Kategorien
Rezensionen Kinderbuch

Rezension | Rometsch, Ina und Verg, Martin: Geheimsache Labskaus

© Residenz-Verlag

Als ich das Buch aufschlug, war es schon um mich geschehen: Es konnte mich tatsächlich in seinen Bann ziehen (obwohl ich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre) und hat mir ein paar Stunden nette Unterhaltung geschenkt. Auf 160 Seiten liefert der Residenz-Verlag Spannung und Unterhaltung pur, und das nicht nur für Jungs, denn auch taffe Mädels haben ihren Beitrag zur Auflösung des Kriminalfalls beigesteuert.

Zum Inhalt

Oskar von Köhler hat Geburtstag und bekommt nicht das, was er sich eigentlich vorgestellt hatte – ein Schokotorte, sondern ein weiteres Handy, einen Golfschläger und einen Karottenkuchen..

Kategorien
Rezensionen Kinderbuch

Rezension | Holzinger, Michaela: Bobbi Bär und Doddi Dachs

© G&G-Verlag
© G&G-Verlag

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Vor- und Mitlesebuch, bei dem die Buchstaben b und d unterschieden werden sollen. Gerade weil sich diese beiden Letter so ähnlich sind, wurde eine Geschichte darum gebaut, und wenn man sich den Bären und den Dachs vorstellt, so wie auf dem Titelbild gezeichnet, könnten sich Kinder den Unterschied leicht merken: Bär mit großem Bauch (Rundung nach rechts) und Dachs mit großem Rücken (Rundung nach links).

Aufbau und Inhalt

Auf 44 Seiten lernen fünf- bis sechsjährige Kinder, wie man das kleine b vom kleinen d unterscheidet. Das ganze ist in eine nette Geschichte verpackt und in 4 Kapitel unterteilt. Die Kapitelüberschriften lauten:

Kategorien
Rezensionen Kinderbuch

Rezension | Holzinger, Michaela: Drachen küsst man nicht

9783851976892
© Obelisk-Verlag

Dieses Kinderbuch rezensiere ich für meine Arbeit an der Uni und es hat extrem viel Spaß gemacht, es zu lesen. Man ist in ca. 20 Minuten mit dem Text durch und die Illustrationen von Monika Maslowska sind total nett gestaltet und regen auch zum Mitschauen an, sofern man das Buch kleineren Kindern vorliest.

Aufbau

Das Buch ist lang und schmal, hat einen Umschlag aus Hardcover und zwei Vorlageseiten in der Farbe Orange. Mit 64 Seiten, wobei oftmals eine ganze Seite nur mit Illustrationen gefüllt ist, gehört es wohl zu den nicht ganz kurzen, aber auch nicht extrem langen Kinderbüchern für die Altersgruppe 7+, die der Obelisk-Verlag empfiehlt.

Kategorien
Rezensionen Kinderbuch

Rezension | Hula, Saskia: Kaninchentage

9783851976878
© Obelisk-Verlag

Dieses Kinderbuch habe ich im Zuge meiner Proseminararbeit für die Uni mit großer Freude gelesen, denn die Geschichte ist einfach sehr nett. Der Verlag (Obelisk-Verlag Innsbruck-Wien) gibt an, dass dieses Buch ab 10 Jahren geeignet ist, wobei ich sagen muss, dass man es wohl auch schon mit einem Alter von acht Jahren gut versteht und lesen kann.

Aufbau

Das Buch ist ein Hardcover-Buch und hat farbige Einlageblätter. Die Seiten sind relativ dick und reißfest, was bei Kinderbüchern dieser Altersempfehlung zwar nicht mehr unbedingt notwendig, aber ganz hilfreich ist. Vor allem, wenn die Kleinen das Buch dann im Bett vor dem Schlafen gehen lesen wollen.

Kategorien
Weekly

[27.13] Woche für Woche-Glosse

Diese Woche gibt’s gleich drei Themen, die ich interessiert verfolgt oder umgesetzt habe. Darüber möchte ich natürlich berichten, und deshalb dauerte die Veröffentlichung der Glosse auch länger als gewohnt.

Bachmannpreis vergeben

PetrowskajaKatja0002
© http://bachmannpreis.eu | Gewinnerin 2013
Katja Petrowskaja

Wie unter „Veranstaltungen“ angekündigt, fanden die 37. Tage der deutschsprachigen Literatur diese Woche statt. Der Bachmannpreis 2013 wurde dabei an Katja Petrowskaja mit ihrem Text „Vielleicht Esther“ vergeben. Ein weiterer Preisträger ist Heinz Helle mit dem mit € 5.000,00 dotierten Ernst-Willner-Preis. Die Lesung dieses Autors habe ich mit größter Aufmerksamkeit verfolgt und fand „Wir sind schön“ sprachlich sehr ausgereift.

Den Publikumspreis ergatterte die Österreicherin Nadine Kegele mit ihrem Text „Scherben schlucken“ – den 3sat-Preis bekam Benjamin Maack , den Kelag-Preis Verena Güntner.

Erstes Buch für erste Challenge gelesen

Meine erste Challenge hier auf diesem Bücherblog lautet ja „Lies dich rund um den Globus 2013/14“ – und wo anfangen wenn nicht im eigenen Land? Mit Paulus Hochgatterers Roman Wildwasser ging’s also los und ich kann meinen ersten Staat, nämlich Österreich, abhaken. In kleinen Schritten geht’s weiter zum nächsten Land, das wohl Deutschland werden wird, denn dazu hab ich grad ein Buch bei vorablesen.de gewonnen (Geheimsache Labskaus).

