Archiv der Kategorie: Rezensionen A

Rezensionen mit Autorennamen A

Rezension | Alderton, Dolly: Alles, was ich weiß über die Liebe

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Ich muss zugeben, dass mir das Marketing und die Aufmachung des Buches schon sehr gefallen hat. Umso mehr freute ich mich dann, als ich ein Leseexemplar direkt aus dem Kiepenheuer&Witsch-Verlag (vielen lieben Dank dafür) in Händen halten durfte. Ziemlich gespannt, was beim Titel „Alles, was ich weiß über die Liebe“ von Dolly Alderton auf mich zukommen würde, startete ich die Lektüre.

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Rezension | Aichner, Bernhard: Bösland

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Wer die Totenfrau-Trilogie von Bernhard Aichner kennt, weiß normalerweise, worauf er sich bei dem ziemlich prägnanten Titel „Bösland“ einlassen kann – und doch ist es anders.
Hinzu kam die ausgeklügelte Marketing-Strategie, die sogar mit einem virtuellen Bösland aufwartete.

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Gastrezension | Adler-Olsen, Jussi: Selfies

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Wenn auch ich persönlich gerade nicht so zum Bloggen komme, wie ich es gerne hätte, kann ich trotzdem mit einer schönen Rezension aufwarten. Meine Mama hat wieder zugeschlagen und sich ihrem Lieblingsautoren gewidmet. Hier lest ihr, wie ihr „Selfies“ gefallen hat.

Der siebte Fall für Carl Mørck (> juchuu endlich wieder ein Krimi von meinem Lieblingsautoren Jussi Adler-Olsen)  fängt für das Sonderdezernat Q nicht sehr gut an, es soll geschlossen werden, da das Management des Polizeipräsidiums Kopenhagen total unzufrieden mit der Aufklärungsrate ist. Aber hat nicht Rose alle Berichte zuverlässig abgegeben? In diesem Fall geht es hauptsächlich um Rose, einer Kollegin von Mørck. Ich dachte immer, Rose sei schizophren, zumindest wurde sie vom Autor als sehr sonderbare, eigenartige Persönlichkeit beschrieben. Tatsächlich aber hatte sie eine sehr schwere, trostlose Kindheit und Jugend!

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Rezension | Autissier, Isabelle: Herz auf Eis

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Was hab ich da bloß wieder gelesen? Einen Roman, bei dem es mich öfter mal abschüttelte, man aber doch nicht weglesen kann. Manchmal haben Filme schon einen Vorteil, aber Szenen aus Büchern so zu überspringen, wenn sie wie aus dem Nichts auf einmal in den Mittelpunkt rücken  und man gar keine  Wahl hat – man liest es einfach. Und erschaudert, erschrickt – ist wie in einem Sog gefangen. Einige Szenen des Romans kommen in einer schier gewaltigen Welle daher, obwohl sie gekonnt nüchtern und urplötzlich auftauchen. Etwas unvorhersehbares Banales von solch immenser Wirkung habe ich selten gelesen.

Der Klappentext beziehungsweise die Inhaltsangabe auf der Verlagshomepage verrät den groben Inhalt und ich möchte ihn euch nicht vorenthalten:

Sie sind jung und verliebt und haben alles, was sie brauchen. Aber ihr Pariser Leben langweilt sie, also nehmen Louise und Ludovic ein Sabbatjahr und umsegeln die Welt. Bei einem Ausflug auf eine unbewohnte Insel vor Kap Hoorn reißt ein Sturm ihre Jacht und damit jegliche Verbindung zur Außenwelt mit sich fort. Was als kleiner Ausbruch aus dem Alltagsleben moderner Großstädter gedacht war, mündet urplötzlich in einen existenziellen Kampf gegen Hunger und Kälte. Nicht weniger aufreibend ist das psychologische Drama, das sich zwischen den Partnern entspinnt. Wer trägt die Schuld an der Misere? Wer behält die Nerven und trifft die richtigen Entscheidungen? Und was wird aus der Liebe, wenn es ums nackte Überleben geht? Herz auf Eis ist ein Psychothriller der Emotionen – und die einsame Insel ein Sinnbild für alle großen Herausforderungen, denen sich die Liebe zuweilen stellen muss.

Gegliedert ist der Roman in zwei Teile, wobei der erste „Dort“ und der zweite „Hier“ heißen. Auch schriftstellerische Nuancen gibt es zwischen den Abschnitten, was vermutlich beabsichtigt war.

