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Kolumne | Das Geschäft mit den Kindern – Teil 1: Schreibabys

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© Daniela Steinbach | Foto aus Privatbesitz

Auf die Gefahr hinauf, dass ich jetzt von mehreren Seiten böse Blicke (hoffentlich nicht mehr) ernte, muss ich mal meinem Unmut über das titelgebende Sujet zum Ausdruck bringen. Als Mama zweier Burschen kann ich nun ein wenig in meinem Erfahrungskisterl kramen und ziehe ab und zu Anekdoten raus, die echt lustig sind, zum Beispiel, wie viele Sorgen wir uns machten, als Sohn No. 1 einfach nicht aufhörte zu schreien – und das drei Monate lang. Okay, so schlimm war’s auch nicht, denn er war meistens ruhig, wenn andere Personen im Raum waren, die nach einer halben Stunde wieder gingen. „Was hast du denn? Der ist ja eh so brav!“, bekam ich nicht nur einmal zu hören. Ich ging zur Cranio-Sacral-Behandlung, zur privaten Kinderärztin, ließ mich von einem Kassenkinderarzt niedermachen, weil er glaubte, der Mr. Perfect in Sachen Kids zu sein („Ich habe vier Kinder, mir brauchen Sie nichts erzählen“ – aber Hauptsache in der Praxis ordinieren, anstatt zu Hause aufs Baby aufzupassen).

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Weekly

[48.13] Woche für Woche-Glosse

News und Neuerungen

Man sehe und staune, wie viele Einträge ich – mit Hilfe einer Gastautorin – diese Woche geschafft habe. Das ist, soweit ich das richtig überblicke, Rekord auf meiner Website. Umso mehr freut es mich, dass nun auch die BesucherInnenzahl und hoffentlich auch die LeserInnenzahl steigt. Um einem größeren Publikum gerecht zu werden, wurden die beiden Ordner „Wien-Special“ und „Kolumnen“ in die Buchwelt eingebaut.

Wien-Specials

Da ich selbst in Wien lebe und diese Stadt so viel zu bieten hat, dass jährlich einiges an Städteführern (Gebrauchsanweisungen, Erlebnisberichte, …) herausgegeben wird, widme ich mich unter dieser Rubrik den Neuerscheinungen (oder überarbeiteten Ausgaben) der letzten fünf Jahre. Ich hoffe, dass schnell ein Überblick entsteht und der Leser / die Leserin sich für ein Buch entscheiden kann. Das Wien-Special geht auch einher mit der zweiten neuen Rubrik, denn erlebe ich als Wienerin mal was Lustiges, Arges, Trauriges, Skurriles, et cetera, dann passiert das meistens auch in Wien, was nicht heißen soll, dass ich nie woanders hin fahre 😉

Kolumnen

Wie der Titel schon sagt, werden in unregelmäßigen Abständen Kolumnen erscheinen. Teils von GastautorInnen geschrieben, teisl von mir selbst eingestellt. Wer auf die Seite Kolumnen klickt, sieht dort eine E-Mail-Adresse, die für Ideen, Anregungen und Wünsche offen ist.

Kinderbücher

Begonnen habe ich auf Buchwelt.co.at nicht mit Kinderbüchern, aber es werden immer mehr. Das kam dadurch, dass ich ein Proseminar an der Uni besucht habe, welches sich mit Kinder- und Jugendliteratur beschäftigte. Dann war es Zeit, eine Hausarbeit zu schreiben, in der ich mich vor allem den Neuerscheinungen des ersten Quartals 2013 widmete. Nach und nach wurden es aber immer mehr und neuere Kinderbücher und langsam liebe ich dieses Genre mehr als Krimis. Naja, so arg ist es nun auch wieder nicht. Man darf gespannt sein, denn ein paar Bücher habe ich wieder in petto.

 

 

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[Kolumne] Yoga-Nettiquette oder wie man den Stress des Alltags rausschwitzt

„Im Hotroom kann es schon mal eng werden. Seid nett zu einander, mit einem Lächeln auf den Lippen yogelt es sich viel leichter“ liest man auf den Damentoiletten des Yogastudios, das ich seit einigen Wochen wieder stärker frequentiere. Jedes Mal vor Beginn einer Klasse lese ich mir die Infos für die bevorstehenden schweißtreibendsten 90 Minuten des Tages durch und besonders die letzte sticht mir dabei ins Auge. Ich möchte von mir behaupten, eine nette, liebenswürdige Person zu sein. Außerdem bin ich recht höflich und teilweise etwas schüchtern. Vor allem Fremden begegne ich mit einer freundlichen Distanziertheit. Die Yoga-lächel-Regel kommt mir da besonders entgegen, denn so kann ich das auch von anderen erwarten.

Vor einer Woche allerdings musste ich mich fragen, wie zum Guru man es schafft, nett zu bleiben, wenn andere es einfach gar nicht sind. Es kann tatsächlich oftmals (!) sehr sehr eng sein in einem beliebten Yogastudio. Von außen betrachtet, schaut das aus, als yogierten im Hotroom Sardinis. Alle so nah beieinander, dass der eine den Schweiß des anderen nicht nur einatmet sondern auch wieder ausspuckt.