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Rezensionen Kinderbuch

Rezension Kinderbuch | Konecny, Jaromir: Datendetektive 3. Die Zeit läuft!

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Nun haben wir auch den dritten Teil der Datendetektive von Autor Jaromir Konecny und Illustrator Marek Bláha gelesen. Wenn ihr wissen wollt, worum es in Band 1 und 2 geht, klickt einfach auf nachstehende Verlinkungen:

Und wenn ihr wissen wollt, worum es im dritten Teil rund um die Detektive Lina, Theo & Leo, Laurin, Vicki und natürlich Brabbelbot geht, dann lest bitte hier weiter:

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Rezensionen C

Rezension | Crimp, Imogen: Unser wirkliches Leben

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Eine Frau im Vordergrund des Covers, dahinter ein Mann. In Imogen Crimps Roman Unser wirkliches Leben dreht sich alles um die Gesangsstudentin Anna, die sich in London mit der nicht erfolgreichen Autorin Laurie ein Zimmer bei den Ps teilt, ein sehr skurriles Paar. Auf über 460 Seiten teilen wir das Leben oder die Vorstellungen darüber mit Anna.

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Rezensionen L

Rezension | Leo, Maxim: Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße

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Maxim Leo lässt im Roman Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße den Besitzer einer kleinen Videothek zum Helden aufsteigen. Die Geschichte rund um Michael Hartung wird in zwei Zeitebenen erzählt, die miteinander verwoben sind. So erfahren die Lesenden von einem Fluchtmanöver aus der DDR nach Westdeutschland, das keinem geringeren als dem sehr passiven und dem Alkohol nicht abgeneigten Protagonisten zugeschrieben wird.

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Rezensionen M

Rezension | Moniz, Dantiel W.: Milch Blut Hitze

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Wie spannend und nachhallend können Kurzgeschichten eigentlich sein? Das war es auch, warum ich gefühlt ewig brauchte, um die elf Kurzgeschichten von Dantiel W. Moniz fertigzulesen. Nach einer Geschichte sofort zur nächsten springen war irgendwie nicht drin. Das Gelesene muss hier erst mal sickern.

Gibt es in Milch Blut Hitze einen roten Faden? Etwas, das immer wieder thematisiert wird? Vielleicht sogar Zusammenhängte?

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Rezensionen T

Rezension | Townsend, Sue: The Women who went to bed for a year

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Zum Jahresbeginn gibt es auf Buchwelt die Rezension von Sue Townsends Werk The Women who went to bed for a year , welches ich auf Englisch gelesen habe.

Wer kennt The Secret Diaries of Adrian Mole von Sue Townsend? Ich durfte das damals in der Schule lesen und die Sprache der Tagebücher war recht einfach gehalten, sodass es sich anbot, sich im Englischunterricht mit originalsprachlichen Texten auseinanderzusetzen. The Women who went to bed for a year hat an Leichtigkeit in Bezug auf die Sprache nichts verloren und ich kam sehr schnell mit der Lektüre voran. Doch nun mehr zum Inhalt.

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Rezensionen Kinderbuch

Rezension Kinderbuch | Der Yoga-Bär

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Da ich selbst gerne Yoga praktiziere, kam dieses Buch wie gerufen, denn zur Zeit (es ist grad Mitte August) sind die Kinder in den Sommerferien zuhause und wir unternehmen gemeinsame Dinge. Unter anderem auch Yoga. Vor allem mein jüngster Sohn, der fünfeinhalb Jahre alt ist, mag es sehr, die Übungen im Buch durchzumachen. Sogar ganz selbstständig und alleine. Während ich also ein Fitnessvideo absolvierte, schnappte er sich eine Yogamatte und blätterte die einzelnen Seiten des Buches von Christiane Kerr durch und folgte den Illustrationen von Julia Green, da er selbst noch nicht lesen kann. Bis auf ganz wenige Korrekturen von meiner Seite konnte er alle Übungen super alleine ausführen. Heute habe ich meinen Sohn noch gebeten, dass er seine Lieblingsposition nochmal am Teppich machen soll – für dieses Foto:

