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Rezension | Abele, Helen: Das Haus hinter dem Maulbeerbaum

Das Haus hinter dem Maulbeerbaum von Helen Abele„Das Haus hinter dem Maulbeerbaum“ von Helen Abele ist am 16. März 2015 erschienen und ich durfte es schon vorab lesen! Da ich auch bei der Blanvalet-Challenge 2015 mitmache, kann ich dieses Buch gleich in die Wertung mit hinein nehmen.

Das Cover beschreibt den Titel schon ganz schön, auch der Inhalt dreht sich rund um das alte Haus, die Ca‘ More. Dort soll die deutsche Architektin Agnes im Auftrag von Michele, einem attraktiven und impulsiven Italiener, das alte Anwesen umbauen. Natürlich kommen sofort Zweifel von den Anwohnern, warum hier wohl eine Deutsche zum Handkuss kommt und als vor der Tür der Architektin plötzlich ein geköpfter Hase liegt, denkt sie daran, aufzugeben. Doch will sie das wirklich? Möchte sie zurück zu ihrem Ehemann, der in Agnes nicht mehr als eine Sekretärin und Hausfrau sieht? Oder soll sie sich dem italienischen Flair hingeben und endlich das tun, was sie schon so lange vorhatte: als Architektin arbeiten.

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Rezension | Steiner, Kerstin: Hollywood Hills – Teil 1

Zuerst mal möchte ich ein riesiges Lob für das Buchcover aussprechen. Endlich mal wieder was Farbiges, was einem sofort ins Auge sticht. Beim Titel denke ich sofort an den Hit von Sunrise Avenue und sobald man die ersten Zeilen gelesen hat, fühlt man sich auch gleich in Urlaubsstimmung versetzt, egal wie kalt oder grau es grade draußen ist.

hollywood hills

Zum Inhalt

Jennifer ist TV-Journalistin und stapft von einem Fettnäpfchen ins nächste. Sie lernt Tom kennen, einen angesagten Musiker, der von ihr genauso angetan ist wie sie von ihm und die Liebesgeschichte startet, während die beiden zur Hochzeit von den jeweils besten Freunden eingeladen sind.

Die Geschichte liest sich flüssig und leicht – genau so sollte ‚Chick Lit‘ oder eine romantische Liebeskomödie im Young Adult-Genre sein!

Leider haben sich in mein eBook ab und zu Fehler eingeschlichen, von denen ich hoffe, dass sie in nächsten Ausgaben verschwunden sind, denn das hat es für mich manchmal etwas holprig gemacht und den sonst tollen Lesefluss ein wenig gebremst. Es wäre schade, wenn durch Orthographie-Fehler eine negativere Bewertung abgegeben werden müsste. ABER: wie schon erwähnt, ist die Story super und passt wie die Faust auf’s Auge in das beschriebene Genre (mit welchem ich normalerweise auch nicht so viel anfangen kann)!

E-Book-Details
Autorin: Kerstin Steiner
Titel: Hollywood Hills - Sex, Laughs & Rock'n'Roll
Verlag: neobooks Self Publishing
erschienen: 22.05.2014
Seitenanzahl: 321
ISBN: 978-3-8476-8893-8
Preis: € 2,99 (eBook)
zur Homepage der Autorin: bitte hier klicken
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Rezension | Hertz, Anne: Die Sache mit meiner Schwester

die sache mit meiner schwester
© pendo verlag | Buchcover

Bei LovelyBooks läuft gerade noch eine Lesechallenge zu diesem Buch, das in der Sparte „Frauenliteratur“ angesiedelt ist. Dabei handelt es sich um einen Roman, der nicht von einer, sondern zwei Personen geschrieben wurde. Zwei Schwestern, die gemeinsam als Anne Hertz schriftstellerisch tätig werden, berichten in diesem Buch fast ein wenig autobiographisch über ihr Leben. Die fiktionalen Protagonistinnen sind Nele Krüger und Heike Bachmann, die Autorinnen dahinter Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz (hier geht’s übrigens zu ihrer Facebook-Seite).

Nele ist Single, Heike Mutter dreier Kinder und glücklich verheiratet – zumindest dem Anschein nach. Die jüngere und unternehmungslustigere der beiden Schwestern, Nele, ist seit ihrer Kindheit in Niklas Mesterkamp verliebt, doch dieser steckt in einer Ehe mit Annette, was Nele zum Verhängnis wird. Nach einem Eklat in einer Talkshow, wo die beiden Schwestern über ihr neuestes Buch reden sollen, ruft nämlich Niklas‘ Ehefrau an, konfrontiert Nele mit ihren ehebrecherischen Taten und setzt noch eins drauf, indem sie ausplappert, dass die beiden Frauen gar nicht mehr zusammen schreiben, sondern einen Ghostwriter beauftragen. Natürlich regt sich die Fangemeinschaft auf, doch noch schlimmer ist das Verhältnis zwischen Nele und Heike. Zu allem Überfluss haben die zwei Schwestern dann einen Autounfall und Heike fällt ins Koma …

Das Buch ist aufgeteilt in 20 Kapitel plus einen Epilog, den ich ganz gut gelungen finde. Außerdem gibt’s noch einige Tagebucheinträge von Heike und Nele, die sehr passend in den Fließtext eingegliedert sind. Erzählt wird in Ich-Form aus Neles Blickwinkel und im Präsens, das heißt, man kann den Geschehnissen ganz gut folgen.