Ich bin froh und schockiert zugleich, diesen Roman, der sich wie ein Psychothriller lesen lässt, in meine Favoritenliste eintragen zu können!

Buchinfos

Autorin: Isabelle Autissier
Titel: Herz auf Eis
Verlag: mare
erschienen: 7.3.2017
ISBN: 978-3-86648-256-2
Seitenanzahl: 224
Genre: Roman | Psychothriller | Überlebensdrama

Gastrezension | Adler-Olsen, Jussi: Schändung

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Nun werden die Beiträge meiner Mama Brigitte auch unter ihrem Namen veröffentlicht. Ich hoffe, das funktioniert so, wie ich mir das vorstelle 😉 Vielen Dank auch wieder an sie, die in Jussi Adler-Olsen einen tollen Krimiautoren gefunden hat. Hier kommen ihre Eindrücke, untermalt vom Klappentext des Buches: Gastrezension | Adler-Olsen, Jussi: Schändung weiterlesen

Rezension | Ahern, Cecelia: Das Jahr, in dem ich dich traf

das_jahr_in_dem_ich_dich_trafEigentlich war dieses Buch ja gar nicht für meinen Blog geplant, aber da ich zwischen den Jugend-, Kinder-, anspruchsvollen-, Sach- oder Fachbüchern auch mal was einfacheres lesen wollte, kam mir ein Cecelia Ahern-Werk gerade recht. Eines habe ich ja schon auf dem Blog rezensiert (bitte hier klicken, um auf „Der Glasmurmelsammler“ zu kommen), und es war gar nicht mal so schlecht. Dieses hier, ein Pageturner, war ein wenig ärgerlich zu Beginn, da die Protagonistin in Gedanken mit ihrem Nachbarn spricht und ihn direkt mit „du“ anredet. Allerdings legt sich das befremdliche Lesegefühl später und ich habe einige entspannende Stunden damit verbringen können.

Worum es geht? Jasmine hat eine Schwester namens Heather, um die sie sich kümmern möchte, da diese das Down-Syndrom hat. Dann verliert Jasmine ihren Job und hat nun ein Jahr lang Zeit, ihren Nachbarn Matt zu beobachten, denn so lange darf sie für keinen anderen Arbeitgeber werken. Doch plötzlich kommt der Headhunter Monday (weil er an einem Montag geboren wurde) auf sie zu – und der sieht auch noch verdammt gut aus!

Cecelia Ahern ist sicher für viele ein Begriff, spätestens nach der Schnulze „P.S. Ich liebe dich“, bei der sogar meine Schwestern Rotz und Wasser geheult haben (stimmt, oder?). Ich für meinen Teil habe beschlossen, dass dieser Roman der letzte der irischen Autorin war, es ist doch ein bisschen zu sehr Chick-Lit. Allerdings gibt’s jetzt auch eine Dystopie von ihr („Flawed“, Fischer FJB), die es sich vielleicht lohnt zu lesen. Mal schaun, wie sich die nächsten Tage lesetechnisch entwickeln 😉 Oder gibt’s LeserInnen des Blogs, die Flawed schon hinter sich haben und gerne eine Gastrezension auf meinem Blog hinterlassen wollen? Dann immer her damit. Ihr bekommt einen Weleda-Lippenbalsam (unbenutzt)! 😀

Buchinfos

Autorin: Cecelia Ahern
Titel: Das Jahr, in dem ich dich traf
Verlag: Fischer
erschienen: 25.08.2016
ISBN: 978-3-596-52116-6
Seitenanzahl: 512
Genre: Frauenliteratur | Roman | Chick-Lit
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Rezension | Astley, Judy: Schuld war nur der Mistelzweig

schuld_war_nur_der_mistelzweigDa ich Bücher aus dem Kiwi-Verlag sehr gerne mag und auch ab und zu romantische Frauenromane schätze, freue ich mich auf dieses Buch. Es ist zwar schon sehr weihnachtlich angehaucht, aber war trotzdem jetzt schon gut zu lesen. Der Einband passt auch wunderbar zum Buchinhalt und deshalb braucht man nicht mal ein Geschenkspapier, wenn man es unter den Christbaum legen möchte.
Der Inhalt des Buches befasst sich mit einer Familienfeier in Cornwall, die nicht ganz so geplant war. Die Protagonistin Thea ist als einziges Mitglied der Familie Single, ihre Eltern Anna und Mike wollen sich scheiden lassen und bei Emily und Sam mit den beiden Kindern hängt der Haussegen schon länger schief. Jimie und Rosy mit deren Sohn Elmo runden das Familienpaket ab. Doch dann tauchen auch noch die neuen Partner bzw. Liebschaften der Eltern auf. Und dann ist da noch Sean, von dem Thea denkt, er sei schwul, obwohl er ihr ständig Avancen macht.

