Rezension | Haas, Wolf: Junger Mann

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Vor über zwei Jahren erschien „Junger Mann“ von Wolf Haas und nun bin ich endlich mal dazu gekommen, das Buch zu lesen und zu rezensieren. Wenn ich gewusst hätte, wie schnell man das Werk verschlingen kann, hätte ich es vermutlich schon viel früher mal gelesen. Mir hat das Cover von Anfang an recht gut gefallen, denn es sieht aus, als wäre es eine Waage und das ist ziemlich originell. Auch das Thema des Covers spiegelt sich im Inhalt wider, denn der titelgebende „junge Mann“ dürfte etwas zu viel auf den Rippen haben, zumindest fühlt er sich so.
Ob es in dem Roman von Wolf Haas wirklich nur ums Gewicht geht, erfahrt ihr gleich!
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Rezension | Bourne, Holly: War’s das jetzt?

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Bevor ich noch den inneren Klappentext mit den Pressestimmen gelesen hatte, konnte ich schon Parallelen zu Bridget Jones entdecken. Erst gegen Ende des Buches habe ich vorne mal in den Umschlag geschaut und tadaa – da war auch schon der Vergleich mit der etwas schrulligen Bridget.

Gleich vorweg: Obwohl „War’s das jetzt?“ über 400 Seiten lang ist, konnte ich es binnen weniger Tage durchlesen. Wovon handelt nun das von Holly Bourne geschriebene Buch?

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Rezension | Horowitz, Anthony: Mord in Highgate

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Mit dem Autor Anthony Horowitz bin ich das erste Mal über die Serie Alex Rider bekannt geworden, und auch im Krimi beziehungsweise Roman „Mord in Highgate“ wird diese Serie öfter mal zum Thema, da der Autor persönlich als Ermittler tätig ist. Gemeinsam mit seinem Partner, dem ehemaligen Polizisten Daniel Hawthorne, begibt er sich auf eine spannende Entdeckungsreise um einen Mordfall. Der Getötete starb durch eine Weinflasche und nun gilt es herauszufinden, wer einen solchen Mord an einem Scheidungsanwalt verüben könnte. Die Personen, die befragt werden, beschreibt Horowitz äußerst genau und man lebt quasi mit dem Ermittler mit. Doch Hawthorne weiß immer ein bisschen mehr als Anthony und so wird man erst zum Schluss auf das dann doch recht logisch aufbereitete Ende aufgeklärt. Während der Lektüre stellt man natürlich Mutmaßungen an, wer es auf den Scheidungsanwalt abgesehen haben könnte, aber den Mörder/die Mörderin/die Mörder (ich will nicht spoilern) konnte ich nicht ausfindig machen. Weiterlesen

Rezension | Brandt, Matthias: Blackbird

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Eine rote Parkbank, Federn, Boden und Dunkelheit – das alles passt auf’s Cover von Blackbird, dem Debütroman des Autors Matthias Brandt (zuvor kam 2016 sein Erzählband „Raumpatrouille“ heraus).

Doch ob der Buchumschlag zum Inhalt passt und was es mit dem Titel auf sich hat, werdet ihr gleich erfahren.

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Rezension | Krimstein, Ken: Die drei Leben der Hannah Arendt. Graphic Novel

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„Die drei Leben der Hannah Arendt“ klang für mich als Titel schon sehr interessant, denn im Germanistik-Studium hatte ich es immer wieder mit dieser äußerst klugen und gewandten Frau zu tun, doch die Hintergründe beziehungsweise genaue Biographie von Hannah Arendt musste ich erste ergründen. Dass es sich bei diesem Werk um eine Graphic Novel handelt, machte es noch spannender, zumal ich bis jetzt erst ein solches Buch dieses Genres gelesen hatte. Weiterlesen

Rezension | Rosende, Mercedes: Falsche Ursula

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Der Klappentext verrät gemeinsam mit dem Titel Falsche Ursula schon ein wenig, worum es in diesem Kriminalroman geht. Mercedes Rosende veröffentlichte dieses Werk 2017 auf Spanisch und wenn ihr hier weiterlest, erfahrt ihr, worum es geht:

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Rezension | Knausgård, Karl Ove: Im Herbst

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Selbst das Datum der Sonnenwende für den Winteranfang (21. beziehungsweise dieses Jahr der 22.12.2019) ist überschritten und eigentlich wollte ich das Buch vor dem meteorologischen Herbstende am 1.12.2019 rezensieren. Aber im Herbst ist bei mir immer so viel los, auch im Buch?

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Gastrezension | Lehane, Dennis: Alles, was heilig ist

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Meine Nachbarin und Freundin Marina hat sich diesmal mit der Lektüre zu „Alles, was heilig ist“ von Dennis Lehane beschäftigt und mir darüber Bericht erstattet. Hier findet ihr die Eindrücke meiner Gastrezensentin – vielen Dank Marina!

‚Alles, was heilig ist‘ lässt sich sehr schnell und leicht lesen. Das Werk ist aus der Sicht des Detektivs geschrieben, der gemeinsam mit seiner Partnerin eine Detektei besitzt. Die Geschichte ist recht humorvoll für einen Thriller, beziehungsweise reich an Schmäh und schwarzem Humor. Außerdem wird der Text mit sehr vielen (nachvollziehbaren) Wendungen angereichert.

Die Detektei „Kenzie & Gennaro“, die sich vor allem Fällen ärmerer Leute annimmt, ist als sehr ambitioniert bekannt. Beide Detektive werden von einem schwerreichen Mann namens Stone mit dem Auftrag, seine Tochter Desiree (und einen schon verschwundenen Detektiven) zu finden, entführt. Logischerweise hinterfragen die Ermittler, warum der alte, sehr kranke Mann, sie entführt und noch weitere Dinge. Sie sind generell sehr skeptisch und durch dieses Hinterfragen entstehen auch die Wendungen.

Geld spielt die ganze Zeit eine Rolle und auch Desiree, die wunderschöne Tochter des reichen Stone, ist nicht das, was sie scheint. Denn jeder Mann verfällt ihr, sie ist quasi wie eine Sirene. Dazu kommt dann auch noch die Aufdeckung einer Sekte.

Von Dennis Lehane habe ich persönlich auch schon einige Werke gelesen (zu zwei Rezensionen geht’s hier und hier). Auch auf dieses freue ich mich schon sehr und bin gespannt, ob ich es diesmal anders lese, weil ich es nicht mehr rezensieren ‚muss‘ 😉

Buchinfos

Autor: Dennis Lehane
Titel: Alles, was heilig ist
Untertitel: Ein Fall für Kenzie & Gennaro
Originaltitel: Sacred (1997)
Verlag: Diogenes
erschienen: 27.2.2019
ISBN: 978-3-257-30044-4
Seitenanzahl: 432 Seiten
Aufmachung: Paperback
Genre: Roman | Krimi | Thriller

Rezension | Aichner, Bernhard: Der Fund

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Bernhard Aichner hat wieder einen Thriller geschrieben. Das Buch kommt mit gelb eingefärbten Seitenrändern daher, was sicher mit den Bananen zu tun hat, die im Werk eine wesentliche Rolle spielen. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest.

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Rezension | Slimani, Leïla: All das zu verlieren

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Dieses Cover werde ich mir merken, denn es zählt bis jetzt zu meinen Favoriten des Jahres 2019. Aber vor allem auch der Text von Leïla Slimani verdient es, in Jahresrückblicken ganz oben genannt zu werden.
Adèle, eine junge, unabhängige Journalistin, lebt mit Mann und Kleinkind in einem coolen Viertel in Paris, nicht unweit von Montmartre.

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