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Rezension | Hula, Saskia und Wiemers, Sabine: Das große Österreich-Wimmelbuch

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© Residenz-Verlag | Buchcover

Endlich gibt es ein Wimmelbuch mit Österreich-Bezug. Textlich umgesetzt wurde es von Saskia Hula (von ihr auch erschienen: Kaninchentage) und die überaus gelungene grafische Gestaltung übernahm Illustratorin Sabine Wiemers. Wer Wimmelbücher kennt, wird sich auch mit diesem schnell zurecht finden. Erst letztens wurde auf buchwelt.co.at ein andersartiges Wimmelbuch mit dem Titel PhanHabs Savanna vorgestellt, wo echte Fotos eingebaut sind. Hier handelt es sich überwiegend um Zeichnungen, die Eigenheiten aller neun österreichischen Bundesländer wiedergeben und ein paar lustige Abnormalitäten (wie Yetis, komplett ausgerüstete Taucher oder Balletttänzerinnen im Obstgarten) abbilden.

Aufbau und Inhalt

Das Hardcoverbuch mit den Abmessungen 240 x 330 bietet auf 28 Seiten Rätselspaß für alle Altersgruppen. Gleich zu Beginn wird die Touristengruppe vorgestellt, die sich quer durch Österreich wagt. Rezension | Hula, Saskia und Wiemers, Sabine: Das große Österreich-Wimmelbuch weiterlesen

Rezension | Motschiunig, Ulrike: Wie der kleine Fuchs die Liebe entdeckt

wie der kleine fuchs die liebe entdeckt
© G&G Verlag | Buchcover

Das 32-Seiten starke Buch, welches Anfang 2013 im G&G-Verlag in Wien erschienen ist, erzählt vom kleinen Fuchs, der auf der Suche nach der Liebe ist. Geeignet ist dieses Bilderbuch laut Lesepädagogischem Lektorat des Verlages für Kinder ab drei Jahren. Der Text sollte vorgelesen werden, zumindest entnimmt man dies aus der Ansprache an die Erwachsenen, welche sich auf der ersten Seite befindet. Haben die Eltern oder größeren Geschwister keine Zeit zum Vorlesen, kann auch die Audio-Datei (gelesen von Claudia Skopal) heruntergeladen werden und dient als Vorleseersatz. Natürlich kann man diesen Text auch zusammen hören und das Bilderbuch ansehen. Zu finden ist die Datei auf der G&G-Homepage oder kann mittels QR-Code, der auf der ersten Seite des Buches abgedruckt ist, geladen werden.

Aufmachung und Aufbau

Das Buch kommt als Hardcover in den Handel und ist großformatig gehalten. Der Buchrücken gibt einen kurzen Zusammenschnitt aus dem Text wieder. Auf dem Cover sieht man sofort den kleinen Fuchs, der von Illustratorin Florence Dailleux wunderbar Rezension | Motschiunig, Ulrike: Wie der kleine Fuchs die Liebe entdeckt weiterlesen

Rezension | Marschner, Rosemarie: Das Bücherzimmer

Buchcover, Quelle: lovelybooks.de

Heute kann ich endlich wieder einen Roman für Erwachsene rezensieren, bevor sich der Blog nächste Woche wieder der Kinder- und Jugendliteratur widmet – zumindest zum Großteil. Wie schon in der Überschrift und am Bild erkennbar, handelt es sich um das 416 Seiten starke Werk mit dem Titel Das Bücherzimmer von der österreichischen Schriftstellerin Rosemarie Marschner. Erschienen in der Jubiläumsausgabe des Deutschen Taschenbuch Verlages 2011, gibt es den Inhalt des Originals aus dem Jahr 2004 wieder. Darüber hinaus scheint es einen zum Thema passenden Roman von ihr mit dem Titel Das Jagdhaus (ebenfalls bei dtv erschienen) zu geben.

Aufbau und Inhalt

Der Inhalt ist in einen Rahmen gebettet, der die Überschrift „Die alte Dame“ trägt. Jeweils das erste als auch das letzte Kapitel heißen so, dazwischen kommt die eigentliche Erzählung in drei Büchern zum Vorschein. Rezension | Marschner, Rosemarie: Das Bücherzimmer weiterlesen

Rezension | Dekker, Tanja: PhanHabs Savanna

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© twikga-Verlag | Buchcover

Gleich mal vorweg: Bei diesem Buch handelt es sich um ein Bilderbuch, welches ähnlich wie Wimmelbücher funktioniert. Man schlägt es auf, sucht und findet Tiere, die man dann auch benennen sollte. Die Eltern (oder größeren Geschwister) können beim Nennen der in der afrikanischen Savanne hausenden Tiere helfen, denn auf den letzten Seiten befinden sich die Bezeichnungen der Tiere auf drei Sprachen: Englisch, Deutsch und Holländisch.