Insgesamt hat mir der Roman sehr gut gefallen, wenn auch ein paar kleine Schnitzer vorhanden sind. So kommen an zwei Stellen (?) Namensverwechslungen vor und die Sache mit Oliver und seinem Sohn Jakob scheint auch nicht ganz lupenrein zu sein, zumindest sehe ich das so (Stichwort: Oliver und Nina). Das Verhalten und der ganze Charakter Neles bessert sich während der Lektüre, doch als sie finale Schritte im Fall Niklas setzt, fällt sie wieder in ein kindliches Stadium zurück.

Für alle, die leichte und flüssige Frauenliteratur mögen, spreche ich eine klare Empfehlung aus. Allerdings war ich wirklich schnell mit dem Buch durch und fand es an manchen Stellen ausbaufähig.

Vielen Dank an den pendo-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars!

Buchdetails

Autorin: Anne Hertz
Buchtitel: Die Sache mit meiner Schwester
Verlag: pendo verlag
erschienen: 10.03.2014
Seitenanzahl: 336
ISBN: 978-3-86612-363-2
Preis:€ 14,99 [D], € 15,50 [A], sFr 21,90

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Rezension | Sabbag, Britta: Das Leben ist (k)ein Ponyhof

Sabbag_Das-Leben-ist-k-ein-Ponyhof_epremiere
Am 14. März 2014 erschien das Buch „Das Leben ist (k)ein Ponyhof“ von Britta Sabbag als ePremiere* im Bastei Lübbe-Verlag. Ich habe es bereits gelesen und stelle das Buch, dessen Cover in gelb gehalten ist, nun mal vor. Das dazugehörige Taschenbuch erscheint übrigens am 15. April 2014.

*Eine ePremiere ist laut Verlag faster than print und somit für alle E-Book Leserinnen schon ein bis zwei Monate vor dem Erscheinungstermin des physischen Buches erhältlich.

Hier geht’s übrigens zum Interview mit der Autorin:

Britta Sabbag, die schon mehrere Romane und ein Jugendbuch verfasst hat, widmet sich nun einer jungen Dame namens Antonia, die in der Großstadt Karriere machen will. Alles scheint perfekt: Ihr Job in einer renommierten Kanzlei, wo sie bald als Partnerin vorgeschlagen werden soll und ihr Bald-Ehemann Carl, mit dem sie sich in jedem Punkt einig ist. Zumindest bis zu dem Tag, an dem Inge (Antonias Mutter) für drei Wochen nach Indien reist und ihren etwas senilen Ehemann Walter (Antonias Stiefvater) allein lässt. Beziehungsweise eben nicht, denn Tönchen, wie Walter seine Stieftochter liebevoll nennt, soll nach dem Rechten sehen, und das in dem kleinen, verschlafenen Dorf ihrer Kindheit.

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Rezension | Jónsdóttir, Sólveig: Ganze Tage im Café

ganze tage im café
© Insel Verlag

Auf Lovelybooks mache ich bei der Jänner-Challenge mit und dafür durfte ich dieses Buch lesen und rezensieren. Vielen Dank schon mal an den Insel Verlag für die Zurverfügungstellung des Exemplars!

Normalerweise ist für mich Frauenliteratur eher ein rotes Tuch, doch da der Roman aus Island kommt, kam ich nicht drum herum, ihn zu lesen. Und im Endeffekt stellte sich heraus, dass es nicht nur schmachtende Teenie-Mädls sind, die nur ans Shoppen denken, sondern durchwegs Damen mit realen und ernst zunehmenden Problemen, die als Protagonistinnen dienen. Im Isländischen ist es bereits im Jahr 2012 erschienen und war wochenlang auf der dortigen Bestsellerliste. Ob es das im deutschsprachigen Bereich auch schafft, ist fraglich, denn die Übersetzung aus dem Isländischen, die von Sabine Leskopf sehr gut getroffen wurde, hat auch ihre Eigenheiten. Wenn man mit der Anrede „Mein Liebes“ oder „Meine Mía“ seine Probleme hat, liegt das eher nicht an der Person, die das sagt, sondern an der Sprache und bedeutet eigentlich nicht mehr als „Du, Mía…“. Einige Probleme könnten beim Lesen auftauchen,

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Rezension | Miedler, Nora: Schatzsuche

Shiti

© Ullstein Buchverlage
© Ullstein Buchverlage

Gleich mal vorweg: man kann das alberne Wort „Shiti“ als Zusammenfassung für diesen Roman durchaus verwenden. Viel zu oft verwendet wird es nämlich auch von der Protagonistin Teddy (eigentlich Thaddäa Kis), die 33jährig immer noch Jungfrau ist und meines Erachtens schon viel zu alt für Empfindungswörter à la „shiti“. Sowas hört man vielleicht im Unkreis von pubertierenden Jugendlichen – hier kommt es einfach nur peinlich rüber.

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Was ich gerade lese

Neben meiner täglichen Zeitungslektüre lese ich momentan „Schatzsuche“ von Nora Miedler (zur Homepage der Autorin geht’s hier). Das Buch gewann ich wieder bei vorablesen.de und werde es in den nächsten Tagen rezensieren | zur Rezension. Normalerweise ist dieses Genre (also „Frauenroman“) nicht ganz so mein Fall und bin daher gespannt, wie die Geschichte ausgeht. Gestern ließ ich es unabsichtlich (ehrlich, ich schwöre!) auf den Boden fallen und hoffe, dass dies kein negatives Omen ist.