Rezension | Rosende, Mercedes: Falsche Ursula

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Der Klappentext verrät gemeinsam mit dem Titel Falsche Ursula schon ein wenig, worum es in diesem Kriminalroman geht. Mercedes Rosende veröffentlichte dieses Werk 2017 auf Spanisch und wenn ihr hier weiterlest, erfahrt ihr, worum es geht:

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Gastrezension | Publig, Maria: Waldviertelmorde und Killerkarpfen

Selbst im Waldviertel groß geworden, habe ich meiner Schwiegermutter die zwei Krimibände von Maria Publig zum Lesen und Rezensieren gegeben. Vielen Dank für die Eindrücke zu den beiden Werken:

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Rezension | Radermacher, Ulrich: Hundsbua

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Die Inhaltsangabe hat mich sofort in ihren Bann gezogen, denn die elf Monate alte Sophia Christ wird schlafend in ihrem Kinderwagen entführt, als die Kindergartengruppe gerade draußen im Park war. Die Eltern der Kleinen geben sich nicht sehr kooperativ und scheinen größere Probleme als das Verschwinden ihrer Tochter zu haben. Auch ein weiteres verdächtiges Paar kommt schnell hinzu, doch ob Fabienne Wächter und ihr Ehemann hinter der Kindesentführung stecken?

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Rezension | Raab, Thomas: Walter muss weg

Thomas Raab kennt man als Krimiautor, und nun gibt es für die skurrile Frau Huber eine neue Reihe. Bei „Walter muss weg“ geht es aber nicht nur um die Auflösung des Rätsels um Walters Verschwinden aus dem Sarg. 

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Rezension | Theils, Lone: Das Meer löscht alle Spuren

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Wieder durfte ich in den Genuss eines Kriminalromans kommen. Nora Sand, die dänische Journalistin, die vor allem in London ermittelt, kennt man schon aus dem Krimi „Die Mädchen von der Englandfähre“ (zur Rezension bitte hier klicken). Nun beschäftigt sich die toughe Frau nicht mehr mit dem Frauenmörder Bill Hix, obwohl er ihr immer noch in Träumen unterkommt, sondern gerät über Umwege in einen tödlichen Medikamentenfall.  Weiterlesen

Rezension | Beer, Alex: Die rote Frau

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Nicht jeder hat das Glück, mit der Autorin persönlich durch das Wien der 1920er Jahre zu schreiten, begleitet von einer kompetenten Fremdenführerin. Im Rahmen eines Instawalks zum Kriminalroman „Die rote Frau“ durfte auch ich als Bloggerin ins unterirdische Wien abtauchen und den Spuren des Ermittlers August Emmerich folgen.

Wenn ihr genauso gespannt seid auf ein altes Wien wie ich es vor der Lektüre war, dann solltet ihr den Roman unbedingt lesen! Hier noch die Rezension, damit ihr auch wisst, worum es geht:  Weiterlesen

Rezension | Korber, Tessa: Die Katzen von Montmartre

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Wer „Glennkill“ oder „Garou“ von Leonie Swann kennt, weiß, wie es ist, wenn aus der Perspektive von Tieren erzählt wird. Im Kriminalroman „Glennkill“ wird von Schafen ermittelt, bei Tessa Korbers Roman, welcher im Pariser Künstlerviertel Montmartre spielt, sind es die Katzen. Doch kommen „Die Katzen von Montmartre“ genauso gut an?  Weiterlesen

Rezension | Theils, Lone: Die Mädchen von der Englandfähre

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Genau an meinem Geburtstag erschien dieses Krimidebüt der dänischen Autorin Lone Theils. Der Titel des Buches, „Die Mädchen von der Englandfähre“, verrät noch nicht sehr viel, allerdings wird sofort die Neugierde geweckt. Das als Kriminalroman – vor allem wegen der journalistischen Ermittlerin Nora Sand – betitelte Werk entpuppt sich gegen Ende hin immer mehr als Thriller und ist, soviel möchte ich gleich zu Beginn verraten, nichts für Zartbesaitete.

