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Rezensionen Jugendbuch

Rezension Jugendbuch | Kreslehner, Gabi: Nils geht

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Dieses Buch ist ein wichtiger Beitrag zur Kinder- und vor allem Jugendliteratur. Der Titel „Nils geht“ lässt verschiedene Assoziationen zu, worum es in dem Werk von Autorin Gabi Kreslehner gehen könnte. Mein erster Gedanke war ein bisschen zu pessimistisch, doch zum Glück hat sich dieser gegen Ende der Lektüre dann doch ein wenig verflüchtigt.

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Rezension | Janotta, Anja: Linkslesestärke

… oder die Sache mit den Borten und Wuchstaben

Linkslesestaerke oder Die Sache mit den Borten und Wuchstaben von Anja Janotta
Linkslesestaerke oder Die Sache mit den Borten und Wuchstaben von Anja Janotta

Auf dieses Buch habe ich gewartet. Ja wirklich. Denn es ist ultrakomisch, saumäßig lustig und dann wieder tieftraurig. Die Protagonistin Mira merkt sich einfach keine Namen, kann nicht Rechtschreiben (= Rechtschreibschwäche, Gegenteil – logisch – Linkslesestärke) und wird Opfer einer gemeinschaftlichen Mobbing-Attacke, die nicht enden will.

Wären ihr bester Freund Felix und ihre zukünftige beste (lila) Freundin Svea (nein, sie heißt nicht Svea, sondern anders, aber der Name ist auch mir entfallen)  nicht, hätte Mira noch mehr Probleme.

Die Geschichte liest sich rasant schnell, einzig bei manchen Wortspielereien musste ich etwas grübeln, damit ich auch wirklich draufkam, was gemeint war. Für 9-jährige Mädchen wie Jungs bestens geeignet, aber auch für erwachsene LeserInnen ein angenehmes Lesevergnügen.

Unter der passenden Webseite Linkslesestärke.de gibt’s nicht nur eine Leseprobe vom Buch, sondern auch Reh-Busse und Kontaktadressen, wenn das Kind mal gemobbt wird.

Buchdetails
Autorin: Anja Janotta
Illustratorin: Stefanie Jeschke
Buchtitel: Linkslesestärke oder Die Sache mit den Borten und Wuchstaben
erschienen: bei cbt (Randomhouse), März 2015
Seitenanzahl: 240 Seiten
Genre: Kinderbuch
Altersempfehlung: ab 9 Jahren
ISBN: 978-3-570-16339-9
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Buchrezension Rezensionen Kinderbuch

Rezension | Bougaeva, Sonja: Wie Frau B. so böse wurde …

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Irgendwie passend, der Name von Frau B. – meiner fängt nämlich auch mit diesem Buchstaben an …

Was gleich zu Beginn auffällt, ist die Illustration. Sonja Bougaeva schafft tolle Farbkontraste und die Bilder würde ich mir am liebsten ins Wohnzimmer hängen, wenn sie nicht so furchteinflössend wären. Frau B. wirkt halt wirklich sehr sehr böse. Aber warum ist sie es und wie kann ein kleines Mädchen sie wieder umpolen?

Das empfohlene Lesealter ist ab 5 Jahren, was ich unterstreichen kann, da die kleine Katja (B.) wohl auch in diesem Alter gewesen sein muss, als die Hänseleien der anderen Kinder anfingen. Außerdem eignet es sich perfekt zum selber Lesen, da die Letter groß gedruckt sind und die Bebilderung dazu einlädt, sich der Fantasie hinzugeben.

Ich freue mich schon richtig, wenn mein kleiner Sohn auch in diesem Alter ist, damit ich ihm das Buch nahelegen kann. Natürlich hoffe ich, dass er nicht in eine ähnliche Situation wie Frau B. kommt (nämlich, gehänselt und gemobbt zu werden), aber wenn, dann hilft ihm das Buch mit Sicherheit, besser darüber hinweg zu kommen.

Eine klare Leseempfehlung für alle Kinder und deren Eltern!

Buchdetails
Autorin und Illustratorin: Sonja Bougaeva
Titel: Wie Frau B. so böse wurde ... 
Verlag: atlantis bei Orell Füssli
erschienen: im März 2014
ISBN: 978-3-7152-0677-6
Seitenanzahl: 32 Seiten
empfohlenes Lesealter: ab 5 Jahren
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