Schlagwort-Archive: roman

Rezension | Ferrante, Elena: Frau im Dunkeln

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Auch ich stelle mir öfter mal vor, wie es wäre, einfach eine kleine Auszeit zu nehmen. Meine Kinder sind zwar noch klein und weit entfernt davon, erwachsen zu sein und ich bin selbst auch noch keine 50, doch verlockend ist es schon … Leda traut sich und verbringt ihren Sommer an einem italienischen Strand.

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Rezension | Barnes, Julian: Die einzige Geschichte

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Es ist irgendwie unheimlich, wenn eines der ersten Bücher, die ich im Jahr 2019 verschlungen habe, schon so gut ist, dass ich es am liebsten als mein Buch des Jahres deklarieren würde. Wie Julian Barnes das mit „Die einzige Geschichte“ schafft, findet man in der folgenden Rezension vielleicht wieder.

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Rezension | Menasse, Robert: Die Hauptstadt

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Letztes Jahr erschien „Die Hauptstadt“ von Robert Menasse und ein Jahr später, am 2.10.2018, kam das Werk über Brüssel und andere Orte als Taschenbuchausgabe heraus. Es ist höchste Zeit, dieses Werk, das unter anderem auch den deutschen Buchpreis 2017 erhielt, zu lesen. Vielleicht liegt es ja sogar unter irgendeinem Christbaum?
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Rezension | Fulvio, Luca Di: Als das Leben unsere Träume fand

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Dieses Werk ist eines der dicksten, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Mit nicht weniger als 765 Seiten braucht es, obwohl ein Taschenbuch, im Bücherregal auch ganz schön viel Platz. Aber nicht nur ‚Als das Leben unsere Träume fand‘ verfügt über einen solch großen Umfang, sondern auch die Vorgängerromane ‚Der Junge, der Träume schenkte‘ und ‚Das Mädchen, das den Himmel berührte‘ wurden seitenstarke Spiegel-Bestseller. 

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Rezension | Libaire, Jardine: Uns gehört die Nacht

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Schon der Klappentext ist sehr spannend und vielversprechend:

Als Elise Perez an einem trostlosen Winternachmittag in New Haven den Yale-Studenten Jamey Hyde kennenlernt, ahnt keiner, dass hier und jetzt ihrer beider Schicksal besiegelt wird. Was als obsessive Affäre beginnt, wird zu einer alles verändernden Liebe. Doch Elise ist halb Puerto-Ricanerin, ohne Vater und Schulabschluss aufgewachsen, und Jamey der Erbe einer sagenhaft reichen Familie von Investmentbankern. Wie weit sind sie bereit zu gehen?

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Der Beginn ist phänomenal, denn Elise hat die Hand am Abzug eines Gewehres und will Jamey erschießen. Danach kommt ein Zeitsprung und führt den Leser / die Leserin eineinhalb Jahre in die Vergangenheit. Dorthin, wo alles begann.

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Rezension | Wilson, Christopher: Guten Morgen, Genosse Elefant

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Vermutlich werden die wenigsten unter euch im Zoo leben und als Sohn eines Zootierarztes ein Mindestmaß an Sicherheit zur Verfügung gestellt bekommen. Es kann auch sein, dass man sich nicht in die Sowjetrepublik des Jahres 1954 hineinversetzen kann und mit dem „Stählernen“, Generalsekretär des Zentralkomitees, Josef Petrowitsch abhängen muss. Doch dies ist nicht unsere Geschichte, sondern die des Juri Zipit, der gleich zu Beginn des lustigen, traurigen, spannenden, interessanten und gleichzeitig abstrusen Romans festhält, dass alles wahr sei, naja, fast alles.  Rezension | Wilson, Christopher: Guten Morgen, Genosse Elefant weiterlesen

Rezension | Simon, Cordula: Der Neubauer

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Während der Lektüre des sehr schnellen Hochstaplerromans, der ja typischerweise nur in Wien spielen kann – oder auch in einer anderen Stadt, obgleich die Absurdität von manchen Personen nur der Bundeshauptstadt Österreichs zugeschrieben werden muss – fragt man sich des Öfteren:  „Wer ist dieser Neubauer?“ Es ist wie Warten auf Godot, doch schlussendlich auch wieder nicht, denn es tut sich doch einiges in dem Werk von Cordula Simon. Dabei ist auch nicht immer klar, wer denn der eigentliche Hochstapler ist und wer wem die Lügen erzählt und sie dann umgekehrt auch glaubt. Rezension | Simon, Cordula: Der Neubauer weiterlesen

Rezension | Hagmann, Barbara: Blühender Lavendel

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Hauptsächlich geht es im Roman „Blühender Lavendel“ um einen älteren Buchhalter namens Herbert Kull; ein sonderbarer, eigenartiger, komischer Kautz! Er trägt täglich denselben Anzug, er bringt Woche für Woche blühenden Lavendel zum Grab seiner geliebten Mutter, es muss bei ihm alles immer nach Minuten eingeteilt sein, ansonsten käme er komplett durcheinander! Das geschieht auch, als ihn seine Schwestern dazu drängen, gemeinsam die Kindheit aufzuarbeiten. Er kommt nach und nach dahinter, dass nicht alles so schön in seiner Kinderzeit war und damit werden seine Zwänge immer stärker.

Eine junge Assistentin, Simone Allemann, war eingangs sehr lebenslustig, nach dem Beziehungsende mit Robert war sie dann allerdings nur mehr mit ihrem Selbstmitleid beschäftigt.  Sie muss ab und zu mit dem merkwürdigen Buchhalter gemeinsam arbeiten, interessiert sich aber nicht sehr für seine eigenartigen Marotten; ihr war dieser Mann nicht ganz geheuer. Verstehe ich, denn mir wurde Herr Kull auch von Seite zu Seite immer unsympathischer!

Die beiden sind sich eigentlich völlig egal, bis Simone eines Tages in das Büro von ihrem Kollegen platzt … und das Ende ist schrecklich böse!!!

Alles in allem ein eher unspektakuläres Buch, trotzdem mag ich noch immer den Duft von Lavendel 😉

Buchinfos

Autorin: Barbara Hagmann
Titel: Blühender Lavendel
Verlag: Riverfield
erschienen: August 2015
ISBN: 978-3-9524463-7-9
Seitenanzahl: 240 Seiten
Genre: Roman

Rezension | Slimani, Leïla: Dann schlaf auch du

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Ich frage mich, warum ich in letzter Zeit immer zu solch melodramatischen Romanen greifen muss, in denen ich auf Teile meiner Realität treffe. Vermutlich wäre ich glimpflicher davon gekommen, hätte ich nur die ersten zweieinhalb Seiten gelesen – besser noch: ich hätte sie nicht gelesen. Und dennoch wird sich dieser Roman als einer der besten im Jahr 2017 in mein Bücherregal reihen, denn wer mit so viel Gefühl und gleichzeitig extremer Klarheit schreibt, dem gebührt aller Ruhm.  Rezension | Slimani, Leïla: Dann schlaf auch du weiterlesen