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Rezension | Klugkist, Thomas: Hanna und Sebastian

hanna und sebastian
© C.H. Beck | Buchcover

Wer ‚Gut gegen Nordwind‘ oder ‚Alle sieben Wellen‘ von Daniel Glattauer mag, wird bei Hanna und Sebastian nicht diese Leichtigkeit und den überaus schnellen Lesefluss finden. Denn dieser Roman hat es in sich:

Zu Beginn werden ellenlange Briefe gewechselt, die philosophische Themen behandeln. Im zweiten Abschnitt steigen die Protagonisten Hanna und Sebastian dann auf SMS und E-Mail um, was schon um einiges leichter lesbar wird. Dann folgt ein dritter Teil, in dem die E-Mails wieder länger (und mühsamer) werden und das Ende ist dann wiederum versöhnlich.

Die wirklich wichtigen Themen des Romans werden schnell abgehandelt und dafür wird umso mehr über die Gefühlswelt Sebastians und Hannas gemailt. Dabei gibt es aber nicht nur eitle Wonne, sondern viel Lug & Betrug als auch unerwartete Todesfälle.