Der Schreibstil ist locker-flockig (auch dieser Ausdruck kommt mal im Buch vor) und die Story durchsichtig, sodass man schnell vorankommt. Bei einer guten Tasse Tee und einer Portion Ruhe genießt man den Roman am besten. Was mich ein wenig gestört hat, war die Tatsache, dass Thea so felsenfest von der Homosexualität Seans überzeugt ist, dass es schon fast schmerzt und umgekehrt, dass sich Sean nie fragt, warum Thea dauernd Anspielungen auf Paul macht. Ansonsten aber glaubwürdig und sehr romantisch. Freue mich auf den nächsten Teil 🙂

Buchinfos

Autorin: Judy Astley
Buchtitel: Schuld war nur der Mistelzweig
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
erschienen: 13.10.2016
Seitenanzahl: 320 Seiten
ISBN: 978-3-462-04867-4
Genre: Frauenroman | Romantik | Weihnachtsgeschichte
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vor Ort kaufen zum Beispiel hier: Seeseiten, Hartliebs

Rezension | Angerer, Ela: Und die Nacht prahlt mit Kometen

und_die_nacht_prahlt_mit_kometenSchon beim Lesen der ersten Kapitel des Buches musste ich an das Lied von The Verve, ‚Bitter Sweet Symphony‘ denken. Vie, die eigentlich Valerie heißt, erlebt mit Bojan alles, was man normalerweise nicht auf dem Plan hat. So wird sie betrogen, misshandelt, angelogen und angeschrien, doch das hält sie nicht davon ab, trotzdem bei ihm zu bleiben – einem Macho sondergleichen, dessen Charme mehrere Frauen berührt. Und die noch leichtsinnige, Anfang 20 jährige Vie, kann einfach nicht ohne ihn. Aber mit ihm ist es keineswegs leichter. Das wird von der mehr als doppelt so alten Valerie in jedem zweiten Kapitel bewiesen, denn nun ist die Frau gefestigt in ihrem Leben, hat einen Job, der ihr gutes Geld bringt und eine Tochter, mit der sie zwar keinen Kontakt hat, aber immerhin weiß, dass sie da ist. Doch eines Tages meldet sich Bojan wieder und scheint Valerie durcheinander zu bringen.

Mit allem, was in dieser Geschichte passiert oder eben nicht, kann der Leser / die Leserin meines Erachtens unterschiedlich viel anfangen. Die Worte, die schreckliche Dinge beschreiben, werden dabei von Ela Angerer so gefühlvoll gewählt, dass man sich zwar ob des Inhaltes erschrickt, doch einfach nur weiterlesen will.

Als Verschnaufpausen gibt es dann zum Glück die Kapitel, die auf die ältere Valerie ausgelegt sind, allerdings ändert sich das gegen Ende dann auch noch, denn es wird richtig spannend. Hineinversetzen konnte ich mich in die junge Vie nicht (und hoffe, dass es nicht viele Frauen können), doch die reifere Frau hat Ideen, die durchaus nachvollziehbar sind.

Ein außerordentlich gutes Werk, welches ich sicher noch ein zweites Mal lesen werde.

Buchinfos

Autorin: Ela Angerer
Titel: Und die Nacht prahlt mit Kometen
Verlag: Aufbau
erschienen: September 2016
Seitenanzahl: 191 Seiten
ISBN: 978-3-351-03647-8 
Genre: Roman
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Gastrezension | Adler Olsen, Jussi: Verheißung

verheissung

Mein Dank geht diesmal wieder an meine Mama, die fleißig den Krimi von Jussi Adler Olsen gelesen hat und ihn dann so schön rezensiert hat. Ich möchte euch das natürlich nicht vorenthalten und deshalb auch gleich ihre Eindrücke:

