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Rezension | Morton, Mira: Ich will kein Autogramm

ich will kein autogrammUiuiui, da lese ich doch glatt mal einen Liebesroman der Extraklasse, obwohl ich mich normalerweise in diesem Genre nicht so wahnsinnig oft bewege und schon muss ich mir Teil 2 und 3 auch noch auf meinen E-Book-Reader laden. Aber nur das zu schreiben, wäre ein bisschen zu knapp, obwohl es schon alles über das Buch aussagt: Suchtfaktor! Schnell zu lesen! Witzig und flott geschrieben, mit Wiener Schmäh und Charme, einer gehörigen Portion Kitsch und Romantik (so, wie man sie wohl nie im echten Leben finden wird).

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Rezension | McPartlin, Anna: Die letzten Tage von Rabbit Hayes

Die letzten Tage von Rabbit HayesGleich vorweg: Für zarte Gemüter, die nicht gerne weinen, ist das nichts. Definitiv. Aber wenn man so richtig mit einem Roman und den Protagonisten mitgehen möchte, dann ist dieser genau richtig. Eine kleine Anmerkung am Rande: Auf dem von mir fotografierten Buchcover steht „Unverkläufliches Leseexemplar“ drauf, da ich es vom Rowohlt-Verlag zugeschickt bekommen habe. Und nun meine Rezension:

Rabbit Hayes‘ Brustkrebs ist wieder da und streut nun auch in die Knochen. Sie wird von ihrer Mutter ins Hospiz gebracht und dort hat sie nur noch einige Tage zu leben. Die gesamte Familie bekommt Platz zu sprechen und die einzelnen Kapitel sind immer aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Besonders schlimm wird es, wenn von Rabbits Tochter Juliet berichtet wird, denn die 12-jährige will und kann es verständlicherweise nicht begreifen, dass ihre Mama unheilbar krank ist und bald nicht mehr bei ihr sein wird. Streitigkeiten unter der Familie, wer sich dann um Juliet kümmern soll, sind total plausibel und gehen nahe. Ein weiterer wichtiger Erzählstrang betrifft die Kindheit und Jugend von Rabbit, die eigentlich Mia heißt, die die ganze Zeit über von Johnny begleitet wird. Auch er musste früh gehen, da er an Multipler Sklerose erkrankt war.  Rabbit denkt noch viel an ihre große Liebe und in ihren Träumen begegnen sie sich oft.

Wenn die Tagik im Buch nicht vorherrschen würde, könnte man es ungefähr so einstufen: Wunderbar leichtes Buch mit gut ausgearbeiteten Charakteren und nachvollziehbarem Verlauf. Bezieht man das eigentliche Thema, nämlich das baldige Sterben einer 42-jährigen Frau, mit ein, dann wird es traurig, unendlich traurig, regt zum Nachdenken an und lässt neue Tränenflüssigkeit in den vielleicht schon eingetrockneten Tränensäcken entstehen.

Buchinfo:
Autorin: Anna McPartlin
Buchtitel: Die letzten Tage von Rabbit Hayes
Verlag: Rowohlt TB
erschienen: März 2015
ISBN: 978-3-499-26922-6
Seitenanzahl: 464 Seiten
Genre: Roman
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Rezension | Maxian, Beate: Der Tote vom Zentralfriedhof

Der Tote vom ZentralfriedhofWie man dem Cover und Titel dieses Posts schon entnehmen kann, dreht sich bei diesem Wien-Krimi alles um einen Toten des Wiener Zentralfriedhofes. Neben vielen anderen Schauplätzen ist dieser aber die Hauptlokalität des Romans und Sarah Pauli, eine junge Journalistin, nimmt sich dem Fall an, nachdem ihre Interviewpartnerin Erika spurlos verschwunden ist. Genauso vom Erdboden verschluckt war auch der Sarg des Onkels von Erika, der einfach aus dem Mausoleum gestohlen wurde. Schnell sieht Sarah Pauli in diesen zwei Ereignissen einen Zusammenhang und sie kommt nicht nur der Polizei, sondern auch dem vermeintlichen Entführer in die Quere.

Für mich als Wahl-Wienerin ist dieser Krimi toll, denn Plätze, Straßennamen und bis jetzt für mich unbekannte Mysterien rund um die Millionenstadt fließen in den Roman genauso ein wie Spannung und fließender Erzählstil. Die Romantik kommt auch nicht zu kurz und das große Rätsel wird am Schluss gelöst. Am Ende überhäufen sich die Ereignisse und es war für mich nicht hundertprozentig zufriedenstellend, da mir die Reaktionen von einigen Figuren fehlten. Da hätte die Autorin noch ein wenig mehr aus dem Blickwinkel vom Ehemann der Entführten Erika Holzmann schreiben können. Aber okay, das muss jetzt auch nicht sein. Der Fall ist geklärt, Sarah Pauli schreibt weiter und die Übeltäter sind bestraft – so wie’s für einen Krimi auch gehört.

