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Rezension | Laredo, Sonia: Das Glück der Worte

Das Glueck der Worte von Sonia LaredoIch hatte diesmal kein Glück, denn die Lektüre des Buches hat mich leider gelangweilt. Alles plätschert irgendwie dahin, die Handlung ist so was von vorhersehbar und wenn nicht, dann zu abstrus.

Aber mal zum Klappentext:

Von einem Tag auf den anderen steht Brianda ohne Job da. Sie bricht ihre Zelte in Madrid ab und begibt sich auf eine Reise ins Nirgendwo – bis sie in einem verwunschenen Bergdörfchen landet, wo sie ihr wahres Talent entdeckt: anderen genau die Lektüre zu empfehlen, die ihrem Leben die entscheidende Wendung verpasst. Und auch auf sie selbst warten einige Überraschungen …

Was hinten am Buch abgedruckt ist, mag verlockend klingen, doch im Grunde genommen ist es bereits das ganze Buch, erweitert um zwei bis drei Ereignisse, die sich von Anfang bis Ende ziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist langsam. Für mich so langsam, dass es beim Lesen Langeweile erzeugt und ich sehr froh war, als ich es endlich durch hatte.

Es gibt aber meines Erachtens aus Leserinnen, die das Buch lieben werden, und zwar solche, die sich in romantischen Märchen mit einem eher seichten Unterhaltungsfaden wiederfinden und abends vor dem Einschlafen nur mehr fünf Seiten lesen.

Es tut mir leid, dem Buch keine bessere Kritik zu geben, zumal der Einband schön gemacht wurde und der Titel ‚Das Glück der Worte‘ poetisch klingt und zum Fantasieren anregen kann.

Buchdetails
Autorin: Sonia Laredo
Titel: Das Glück der Worte
Verlag: DVA
erschienen: 27.10.2014
Seitenanzahl: 384 Seiten
ISBN: 978-3-421-04634-5
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