Carl Mørck vom Sonderdezernat Q wollte nicht auf die Ostseeinsel Bornholm (Dänemark); was konnte er dafür, dass der Kollege Habersaat dort Selbstmord begangen hat? Dieser bat ihn zwar einige Tage zuvor telefonisch um Hilfe in einem ungeklärten Fall, der 17 Jahre zurück lag, wo ein Mädchen tot auf einem Baum, nach einem Unfall, hang und Habersaat niemals nur an Fahrerflucht dachte! Doch war Kommissar Mørck vielleicht nicht hellhörig genug? Da Habersaat aber das Sonderdezernat Q bei seinen letzten Worten als letzte Hoffnung angegeben hatte, saßen nun Mørck, sein Kollege Assad und seine Kollegin Rose mit ihm auf dem Schiff nach Bornholm. Viele Spuren führen bald zu einem neoreligiösen Heilsversprecher, die Geheimnisse eines mysteriösen Sonnenkults tauchen auf und es hat ein intelligenter Manipulator Wege gefunden, der mit den bizarrsten Mitteln alles aus dem Weg räumt, was ihm in die Quere kommt ….
… und schlussendlich kommt alles anders, als man denkt …
Dieser Thriller ist sehr spannend und flott geschrieben! Ich konnte dieses Buch, mit seinen fast 600 Seiten, nicht bevor ich es ausgelesen habe, aus der Hand geben! Es war eine lange (Lese-)Nacht 😉
Ich glaube, ich will dieses Buch auch lesen – ihr auch? Dieses war übrigens der sechste Streich von Adler Olsen und seinem Kommissar Mørck. Wir dürfen gespannt auf Folgekrimis sein.
Buchinfos

Autor: Jussi Adler Olsen
Titel: Verheißung
Verlag: dtv
erschienen: 01.04.2015
ISBN: 978-3-423-28048-8
Seitenanzahl: 608 Seiten
Genre: Kriminalroman | Serie
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Rezension | Ahern, Cecelia: Der Glasmurmelsammler

der glasmurmelsammlerBis jetzt habe ich noch nichts von Cecelia Ahern gelesen, nur den Film „P.S. Ich liebe dich“ habe ich gesehen. Deshalb war ich auch sehr gespannt, wie die irische Erfolgsautorin ihre Bücher schreibt und wie diese zu lesen sind. Von einem einzigen Buch kann man dann aber sicher nicht auf alle schließen und das wäre auch schade, denn mir hat „Der Glasmurmelsammler“ leider nicht so getaugt. Aber scheinbar vielen anderen LeserInnen. Würde ich Sterne vergeben müssen, bekäme das Buch von mir 3 von 5, da es recht schnell zu lesen ist, man nicht viel nachdenken muss, die Geschichte aber recht vorhersehbar und unspektakulär, manchmal auch nicht nachvollziehbar, ist.

Aber nun zu den Details.

Sabrina, die Tochter des Schlaganfallpatienten Fergus Boggs, der sein Gedächtnis teilweise verloren hat, lebt in einer unglücklichen Ehe mit drei Söhnen und arbeitet als Bademeisterin in einem Schwimmbad, das täglich nicht sehr viele Menschen besuchen, da es zu einem Alters/Pflegeheim gehört. Sie selbst hat Probleme , über Wasser zu atmen und fühlt sich erst im Becken wohl. Eines Tages übernimmt sie eine Paket-Lieferung, die an ihren Vater adressiert ist und entdeckt darin eine ganze Murmelsammlung samt Inventarliste. Schnell kommt sie drauf, dass die zwei wertvollsten Glasmurmeln fehlen und sie begibt sich auf die Suche nach ebendiesen. Dabei entdeckt sie auch das Geheimnis ihres Vaters.

In einem zweiten Erzählstrang erfahren wir, wie die Kindheit von Fergus war und wie er zu den Murmeln gekommen ist. Auch, dass sein ganzes Leben von Lügen geprägt ist und er ein regelrechtes Doppelleben geführt hat. Erinnern kann er sich zwar an vieles nicht mehr, aber der Leser bekommt reichlich Einblicke in sein früheres Dasein.

Wie schon oben geschrieben, handelt es sich bei diesem Buch um eine leichte Lektüre, die kaum Überraschungen enthält und positiv ausgeht, obwohl nicht alle offenen Fragen geklärt wurden. Auch das Cover finde ich persönlich nicht sehr berauschend, da die bunten Punkte nicht an Glasmurmeln, sondern eher an schlecht gemachte Konfetti erinnern. Aber gut, so ist das halt.

Buchinfos
Autorin: Cecelia Ahern
Titel: Der Glasmurmelsammler
Verlag: Fischer Krüger
erschienen: November 2015
Seitenanzahl: 368 Seiten
ISBN: 978-3-8105-0152-3
Genre: Roman
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