Buchinfos
Autorin: Beate Maxian
Titel: Der Tote vom Zentralfriedhof
Verlag: Goldmann
erschienen: Juli 2014
ISBN: 978-3-442-48069-2
Genre: Kriminalroman
Seitenanzahl: 416
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Rezension | Martin-Lugand, Agnès: Glückliche Menschen küssen auch im Regen

glückliche menschen küssen auch im regenWieder ein neues Buch für die Blanvalet-Challenge 2015, doch auch ohne einen weiteren Punkt bei dieser Herausforderung abgehakt zu haben, las ich das Buch mit Freuden und Tränen. Na gut, ich habe jetzt nicht Rotz und Wasser geheult, aber gedrückt hat es mich schon das ein oder andere Mal, vor allem auch zu Beginn. Diane, die Protagonistin, ist 32 Jahre alt und hat vor einem Jahr Mann und Tochter bei einem Unfall verloren. Sie hat es bis jetzt, trotz tatkräftiger Unterstützung ihres besten Freundes Félix, nicht geschafft, sich wieder aufzurappeln und ihr Leben weiterzuleben, sondern vergräbt sich in ihre Pariser Wohnung und arbeitet nicht mehr, vom Ausgehen ganz zu schweigen. Félix wird es irgendwann mal zu viel und er schlägt der trauernden Witwe vor, in den Urlaub zu fahren, um ein bisschen Ablenkung zu finden. Doch Diane beschließt. sich für einige Monate ins Ausland, nämlich ins regnerische Irland, zu begeben. Warum gerade dorthin? Weil’s ihrem Mann Colin dort gefallen hätte. Dass sie in Irland einen Mann kennen lernt, ist schon klar, wenn man sich Titel und Cover der deutschen Ausgabe ansieht, doch das Wie und Wer und Was muss von den LeserInnen selbst herausgefunden werden. Nur soviel: ein einwandfreies Happy End darf nicht erwartet werden, was andererseits aber wieder toll ist, denn das Leben an sich ist ja nicht nur happy …

Jedes Mal, wenn ich einen Roman lese und ihn nach nur wenigen Stunden weglege, war er entweder zu kurz oder zu leicht geschrieben. Dieses Mal traf beides zu, denn mir hat die Geschichte rund um Diane sehr gut gefallen, wäre allerdings noch ausbaufähig gewesen. Zu leicht geschrieben war er, weil mir der Tiefgang gefehlt hat, das Zwischen-den-Zeilen-Lesen, das „Hoppla, ich habe den Satz nicht verstanden, ich muss nochmal drüber“. Sieht man sich das französische Original-Cover an, würde ich einen tiefsinnigen Roman erwarten, der eher schwerfällig anmutet und die LeserInnen in seinen Bann zieht, doch mit dem deutschen Cover und Titel kann man gut mitgehen in einer leichten, doch angenehm zu lesenden Geschichte.  les gens heureuxAuch der französische Titel „Les gens heureux lisent et boivent du café“ (Glückliche Menschen lesen und trinken Kaffee) ist anders als der Deutsche, trifft aber die Seele des Buches mehr.

Die Autorin, Agnès Martin-Lugand, ist Psychologin und widmet sich seit ihrem Erfolg mit diesem Buch nur noch dem Schreiben. Das Werk wird übrigens verfilmt – könnte mir Gerard Butler und Audrey Tautou als HauptdarstellerInnen vorstellen 😉

Buchdetails
Autorin: Agnès Martin-Lugand
Titel: Glückliche Menschen küssen auch im Regen
Verlag: blanvalet
erschienen: 12.1.2015
Seitenanzahl: 208 Seiten
Genre: (Frauen)Roman
ISBN: 978-3-7645-0528-8
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Rezension | McEwan, Ian: The Children Act (dt. Titel: Kindeswohl)

the children actDas letzte Buch, das ich auf Englisch gelesen habe, ist doch schon einige Zeit her, was aber nicht bedeutet, dass ich in dieses schwer hineingefunden habe. Im Gegenteil: Wer der englischen Sprache halbwegs mächtig ist, aber sich oft nicht über ein Buch drüber traut, dem kann ich dieses echt nahelegen, denn der Sprachstil ist einfach ein Traum. So schnell, wie ich in Fionas Welt eingetaucht bin, war ich auch schon wieder mit dem Buch fertig. Ein geniales Werk!

Worum geht es?