Das ist auch eine meiner Lieblingspositionen 😉 Insgesamt gibt es im Buch 13 Übungen, die sowohl den Rücken und die Atmung beanspruchen – als Ausgleich dazu aber auch Entspannungspositionen, die dann etwa Ruhig bleiben wie der Maulwurf oder Schlafen wie der Bär heißen. Alle Übungen, die im Fließtext vorkommen, sind ganz hinten im Buch (S. 30/31) noch einmal kurz mit Bild und Übersicht erklärt, sodass die Yogapraktizierenden schnell einen Überblick bekommen und gezielt nach ihren Bedürfnissen Ideen finden.

Insgesamt finde ich das Yoga-Buch sehr gelungen, vor allem, da Kinder dieses selbstständig zur Hand nehmen können. Aber auch für gemeinsame Yoga-Sessions absolut zu empfehlen.

Buchinfos
Autorin: Christiane Kerr
Illustratorin: Julia Green
Titel: Der Yoga-Bär
Untertitel: Entspann dich wie die Tiere im Wald.
Verlag: Ullmann
ISBN: 978-3-7415-2580-3
Seitenanzahl: 32
Aufmachung: Hardcover mit farbigen Illustrationen
Genre: Mitmachbuch | Kinderbuch | Gesundheit
Preis: € 9,95 
empfohlenes (Lese)Alter: ab 4 Jahren
[vielen dank an literaturtest und den ullmann-verlag für dieses 
rezensionsexemplar | werbung, da nennung, verlinkung und rezension]

 

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Rezensionen W

Rezension | Wells, Benedict: Hard Land

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Schon am 1. März 2021 erschien der großartige Coming-of-Age-Roman von Benedict Wells. Gleich vorweg: Es ist ein Werk, welches man sehr schnell lesen wird, denn die Spannung und vor allem der Schreibstil machen es dem/der Lesenden unmöglich, das Buch wegzulegen.

Wie schon im ersten Satz geschrieben, handelt es sich bei diesem Werk um eines, das einen jugendlichen Protagonisten auf seinem Weg begleitet.

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Rezensionen K

Rezension | Knausgård, Karl Ove: Im Winter

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Okay, ich hab das Buch vor dem Herbst ausgelesen, dann gewartet, weil ich es ja – passend zum Titel – im Winter hier auf Buchwelt vorstellen wollte. So vieles kam dazwischen und das Buch lag neben meinem Bett in einer ‚Bücherkiste‘, gemeinsam mit anderen, die darauf warten, rezensiert zu werden. Der Winter ist wieder mal vorbei, aber auf den nächsten kann und will ich nicht warten, sondern präsentiere jetzt Karl Ove Knausgårds Roman „Im Winter“.

Natürlich fragt man sich zurecht, ob es ein ‚Im Frühling‘ oder ‚Im Sommer‘ auch gibt. Wer diesem Blog folgt und ein Fan des norwegischen Autors ist, der oder die wird sicher festgestellt haben, dass es ein ‚Im Herbst‘ gibt (–> hier geht’s zur Rezension). Und ja, es gibt auch den Frühling und den Sommer. Nur die habe ich (noch) nicht gelesen. Die drei Monate, die das Buch umfasst, beginnen alle mit einem ‚Brief an eine ungeborene Tochter‘. So wird am 2. Dezember, am 1. Jänner und am 29. Jänner das jeweilige Monat eingeläutet. Wunderbare Bilder von Lars Lerin untermalen die einzelnen Seiten des Buches sowie den Umschlag. Es ist ein Gesamtkunstwerk, welches man immer wieder mal zur Hand nehmen kann. Knausgård beschreibt einzelne Beobachtungen so detailgetreu, lässt dann aber auch wieder Platz für eigene Interpretationen oder das Weiterträumen, Nachdenken.