Fotomontage und Entdeckungsreise

Die Autorin des Buches, Tanja Dekker, hat gemeinsam mit ihrem Mann alle Fotos selbst geschossen, und zwar in den Savannen Botswanas, Kenias und Tansanias. Auch die Zeichnungen und Collagen stammen von ihr. Dieses  32-Seiten starke (Bilder)Buch kommt fast ohne Text aus. Auf der ersten Seite wird lediglich erklärt, was gewisse Phanhabs sind und wo man die Bezeichnung der einzelnen Tiere findet. Hier gibt es dann auch gleich ein Beispiel und auf den folgenden Blättern findet man nur mehr abfallende Seiten (d.h. die Bilder gehen bis zum Rand).

Fazit und eigene Meinung

Wenn man sich ein Buch mit Text erwartet, dann ist dieses Buch eher ungeeignet. Weiß der Leser/die Leserin allerdings, dass es sich um ein Suchbuch à la Wimmelbuch handelt und dass hier authentische Bilder verarbeitet wurden, dann lohnt sich ein Blick hinein. Die Einteilung der Tierarten in Säugetiere, Vögel, Raubtiere, Insekten und Reptilien finde ich persönlich sehr gelungen, da man mit den Kindern gemeinsam raten kann, worum es sich bei den einzelnen Geschöpfen handelt. Die Altersangabe wurde vom Verlag mit 4 – 99 angegeben, wobei ich das Buch ohne Kind eher nicht lesen würde. Meine Altersempfehlung daher: 3 – 10 Jahre. Ich denke, dass ältere Kinder oder (junge) Erwachsene eher zu größeren Bildbänden greifen, die ein wenig detaillierter auf die große Vielfalt eingehen. Vor allem dann, wenn man einen Afrika-Urlaub geplant hat oder sich genau über die dort ansässige Tierwelt erkundigen möchte.

Für naturliebende Kinder auf jeden Fall bestens geeignet, denn die Fotos sind abwechslungsreich und manche Tiere lassen sich auf mehreren Bildern erkunden, was die Eltern ausnutzen können, indem sie ihre Sprösslinge fragen: „Na, und wo ist der Elefant auf diesem Bild?“.

Vielen Dank an den Twikga-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

 Buchdetails

Autorin: Tanja Dekker
Buchtitel: PhanHabs. Savanna
Verlag: Twikga-Verlag
Erscheinungsjahr: 2013, Hamburg
Seitenanzahl: 32 Seiten
ISBN: 978-3939225-04-1
Preis: EUR 12,95

Rezension | Rometsch, Ina und Verg, Martin: Geheimsache Labskaus

© Residenz-Verlag

Als ich das Buch aufschlug, war es schon um mich geschehen: Es konnte mich tatsächlich in seinen Bann ziehen (obwohl ich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre) und hat mir ein paar Stunden nette Unterhaltung geschenkt. Auf 160 Seiten liefert der Residenz-Verlag Spannung und Unterhaltung pur, und das nicht nur für Jungs, denn auch taffe Mädels haben ihren Beitrag zur Auflösung des Kriminalfalls beigesteuert.

Zum Inhalt

Oskar von Köhler hat Geburtstag und bekommt nicht das, was er sich eigentlich vorgestellt hatte – ein Schokotorte, sondern ein weiteres Handy, einen Golfschläger und einen Karottenkuchen.. Rezension | Rometsch, Ina und Verg, Martin: Geheimsache Labskaus weiterlesen

Rezension | Holzinger, Michaela: Bobbi Bär und Doddi Dachs

© G&G-Verlag
© G&G-Verlag

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Vor- und Mitlesebuch, bei dem die Buchstaben b und d unterschieden werden sollen. Gerade weil sich diese beiden Letter so ähnlich sind, wurde eine Geschichte darum gebaut, und wenn man sich den Bären und den Dachs vorstellt, so wie auf dem Titelbild gezeichnet, könnten sich Kinder den Unterschied leicht merken: Bär mit großem Bauch (Rundung nach rechts) und Dachs mit großem Rücken (Rundung nach links).