Fiona Maye ist Richterin am High Court in London und spezialisiert für Familienrecht. Dass es da schon mal etwas heftig zur Sache gehen kann, sei vorausgeschickt. Ihr Mann Jack, mit dem sie seit über dreißig Jahren verheiratet ist, verhält sich plötzlich sonderbar und möchte ihren Segen für eine Affäre mit einer sehr jungen Dame. Den Kopf eigentlich ganz wo anders, muss Fiona einen äußerst dringenden Fall, bei dem es tatsächlich um Leben und Tod geht, bearbeiten und trifft auf einen fast volljährigen Sohn eines Zeugen-Jehovas-Paares, die die rettende Bluttransfusion vehement ablehnen. Sie setzt, trotz ihrer privaten Probleme, alle Hebel in Bewegung und versucht, die richtige Entscheidung zu treffen – wird sie es schaffen und ihre privaten Probleme außen vor lassen?

Zum Buch und Autor

Ian McEwan war dieses Jahr Gast beim Festival ‚Literatur im Nebel‘ in Heidenreichstein. Leider konnte ich daran nicht teilnehmen, da die Veranstaltung restlos ausverkauft war. Als ich das Buch ‚The Children Act‘ gewann, freute ich mich sehr. Noch größer war die Freude allerdings, als mir die Dame vom Penguin-Verlag ein signiertes Exemplar zukommen ließ. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal dafür.

Leider kann ich über meinen Blog den genialen Einband (gummiert) des Buches nicht so beschreiben, wie er tatsächlich ist. Man muss das Buch echt in Händen halten – es fühlt sich wie Samt an und ich wollte es schon alleine wegen diesem Material nicht weglegen.

Der Autor Ian McEwan hat schon einige Werke auf seiner Liste, darunter namhafte wie ‚Abbitte‘, ‚Honig‘ oder ‚Liebeswahn‘. Im Jänner 2015 erscheint ‚The Children Act‘ unter dem Titel ‚Kindeswohl‘ auch auf Deutsch, und zwar im Diogenes Verlag.

Buchdetails
Autor: Ian McEwan
Titel: The Children Act (engl.)
Verlag: Penguin
erschienen: 2. September 2014
Seitenanzahl: 224 Seiten
ISBN: 9780224101998
deutsche Ausgabe erscheint im Jänner 2015
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Rezension | Moss, Michael: Das Salz-Zucker-Fett-Komplott

Wie die Lebensmittelkonzerne uns süchtig machen

so der Untertitel des Bestsellers, erschienen im Ludwig Verlag.

Das Salz-Zucker-Fett-Komplott von Michael MossDieses Werk ist in drei Teile gegliedert, und zwar, wie könnte es anders sein, in Zucker, Fett und Salz. Der Prolog und der Epilog runden das ganze noch ab, sowie Anmerkungen zu Quellen, eine Bibliografie sowie ein Index. Dieser ist bei 624 Seiten ganz schön hilfreich. Die einzelnen Unterkapitel tragen aber auch beschreibende Wörter und so findet man sich relativ schnell in diesem Wälzer zurecht. Das Problem dieses Buches ist allerdings nicht der Umfang, sondern was es beinhaltet, denn für mich persönlich gab’s kaum etwas Neues. Okay, die Geschichte rund um Dr. Pepper war interessant, weil ich Pepper-Cola noch nicht gekannt hatte 😉

Michael Moss‘ Werk, welches im Original fast genauso heißt wie in der Übersetzung (SALT, SUGAR, FAT. How the Food Giants Hooked Us), ist ein Sammelsurium von Daten und Fakten rund um die Industrialisierung von Essen und deren nicht immer notwendigen Inhaltsstoffen. Firmen werden vorgeführt und den KonsumentInnen (zu Recht) ein schlechtes Gewissen vermittelt, wenn man solche Nahrungsmittel kauft. Allerdings bezweifle ich, dass dieses Buch von Menschen gelesen wird, die sich mit dem Thema Ernährung, Nachhaltigkeit oder Giganten der Lebensmittelindustrie noch nicht auseinandergesetzt haben. Für alle anderen ist’s nett zu lesen und vielleicht eine Vervollständigung des eh schon Gewussten.

Fazit

Man kann es lesen, muss es aber nicht.

Buchdetails
Titel: Das Salz-Zucker-Fett-Komplott
Autor: Michael Moss
Verlag: Ludwig
erschienen: 31.03.2014
Seitenanzahl: 624
ISBN: 978-3-453-28058-8
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Rezension | Mann, Heinrich: Der Untertan

der untertan
Diese Rezension fällt mir besonders schwer, denn die offizielle Erstausgabe erschien vor fast einhundert Jahren, und zwar 1919. Zu diesem Zeitpunkt gab’s keinen Kaiser mehr in Österreich und somit konnte das Buch auch niemanden mehr echauffieren.

