dass auch meine beiden Söhne Gefallen daran finden. In „Das Geheimnis der Pirateninsel“, welches im Ravensburger Verlag in der Reihe 1000 Gefahren – du entscheidest selbst erschienen ist, können die Kinder unterschiedlichen Strängen folgen und so zu anderen Enden kommen. Mich hat es sehr überrascht, wie viele Möglichkeiten die Leser:innen haben, um eine neue Geschichte zu generieren, vor allem wenn man auf die Seitenanzahl (100 Seiten) blickt. Weiterlesen

Rezension Hörbuch | Rönne, Ronja von: Ende in Sicht

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Obwohl ich normalerweise nicht so oft Hörbücher zur Hand nehme, sondern lieber zum Buch greife, fand das Werk von Ronja von Rönne dennoch Platz auf meinem Smartphone und ich hörte, während ich Einschlafbegleitung machte, selbst im Bett lag oder die Wäsche zusammenlegte. Gleich vorweg möchte ich sagen, dass mir besonders die Autorinnenlesung, die Stimme, die Atmosphäre, die Tonlage und überhaupt der Plot außerordentlich gut gefallen hat. Weiterlesen

Rezension Kinderbuch | Konecny, Jaromir: #Datendetektive. Band 1. Roboter in Gefahr

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Das von Jaromir Konecny geschriebene und von Marek Bláha illustrierte Kinderbuch

#Datendetektive. Roboter in Gefahr

ist der Auftakt einer bisher in fünf Bänden erschienenen Reihe. Laut Verlagsangabe können es Kinder ab einem Lesealter von 8 Jahren selbstständig zur Hand nehmen, aber auch jüngere Kinder finden die Geschichte spannend, wenn sie vorgelesen wird. Wenn ihr wissen wollt, worum es geht, lest hier weiter: Weiterlesen

Rezension | Townsend, Sue: The Women who went to bed for a year

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Zum Jahresbeginn gibt es auf Buchwelt die Rezension von Sue Townsends Werk The Women who went to bed for a year , welches ich auf Englisch gelesen habe.

Wer kennt The Secret Diaries of Adrian Mole von Sue Townsend? Ich durfte das damals in der Schule lesen und die Sprache der Tagebücher war recht einfach gehalten, sodass es sich anbot, sich im Englischunterricht mit originalsprachlichen Texten auseinanderzusetzen. The Women who went to bed for a year hat an Leichtigkeit in Bezug auf die Sprache nichts verloren und ich kam sehr schnell mit der Lektüre voran. Doch nun mehr zum Inhalt. Weiterlesen

Rezension Kinderbuch | Der Yoga-Bär

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Da ich selbst gerne Yoga praktiziere, kam dieses Buch wie gerufen, denn zur Zeit (es ist grad Mitte August) sind die Kinder in den Sommerferien zuhause und wir unternehmen gemeinsame Dinge. Unter anderem auch Yoga. Vor allem mein jüngster Sohn, der fünfeinhalb Jahre alt ist, mag es sehr, die Übungen im Buch durchzumachen. Sogar ganz selbstständig und alleine. Während ich also ein Fitnessvideo absolvierte, schnappte er sich eine Yogamatte und blätterte die einzelnen Seiten des Buches von Christiane Kerr durch und folgte den Illustrationen von Julia Green, da er selbst noch nicht lesen kann. Bis auf ganz wenige Korrekturen von meiner Seite konnte er alle Übungen super alleine ausführen. Heute habe ich meinen Sohn noch gebeten, dass er seine Lieblingsposition nochmal am Teppich machen soll – für dieses Foto:

Das ist auch eine meiner Lieblingspositionen 😉 Insgesamt gibt es im Buch 13 Übungen, die sowohl den Rücken und die Atmung beanspruchen – als Ausgleich dazu aber auch Entspannungspositionen, die dann etwa Ruhig bleiben wie der Maulwurf oder Schlafen wie der Bär heißen. Alle Übungen, die im Fließtext vorkommen, sind ganz hinten im Buch (S. 30/31) noch einmal kurz mit Bild und Übersicht erklärt, sodass die Yogapraktizierenden schnell einen Überblick bekommen und gezielt nach ihren Bedürfnissen Ideen finden.

Insgesamt finde ich das Yoga-Buch sehr gelungen, vor allem, da Kinder dieses selbstständig zur Hand nehmen können. Aber auch für gemeinsame Yoga-Sessions absolut zu empfehlen.

Buchinfos
Autorin: Christiane Kerr
Illustratorin: Julia Green
Titel: Der Yoga-Bär
Untertitel: Entspann dich wie die Tiere im Wald.
Verlag: Ullmann
ISBN: 978-3-7415-2580-3
Seitenanzahl: 32
Aufmachung: Hardcover mit farbigen Illustrationen
Genre: Mitmachbuch | Kinderbuch | Gesundheit
Preis: € 9,95 
empfohlenes (Lese)Alter: ab 4 Jahren
[vielen dank an literaturtest und den ullmann-verlag für dieses 
rezensionsexemplar | werbung, da nennung, verlinkung und rezension]

 

Rezension | Wells, Benedict: Hard Land

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Schon am 1. März 2021 erschien der großartige Coming-of-Age-Roman von Benedict Wells. Gleich vorweg: Es ist ein Werk, welches man sehr schnell lesen wird, denn die Spannung und vor allem der Schreibstil machen es dem/der Lesenden unmöglich, das Buch wegzulegen.

Wie schon im ersten Satz geschrieben, handelt es sich bei diesem Werk um eines, das einen jugendlichen Protagonisten auf seinem Weg begleitet. Weiterlesen

Rezension | Funk, Mirna: Zwischen Du und Ich

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Ich bin schon sehr lange auf der Suche nach einem Buch gewesen, das in Tel Aviv oder überhaupt in Israel spielt und das mich vom Klappentext her anspricht. Bei Mirna Funks Werk ‚Zwischen Du und Ich‘ durfte es endlich so weit sein und ich freute mich schon sehr darauf, dieses Buch zu lesen. Mit der Rezension dazu tue ich mir zugegebenermaßen etwas schwer, aber lest selbst, warum.

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Rezension | Schneider, Anna: Grenzfall

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In kursiv geschriebenen Textstellen, die übers Buch verteilt vorkommen, nehmen wir als Lesende den oder die Übeltäter*in wahr. Diese Passagen sind extrem spannend und natürlich auch grausig, so wie es sich für einen Krimi gehört.

Gleich zu Beginn lernen wir Alexa Jahn kennen, die als Oberkommissarin zur Kripo Weilheim wechselt. Vorher war sie in Aschaffenburg und hatte dort noch mit ihren Gefühlen zu ihrem Kollegen zu kämpfen. Abwechslung kommt für sie also sehr willkommen. Doch als sie in Weilheim ankommt, wird auch schon eine Leiche in der näheren Umgebung gefunden, ihr Chef verletzt sich bei einem Einsatz und sie wird sogleich zur Einsatzleiterin ernannt, was ihrem Kollegen sehr sauer aufzustoßen scheint. Bei dem Mordfall handelt es sich um eine Frau, deren Leichenteile sowohl in Deutschland als auch in Österreich verteilt gefunden werden. So kommt es zu grenzüberschreitenden Ermittlungen, die Alexa Jahn mit dem österreichischen Chefinspektor Bernhard Krammer bekannt machen.

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