Aufbau und Inhalt

Auf 44 Seiten lernen fünf- bis sechsjährige Kinder, wie man das kleine b vom kleinen d unterscheidet. Das ganze ist in eine nette Geschichte verpackt und in 4 Kapitel unterteilt. Die Kapitelüberschriften lauten: Rezension | Holzinger, Michaela: Bobbi Bär und Doddi Dachs weiterlesen

Rezension | Holzinger, Michaela: Drachen küsst man nicht

9783851976892
© Obelisk-Verlag

Dieses Kinderbuch rezensiere ich für meine Arbeit an der Uni und es hat extrem viel Spaß gemacht, es zu lesen. Man ist in ca. 20 Minuten mit dem Text durch und die Illustrationen von Monika Maslowska sind total nett gestaltet und regen auch zum Mitschauen an, sofern man das Buch kleineren Kindern vorliest.

Aufbau

Das Buch ist lang und schmal, hat einen Umschlag aus Hardcover und zwei Vorlageseiten in der Farbe Orange. Mit 64 Seiten, wobei oftmals eine ganze Seite nur mit Illustrationen gefüllt ist, gehört es wohl zu den nicht ganz kurzen, aber auch nicht extrem langen Kinderbüchern für die Altersgruppe 7+, die der Obelisk-Verlag empfiehlt. Rezension | Holzinger, Michaela: Drachen küsst man nicht weiterlesen

Rezension | Hula, Saskia: Kaninchentage

9783851976878
© Obelisk-Verlag

Dieses Kinderbuch habe ich im Zuge meiner Proseminararbeit für die Uni mit großer Freude gelesen, denn die Geschichte ist einfach sehr nett. Der Verlag (Obelisk-Verlag Innsbruck-Wien) gibt an, dass dieses Buch ab 10 Jahren geeignet ist, wobei ich sagen muss, dass man es wohl auch schon mit einem Alter von acht Jahren gut versteht und lesen kann.

Aufbau

Das Buch ist ein Hardcover-Buch und hat farbige Einlageblätter. Die Seiten sind relativ dick und reißfest, was bei Kinderbüchern dieser Altersempfehlung zwar nicht mehr unbedingt notwendig, aber ganz hilfreich ist. Vor allem, wenn die Kleinen das Buch dann im Bett vor dem Schlafen gehen lesen wollen. Rezension | Hula, Saskia: Kaninchentage weiterlesen

Rezension | Hochgatterer, Paulus: Wildwasser

Wildwasser von Paulus Hochgatterer
© Deutscher Taschenbuchverlag

Den schon 1997 im Zsolnay-Verlag in Wien erschienene Adoleszenzroman „Wildwasser“ habe ich in der 2. Auflage 2011 (Neuausgabe 2009), erschienen im Deutschen Taschenbuchverlag, gelesen. Der Autor Paulus Hochgatterer wurde 1961 in Niederösterreich (Amstetten) geboren und lebt als Schriftsteller und Kinderpsychiater in Wien. Er studierte Medizin und Psychologie.

Auf 128 Seiten verfolgen die Leserinnen und Leser eine innere Fahrt von Jakob Schmalfuß, der auf der Suche nach seinem Vater ist. Der Roman spielt in Ostösterreich und zieht sich von Wien bis in den Eingang des Gesäuses. Rezension | Hochgatterer, Paulus: Wildwasser weiterlesen

Rezension | Farquharson, Vanessa: Nackt schlafen ist bio

Vorgeplänkel

Als ich von dem Buch das erste Mal hörte, war ich nicht sonderlich begeistert, es mir zuzulegen, denn was wollte mir die Autorin aus Kanada beibringen, was ich nicht eh schon über ökologischen Lifestyle wusste? Also beließ ich es dabei, um ein paar Jahre später, genauer gesagt dieses Jahr im Februar, nach dem Buch Ausschau zu halten. Klar hätte ich es mir auch einfach über’s Internet bestellen können, doch meine Vorliebe für angreifbare Buchgeschäfte hat mich nach einem vormittäglichen Kinobesuch in eine Filiale der größten Buchhandelskette in Österreich gelotst. Dort angekommen, begab ich mich fälschlicherweise in die Belletristikabteilung, da ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte, dass dieses Buch als Sachbuch gehandelt werden würde. Der Mitarbeiter, den ich wegen des Buches befragte, meinte nur, dass er noch nie davon gehört hätte und tippte den Titel in den Computer ein. „Ah, wir haben anscheinend doch sehr viele von den Büchern lagernd. Sie müssen in den ersten Stock“, war sein Kommentar auf den Auswurf in seinem Programm. Rezension | Farquharson, Vanessa: Nackt schlafen ist bio weiterlesen