Heinrich Mann war der ältere Bruder des viel erfolgreicheren Thomas Mann (Buddenbrooks, Der Zauberberg,…). Doch zu ihm möchte ich hier gar nicht viel sagen, denn die Eckdaten wie Geburtstag, Werdegang etc. kann man bei Interesse ja im Internet nachschlagen. Viel mehr möchte ich mich auf den Inhalt beziehungsweise die Aufmachung konzentrieren.

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Rezension | Moss, Sarah: Schlaflos

Moss_Schlaflos_Cover.inddDer Titel ist Programm

Sarah Moss, eine schottische Schriftstellerin mit Island-Ambitionen, schreibt mit Schlaflos einen Roman, der sich an junge Mütter richtet. Zumindest hat es den Anschein.
Die selbstbewusste Frau Doktor Anna Bennet lebt mit Ehemann Giles Cassingham und den beiden gemeinsamen Söhnen Raph(ael) und (Ti)Moth(y) auf einer fiktiven Insel namens Colsay. Die Kinder sind sechs und eineinhalb, die Mutter oft verzweifelt, der Vater Ornithololge, der das Verschwinden der Papageientaucher Tag für Tag analysiert. Daneben wird noch ein Haus vermietet und den Urlaubsgästen psychologische Hilfe angeboten.

Baumpflanzung

Erst als isländische Apfelbäume in den hauseigenen Garten gesetzt werden, bekommt der Roman eine Wendung. Die Gebeine eines Babys werden gefunden und die Polizei tritt Anna gegenüber sehr vorurteilbehaftet auf. Wobei Frau Doktor sich ja wirklich nicht allzusehr um ihre Kinder kümmert – diese werden mitunter auch alleine im Haus gelassen, damit sie in Ruhe an ihrem Buchprojekt, für welches sie ein Stipendium bekommt, arbeiten kann.

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Rezension | Miller, Andrew: Friedhof der Unschuldigen

© Zsolnay Verlag | Buchcover
© Zsolnay Verlag | Buchcover

Erschienen ist das Buch am 29. Juli 2013, also noch fast druckfrisch halte ich es in meinen Händen. Auf 384 Seiten wird die Geschichte des Ingenieurs Jean-Baptiste Baratte erzählt und die LeserInnen können ihm ein ganzes Jahr lang bei seiner Arbeit zusehen. Diese besteht darin, den Friedhof der Unschuldigen samt dazugehörige Kirche abzutragen, da der Gestank die Bevölkerung langsam aufzufressen scheint. Die Szenerie spielt sich dabei kurz vor der Franösischen Revolution ab und Männer tragen noch Perücke, obwohl es langsam in Mode kommt, das eigene Haar zu zeigen.

Andrew Miller, 1960 in Bristol geboren, lebt in Somerset und hat diesen Roman bereits im Jahr 2011 unter dem Originaltitel Pure bei Sceptre, London, herausgebracht. Die Titelbilder unterscheiden sich ausnahmsweise mal nicht sehr stark voneinander, obwohl verschiedene Verlage und Sprachen im Spiel sind. So ist in der englischsprachigen Ausgabe das Gewand des Mannes blau-gelb gehalten und in der vorliegenden Ausgabe grün-gold. Die Seitenanzahl ist in der englischen Version auch etwas geringer: Diese zählt 352.

Aufbau und Inhalt

Der Roman ist in vier Teile gegliedert, wobei jedem Teil ein Sprichwort zugewiesen wird. Teil 1 besteht aus

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Rezension | Marschner, Rosemarie: Das Bücherzimmer

Buchcover, Quelle: lovelybooks.de

Heute kann ich endlich wieder einen Roman für Erwachsene rezensieren, bevor sich der Blog nächste Woche wieder der Kinder- und Jugendliteratur widmet – zumindest zum Großteil. Wie schon in der Überschrift und am Bild erkennbar, handelt es sich um das 416 Seiten starke Werk mit dem Titel Das Bücherzimmer von der österreichischen Schriftstellerin Rosemarie Marschner. Erschienen in der Jubiläumsausgabe des Deutschen Taschenbuch Verlages 2011, gibt es den Inhalt des Originals aus dem Jahr 2004 wieder. Darüber hinaus scheint es einen zum Thema passenden Roman von ihr mit dem Titel Das Jagdhaus (ebenfalls bei dtv erschienen) zu geben.

Aufbau und Inhalt

Der Inhalt ist in einen Rahmen gebettet, der die Überschrift „Die alte Dame“ trägt. Jeweils das erste als auch das letzte Kapitel heißen so, dazwischen kommt die eigentliche Erzählung in drei Büchern zum Vorschein.