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Rezension | Schneider, Anna: Grenzfall

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In kursiv geschriebenen Textstellen, die übers Buch verteilt vorkommen, nehmen wir als Lesende den oder die Übeltäter*in wahr. Diese Passagen sind extrem spannend und natürlich auch grausig, so wie es sich für einen Krimi gehört.

Gleich zu Beginn lernen wir Alexa Jahn kennen, die als Oberkommissarin zur Kripo Weilheim wechselt. Vorher war sie in Aschaffenburg und hatte dort noch mit ihren Gefühlen zu ihrem Kollegen zu kämpfen. Abwechslung kommt für sie also sehr willkommen. Doch als sie in Weilheim ankommt, wird auch schon eine Leiche in der näheren Umgebung gefunden, ihr Chef verletzt sich bei einem Einsatz und sie wird sogleich zur Einsatzleiterin ernannt, was ihrem Kollegen sehr sauer aufzustoßen scheint. Bei dem Mordfall handelt es sich um eine Frau, deren Leichenteile sowohl in Deutschland als auch in Österreich verteilt gefunden werden. So kommt es zu grenzüberschreitenden Ermittlungen, die Alexa Jahn mit dem österreichischen Chefinspektor Bernhard Krammer bekannt machen.

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Gastrezension | Publig, Maria: Waldviertelmorde und Killerkarpfen

Selbst im Waldviertel groß geworden, habe ich meiner Schwiegermutter die zwei Krimibände von Maria Publig zum Lesen und Rezensieren gegeben. Vielen Dank für die Eindrücke zu den beiden Werken:

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Rezension | Grager und Wind: Wer mordet schon in Niederösterreich?

9783839219645 Zum Glück bin ich während des Schreibens der Rezension nicht in der Nähe von Niederösterreich, sondern an der Grenze zwischen Salzburg und Kärnten, sonst bekäme ich es womöglich noch mit der Angst zu tun. Veronika Grager und Jennifer Wind schreiben nämlich im vorliegenden Buch Kurzkrimis, die mit Freizeittipps untermalt werden. Und müsste ich jetzt beispielsweise an der hohen Wand vorbei und sähe Paragleiter, würde ich hoffen, dass alle Seile halten …

So schnell das Buch zu lesen war, so schwer fällt mir eine Rezension, denn die Geschichten sind allesamt unterhaltsam und spannend, morbide, grotesk und komplett unverständlich, aber auch nachvollziehbar und polarisierend. Die Freizeittipps betreffen das niederösterreichische Industrieviertel und fügen sich gut in die Stories ein. Einige kenne ich, andere wollte ich schon immer mal anschauen und viele Plätze sind mir komplett neu. Kann getrost eine Empfehlung aussprechen, allerdings nur für jene, die mit der Paarung von Kurzgeschichten und touristischem Input was anfangen können.

Buchinfos

Autorinnen: Veronika A. Grager und Jennifer B. Wind
Titel: Wer mordet schon in Niederösterreich?
Verlag: Gmeiner
erschienen: Juli 2016
ISBN: 978-3-8392-1964-5
Seitenanzahl: 280 Seiten
Genre: Krimi | Kurzgeschichten | Reiseführer
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Rezension | Prammer, Theresa: Mörderische Wahrheiten

moerderische_wahrheitenBand Eins der neuen Krimireihe rund um Kaufhausdetektivin Carlotta Fiore habe ich wie nichts verschlungen (hier geht’s zur Rezension von ‚Wiener Totenlieder‘) und genauso ging es mir auch bei ‚Mörderische Wahrheiten‘. Dieser Band spielt ebenfalls in Wien. Altbekannte Charaktere wie Konrad, der aus dem Koma mit Amnesie aufwacht und Hannes, mit dem (Car)Lotta in der Zwischenzeit ein Kind namens Konny hat, kommen vor. Auch Jungstar Fanny darf nicht fehlen, genauso wenig wie Anna, die noch immer in Konrad verliebt ist. Zu Beginn gibt’s gleich mal zwei jugendliche Leichen, die ident gekleidet und hergerichtet worden sind. Der 21er Mörder hat zugeschlagen, da er seine Opfer mit exakt 21 Messerstichen ermordet. 

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Rezension | Ranzenberger, Klaus: Mord in vier Gängen

mord_in_vier_gaengenBeim Untertitel des Buches, ‚Ein Burgheim Krimi‘, muss man unweigerlich an das Genre Regionalkrimi denken. Doch der Autor Klaus Ranzenberger wollte eigentlich gar keinen Regionalkrimi schreiben und stellte sich daher im Vorwort die geniale Frage, ob nicht jeder Krimi ein Regionalkrimi sei, denn schließlich „müsse er ja irgendwo spielen“. Finde ich so toll, dass ich schon alleine wegen dieses Vorwortes eine unbedingte Leseempfehlung abgeben möchte.

Der Prolog – in Kursiv gehalten – stammt aus der Perspektive eines Mörders und wir LeserInnen werden sofort in eine Tat verwickelt. Später kommen auch noch solche Passagen, in denen die Tathergänge aus der Perspektive des Übeltäters geschildert werden. Doch die eigentliche titelgebende Geschichte dreht sich um Matthias Krantz, der eine alte Apotheke zu einem kleinen Lokal umgemodelt hat. Burgheim ist ein erfundener Ort im Innviertel (Oberösterreich) und ich finde es sehr schade, dass in meiner näheren Umgebung kein solches Lokal existiert. Die Beschreibungen des Autors wirken so authentisch und sympathisch, dass ich dort wahrscheinlich Stammkundin wäre.
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Rezension | Mayer-Zach, Ilona: Eine Leiche für Helene

eine_leiche_fuer_heleneIch durfte wieder einmal einen Regionalkrimi lesen, und zwar einen, der in (der österreichischen Stadt) Graz spielt. Helene ist, wie der Titel schon vermuten lässt, die ermittelnde Protagonistin in einem Mordfall. Und eigentlich hat sie dafür gar keine Zeit, denn nach ihrem Rauswurf aus der Firma kümmert sie sich darum, eine Wohnung, die sie vererbt bekam, auf Vordermann zu bringen. Zum Glück kommt ihre beste Freundin Karin von Wien nach Graz zu Besuch, um den 50. Geburtstag von Helene mit ihr zu feieren. Die beiden Damen checken im Wellness-Hotel ein und lassen es sich gut gehen, bis dann schon der Mordfall eintritt.