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Rezension Kinderbuch | Veenstra, Simone: Käthe, Band 1: Der Gorilla-Garten

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Käthe muss gemeinsam mit ihren Eltern in die Großstadt ziehen. Von Pommeranzen nach Berlin. Weg vom Apfelhof ihrer Oma mitten in die Stadt. Zum Glück wohnt sie nicht in einem riesigen Mehrparteienhaus, sondern in einem kleinen Innenhofhäuschen. In der Schule startet sie zwar in der falschen Klasse, findet dann aber doch schnell in die richtige und lernt Theo kennen, der ihr nicht nur als Schulbegleiter zur Verfügung steht, sondern schnell auch als Freund fungiert.
Obwohl Käthe zu Beginn des Buches recht traurig scheint, nimmt sie der Umzug wohl doch nicht so mit, da sie im Haus selbst auch schon eine Freundin (Amira) findet und das Backsteinhäuschen toll ist. Auch in ihrem Zimmer fühlt sie sich wohl und in der Schule mit dem neuen Projekt „Garten“.

Die Zeichnungen, die den Text begleiten, sind sehr gut von der Illustratorin Màriam Ben-Arab umgesetzt und ich kann mir vorstellen, dass es für Kinder, die gerade umziehen, eine große Hilfe ist, dieses Buch zu lesen, aber auch für alle anderen, die in der Stadt wohnen (Stichwort: Lieblingsplatz suchen!) oder jemand Neues in seiner Klasse begrüßen, bereichernd sein kann.
Das Cover hat mir auch sehr gut gefallen – ich kann das Werk wärmstens empfehlen!

Buchinfos

Autorin: Simone Veenstra
Illustratorin: Màriam Ben-Arab
Titel: Käthe
Untertitel: Der Gorilla-Garten
Reihe: Käthe, Teil 1
Verlag: Ravensburger
erschienen: Dezember 2019
ISBN: 978-3-473-36129-8
Seitenanzahl: 144 Seiten
Genre: Kinderbuch
empfohlenes Lesealter: ab 5 Jahren
[vielen dank an vorablesen.de und den ravensburger verlag für dieses rezensionsexemplar | werbung, da rezension und verlinkung]

Rezension | Nowak, Silke: Schneekind

Cover Schneekind Krimi
© Silke Nowak | Buchcover

Gerade rechtzeitig vor Weihnachten erschien der Krimi Schneekind von Neo-Autorin Silke Nowak. Davor, im Sommer 2013, kam der erste Krimi der Germanistin und Philosophin mit dem Titel Auserwählt auf den Markt, dessen Fortsetzung im Juni 2014 (Ein neues Leben) geplant ist.

Schneekind liest sich flüssig und vor allem auch schnell, denn die 172 Seiten des Printexemplares sind nicht gerade viel für einen Krimi – möchte man meinen. Doch bekanntlich liegt ja in der Kürze die Würze und genau das hat Silke Nowak mit ihrem Buch geschafft. Rezension | Nowak, Silke: Schneekind weiterlesen

Rezension | Wiedemann, Anna und Daniel: Fuck you, Kita!

© Ullstein | Buchcover

Wie auf dem Untertitel am Buchcover ersichtlich ist, handelt es sich um eine wahre Geschichte und wird im Ullstein Verlag als Taschenbuch geführt. Die 224 Seiten handeln vom Ehepaar Anna und Daniel, die ihre Erlebnisse mit ihrem Sohn Gustav in Hinblick auf die Kita in Berlin schildern.

Dabei wirken die Erzählungen, die meist abwechselnd von Daniel und Anna geschrieben sind, mal lustig und auch leider mal ziemlich langweilig. So wie das Leben halt eben auch sein kann. Das Buch kommt auch stellenweise wie ein Erfahrungsbericht rüber (soll es einer sein?) und beim nächsten Kapitel lacht man sich wieder kaputt, weil die Geschichte so absurd erscheint, dass sich Fuck you, Kita! perfekt in die Unterhaltungsliteratur eingliedert.

Vom Aufbau her gibt es drei Überkapitel, die folgendermaßen lauten: Die Suche, Die ersten Schritte und Der Alltag in der Kita. Jedes Kapitel besteht aus mehreren Unterkapiteln, was das Lesen angenehm macht, denn sie hängen oft nicht zusammen und so können leicht Pausen eingebaut werden, ohne komplett aus dem Lesefluss rausgerissen zu werden. Rezension | Wiedemann, Anna und Daniel: Fuck you, Kita! weiterlesen