Überschriften wie „Schneewehen“, „Kanaldeckel“, „Das Ich“ oder „Weihnachtsgeschenke“ laden die Leser•innen ein, darin zu schmökern, einzutauchen und – das passiert hier des Öfteren – über das Leben und den Tod nachzudenken.

Ein lebensbejahendes, nachdenkliches, voller Liebe gestaltetes und vor allem geschriebenes Buch. Ich bin froh, dass ich es nach längerer Zeit dann doch zur Hand genommen habe und darüber berichten darf.

Buchinfos
Autor: Karl Ove Knausgård
Titel: Im Winter
OT: Om Vinteren
Verlag: Luchterhand
erschienen: November 2017
ISBN: 978-3-630-87515-6
Seitenanzahl: 320 Seiten
Genre: Roman
Preis: € 22,70
[vielen dank an den verlag für dieses rezensionsexemplar | werbung, da rezension und verlinkung]

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Rezensionen D

Rezension | Dangl, Michael: Orangen für Dostojewskij

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Vor einigen Monaten habe ich „Ach, Virginia“ von Michael Kumpfmüller [Link zum Buch bei Kiepenheuer&Witsch] gelesen. In dessen Buch geht es um einen Lebensabschnitt von Virginia Woolf und ich war ein wenig unsicher, was ich von einem Roman über eine Schriftstellerin halten sollte. Genauso einen Fall haben wir hier, mit „Orangen für Dostojewskij“. Tatsächlich gelebte Personen werden hier in einer Art und Weise biographisch in einen Roman eingearbeitet, wobei Zeit und Orte nicht immer bedingt eine wahrheitsgetreue Rolle einnehmen müssen. Ich habe mich zu wenig in die Rezeption eingelesen, aber gehe davon aus, dass es sich bei diesen fiktionalen Biographieromanen um ein relativ neues Genre handeln dürfte. Es ist weder ein historischer Roman, noch reine Fiktion. Auf jeden Fall spannend, sich in die vermeintliche Lebenswelt eines Dostojewskij oder Rossini – der übrigens erst nach fast 100 Seiten auftaucht – einzulesen.

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Rezensionen M

Rezension | McEwan, Ian: Maschinen wie ich

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Wisst ihr, wie lange ich dieses Buch schon ausgelesen im Bücherschrank stehen habe? Ewig! Ich bin mangels Zeit am Computer beziehungsweise eher mangels Blogzeit überhaupt nicht dazu gekommen, dieses Werk von Ian McEwan zu rezensieren, obwohl es mir ausgesprochen gut gefallen hat.

Aufmerksam geworden bin ich auf „Maschinen wie ich“, als ich eine Freundin in ihrer Buchhandlung besucht habe und die Verlagsvertreterin für Diogenes mit ihr den neuen Katalog durchgegangen ist. Sie sprach von dem Werk nur in den höchsten Tönen und dann war es klar, dass ich es auch unbedingt lesen und rezensieren musste, vor allem, da ich zuvor schon zwei Werke von Ian McEwan hier auf meinem Blog vorgestellt habe (Der Tagträumer und The Children Act).

Der Klappentext zum Buch verrät folgendes:

Charlie ist ein sympathischer Lebenskünstler Anfang dreißig. Miranda eine clevere Studentin, die mit einem dunklen Geheimnis leben muss. Sie verlieben sich, gerade als Charlie seinen >Adam< geliefert bekommt, einen der ersten lebensechten Androiden. In ihrer Liebesgeschichte gibt es also von Anfang an einen Dritten: Adam.
Kann eine Maschine denken, leiden, lieben? Adams Gefühle und seine moralischen Prinzipien bringen Charlie und Miranda in ungeahnte – und verhängnisvolle – Situationen.

Was ich persönlich nun zum Buch erzähle, erfährst du, wenn du weiterliest 😉