Nora Sand ist Journalistin und kommt in Besitz eines alten Koffers. Nach dessen Öffnung stößt sie auf Bilder, die junge Damen zeigen. Sehr bald kann sie auch die Identätit der beiden herausfinden:  Däninnen, Lulu und Liesbeth, die auf der Englandfähre einfach verschwunden sind und nie wieder gefunden wurden. Nora lebt in England und kommt ursprünglich aus Dänemark, so kann sie sich auch mit den Verwandten und Bekannten der beiden Verschollenen unterhalten, denn sie will einen Artikel in der Zeitung Globus bringen, für die sie arbeitet. Nach und nach gerät sie immer weiter in die Geschichte hinein und alles deutet darauf hin, dass der Frauenmörder Bill Hix dahinter stecken könnte. Neben diesem Handlungsstrang gibt es auch noch einen romantischen, denn Andreas, der in jungen Jahren unglücklich in Nora verliebt war, kreuzt auf einmal in London auf.

Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und vor jedem Abschnitt sagte ich mir: „Nur noch ein Kapitel!“ Es spricht fürs Buch, dass es nie bei einem Kapitel geblieben ist, denn es war mitunter richtig spannend und der Leser/die Leserin wird wissen wollen, wie es weitergeht. Passagen, die langatmig werden könnten, gab es während der Lektüre kaum und die Kriminalgeschichte löst sich gut auf, auch wenn es einen Vorfall in Wolfhall, dem Gefängnis, in dem Bill Hix seine lebenslange Haftstrafe absitzt, gegeben hat, den man wohl in der Realität (hoffentlich) nicht findet.

Für Krimifans und Thrillerbegeisterte ein wahrer Genuss und vor allem auch ein kurzweiliger, schnell zu lesender Roman.

Vielen Dank für das tolle Rezensionsexemplar!

Buchinfos

Autorin: Lone Theils
Titel: Die Mädchen von der Englandfähre
Verlag: rororo (Rowohlt)
erschienen: 19.05.2017
ISBN: 978-3-499-27253-0
Seitenanzahl: 432
Genre: Krimi | Thriller

Rezension | Prammer, Theresa: Die unbekannte Schwester

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Den dritten Teil der Reihe um Carlotta Fiore und Konrad Fürst habe ich schon vor der Premierenlesung am 13.4.2017 in der Thalia-Filiale Landstraße beendet und – es war nicht anders zu erwarten – für sehr gut befunden. Die Autorin Theresa Prammer hat die Lesung so lustig und einzigartig gestaltet, dass es spätestens da Anlass dazu gegeben hätte, alle Bücher von ihr zu kaufen.

Auf Buchwelt.co.at findet ihr die Rezensionen zu den ersten beiden Kriminalromanen dieser Serie – Wiener Totenlieder und Mörderische Wahrheiten (mit Klick auf den Titel gelangt ihr zur jeweiligen Rezension), allerdings kann man auch getrost mit „Die unbekannte Schwester“ beginnen, denn Theresa Prammer verwebt die Vorgeschichte von Carlotta und Konrad gut in die aktuelle Erzählzeit.

Carlotta Fiore, die mit dem Kriminalbeamten Hannes einen gemeinsamen Sohn hat, wird endlich selbst in den Kriminaldienst einberufen und bildet mit ihrem ebenfalls neu zugelassenen Kollegen Konrad Fürst ein Team. Gleich zu Beginn gilt es, an einen Tatort zu fahren, um einen Selbstmord zu begutachten. Oder war es doch Mord? Der Einstieg ist spannend und man befindet sich sofort am Schauplatz und fühlt mit Carlotta mit, selbst als sie sich vor ihren garstigen Kolleginnen auf der Toilette versteckt. Die Tatsache, dass eine junge Frau ohne jegliche Qualifikation zur Kriminalpolizei gehören soll, ist sehr weit hergeholt, allerdings sieht das die Protagonistin auch so. Dennoch ist Carlotta unverzichtbar, zumindest für Konrad Fürst, der leider unter Gedächtnisverlust leidet. Und dann ist da noch Henriette, die auf Lottas Sohn Konny aufpassen soll, dann aber doch mitsamt Baby am Kommissariat auftaucht und die junge Mama in Verlegenheit bringt.

Ein Buch, welches von krimibegeisterten LeserInnen unbedingt in die Hand genommen werden sollte, denn es überzeugt durch Handlung, Spannung und Romantik (ja, auch die kommt nicht zu kurz), auch wenn es manchmal an Plausibilität fehlt – aber hey, es ist ein Roman!

Buchinfos

Autorin: Theresa Prammer
Titel: Die unbekannte Schwester
Verlag: List Verlag
erschienen: 7.4.2017
ISBN: 978-3-47135-139-0
Seitenanzahl: 384 Seiten
Genre: Kriminalroman | Serie