Zittern um Vorlesungsprüfung Kinder- und Jugendliteratur

Diese Woche habe ich auch wieder eine Vorlesungsprüfung hinter mich gebracht. Leider viel zu wenig gelernt, was sich zeigte, als ich den Prüfungsbogen in Händen hielt und mir schon ernsthaft überlegte, ob ich ihn einfach unbeschrieben wieder abgeben sollte. Doch dann dachte ich mir: Probiers doch einfach! Vielleicht gibt’s ja ein paar halbwegs richtige Antworten und dann wird’s positiv. Nach dem Abgeben der Prüfung und der E-Mail der Professorin, dass sie schon alles korrigiert hätte und wir die Noten in KW 28.13 (also vielleicht schon morgen?!!?) bekommen würden, wurde mir Angst und Bange. Ich hoffe, dass es dann doch gut ausgegangen ist und ich einen weiteren Schritt in Richtung Studienabschluss gehen konnte. Aktualisierung 12.07.2013: POSITIV! 🙂

Das war’s auch schon wieder für heute…

So long, die Glossentante

Kategorien
Rezensionen H

Rezension | Hochgatterer, Paulus: Wildwasser

Wildwasser von Paulus Hochgatterer
© Deutscher Taschenbuchverlag

Den schon 1997 im Zsolnay-Verlag in Wien erschienene Adoleszenzroman „Wildwasser“ habe ich in der 2. Auflage 2011 (Neuausgabe 2009), erschienen im Deutschen Taschenbuchverlag, gelesen. Der Autor Paulus Hochgatterer wurde 1961 in Niederösterreich (Amstetten) geboren und lebt als Schriftsteller und Kinderpsychiater in Wien. Er studierte Medizin und Psychologie.

Auf 128 Seiten verfolgen die Leserinnen und Leser eine innere Fahrt von Jakob Schmalfuß, der auf der Suche nach seinem Vater ist. Der Roman spielt in Ostösterreich und zieht sich von Wien bis in den Eingang des Gesäuses.

Kategorien
Rezensionen Kinderbuch

Rezension | Dahl, Roald: Matilda

© Penguin Books

Zugegeben, das Buch ist schon richtig alt. 1988 das erste Mal erschienen, aber immer noch aktuell und vor allem lesbar. Zum Autor gibt es nicht sehr viel zu sagen: Der 1916 geborene Roald Dahl verbrachte seine Kindheit in England, mit 26 wanderte er nach Washington, D.C. aus und begann zu schreiben. Erst 1960 (als 44-jähriger Mann) schrieb er erstmals Kinderbücher. Viele seiner Werke wurden verfilmt und sind demnach noch populärer als die Bücher ohnehin schon waren: Charlie und die Schokoladenfabrik und eben Matilda, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Kategorien
Rezensionen M

Rezension | Miedler, Nora: Schatzsuche

Shiti

© Ullstein Buchverlage
© Ullstein Buchverlage

Gleich mal vorweg: man kann das alberne Wort „Shiti“ als Zusammenfassung für diesen Roman durchaus verwenden. Viel zu oft verwendet wird es nämlich auch von der Protagonistin Teddy (eigentlich Thaddäa Kis), die 33jährig immer noch Jungfrau ist und meines Erachtens schon viel zu alt für Empfindungswörter à la „shiti“. Sowas hört man vielleicht im Unkreis von pubertierenden Jugendlichen – hier kommt es einfach nur peinlich rüber.

Kategorien
Allgemein

Was ich gerade lese

Neben meiner täglichen Zeitungslektüre lese ich momentan „Schatzsuche“ von Nora Miedler (zur Homepage der Autorin geht’s hier). Das Buch gewann ich wieder bei vorablesen.de und werde es in den nächsten Tagen rezensieren | zur Rezension. Normalerweise ist dieses Genre (also „Frauenroman“) nicht ganz so mein Fall und bin daher gespannt, wie die Geschichte ausgeht. Gestern ließ ich es unabsichtlich (ehrlich, ich schwöre!) auf den Boden fallen und hoffe, dass dies kein negatives Omen ist.

Kategorien
Rezensionen F

Rezension | Farquharson, Vanessa: Nackt schlafen ist bio

Vorgeplänkel

Als ich von dem Buch das erste Mal hörte, war ich nicht sonderlich begeistert, es mir zuzulegen, denn was wollte mir die Autorin aus Kanada beibringen, was ich nicht eh schon über ökologischen Lifestyle wusste? Also beließ ich es dabei, um ein paar Jahre später, genauer gesagt dieses Jahr im Februar, nach dem Buch Ausschau zu halten. Klar hätte ich es mir auch einfach über’s Internet bestellen können, doch meine Vorliebe für angreifbare Buchgeschäfte hat mich nach einem vormittäglichen Kinobesuch in eine Filiale der größten Buchhandelskette in Österreich gelotst. Dort angekommen, begab ich mich fälschlicherweise in die Belletristikabteilung, da ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte, dass dieses Buch als Sachbuch gehandelt werden würde. Der Mitarbeiter, den ich wegen des Buches befragte, meinte nur, dass er noch nie davon gehört hätte und tippte den Titel in den Computer ein. „Ah, wir haben anscheinend doch sehr viele von den Büchern lagernd. Sie müssen in den ersten Stock“, war sein Kommentar auf den Auswurf in seinem Programm.